Cold World waren für einen Wochenend-Trip zu Besuch in Deutschland. Drei Tage, drei Städte, drei Shows. Los gings Freitag in der Roten Flora in Hamburg, Samstag dann eine Show im JuZe in Essen und Sonntag in Rosswein. Also machte ich mich Samstag nachmittag auf den Weg nach Essen. Um 16 Uhr war bereits Einlass, obwohl die erste Band erst um 18 Uhr startete. Das Jugendzentrum an der Papestraße war eine gute Location. Viel Platz, gute Aussicht auf die Bühne, alles in allem einfach klasse. Bevor es los ging schauten wir nochmal kurz bei den Merchständen vorbei. Pünktlich um 18 Uhr eröffneten Said and Done den Abend.
Die Halle war zwar noch nicht allzu voll aber die Band gefiel mir. Said And Done aus den Niederlanden passten mit ihrem Stil gut als Opener zum Bandpaket des Abends. Rhythm To The Madness verpasste ich leider komplett. Als nächstes waren AYS aus Mönchengladbach an der Reihe. Die Band hatte am Tag davor ihre Releaseshow zur neuen 7“ „The Path Of Ages“ und schon im Projekt 42 eine gute Show hingelegt. Doch davon ließen sich AYS auf der Bühne nichts anmerken und spielten energisch, aggressiv und engagiert. Im Publikum gings auch ab, Stagedives und Moshs in großer Zahl. AYS zählten für mich definitiv zu den Gewinnern des Abends. Dann erstmal frische Luft schnappen und etwas essen. True Colors aus Belgien erfreuten sich großer Beliebtheit und der Saal füllte sich immer mehr. Die Band spielte ein herrvorragendes Set. Einziger Kritikpunkt: Der Auftritt war zu kurz. Von mir aus hätte die Band ruhig noch drei oder vier Songs mehr spielen können.
Mit Black Friday 29 war danach meine persönliche Lieblingsband für diesen Abend dran. Ich hatte sie am Tag zuvor schon in Mönchengladbach gesehen und hoffte das der Abend nochmal getoppt werden könnte. Das Intro „Ruhrgebiet“ von Wolfgang Petry war auf jeden fall schon mal sehr geil, auch wenn es zewimal gepsielt werden musste weil direkt zu Beginn der Bassgurt riss. Naja egal, alles auf Anfang. Mit „Pursuit Of Happines“ direkt ein Hammer-Song zu Beginn. Auch neue Lieder wie „No Farewell“ (das auch live richtig klasse klingt) und „Growing Colder“ fehlten nicht.
Auf die Frage von Sänger Bjoern ob „Blackout“ oder die deutschsprachige Version „Totalausfall“ gespielt werden sollte, antworteten die meisten wohl „Deutsch“, denn man entschied sich für die zweite Variante. Auf jeden Fall der Song zum abgehen! Ein sehr zufriedenstellender Auftritt. Die Engländer von Dirty Money begannen pünktlich gegen 21:30 Uhr mit ihrer Show. Wow! Kann ich da nur sagen. Was hier abging, war echt der Hammer. Bombenstimmung und schon beim Intro gings tierisch ab. Auf jeden Fall der beste Auftritt des Abends! Bester Song: „Dead Mens Shoes“. Dann gabs noch den Special Guest. Kurz vor dem Auftritt von Cold World wurden die Gerüchte dann bestätigt. „We are Cold World and this is Justice!” war die Ankündigung vom Cold World-Sänger.
Justice spielten eine 20 minütigen Show und sorgten für große Begeisterung in Essen. Am Ende des Abends waren dann Cold World an der Reihe. Zwar klingt das ganze ohne HipHop-Sampels etwas anders und die Lieder sind entsprechend kürzer aber auch Cold World waren klasse. Songs die unter anderem gespielt wurden: „Ice Grillz“, „Gods and Earths“ und „Cold World“.
Alles in allem war der Abend in Essen verdammt gut. Klasse Bandpaket, super Auftritte, gelungene Organisation und tolle Stimmung!







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