
Fotos von Comeback Kid, Defeater, The Casting Out, Black Friday 29 in Bochum, Matrix vom 17.07.2009
Der Backs von Positive Records wollte in seinen Geburtstag reinfeiern und hatte dafür folgende Freunde in die Matrix Bochum eingeladen: Strength, Settle The Score, Black Friday ´29, The Casting Out, Defeater und Comeback Kid. Dieses Lineup für nur 12 Euro war quasi ein Muss, auch wenn die Matrix absolut nicht zu meinen Lieblingslocations zählt. Muss ich immer wieder feststellen. Viel zu lange und schmale Halle im Keller (deswegen kein Handyempfang), oft nicht so dolles Publikum, doofe Verzehrkarten…befassen wir uns mal lieber mit den Bands!
Um 19.30 ging’s los mit Strength, eine Hardcore Band aus Recklinghausen, die laut Sänger Pedda zum ersten Mal auf einer so großen Bühne gespielt hat. Sie legten fröhlich einen soliden Auftritt hin, obwohl die Zuschauerresonanz noch zu wünschen übrig ließ. Könnte zum Teil auch daran gelegen haben, dass der Start der Show um 30 Minuten vorverlegt wurde, weil The Casting Out spontan zum Special Guest erklärt wurden.
Bei Settle the Score war auch eher weniger los, aber zumindest wurde der erste Moshpit des Abends eröffnet. Hab von der Band nicht sonderlich viel mitbekommen, da ich zu dem Zeitpunkt mit den Interviews beschäftigt war, fand ich, um ehrlich zu sein, aber auch nicht so schade ;).
Black Friday ´29 waren mir wichtiger. Die haben’s dann auch geschafft, die Halle zu füllen, Bewegung war trotzdem nicht wirklich im Publikum. Es wurden natürlich viele Songs des neuen Albums „Black Friday 2009“ gespielt, welches man sich doch unbedingt kaufen sollte, die Band habe nämlich Schulden.Ich bezweifele doch stark, dass die sich mit den CD Verkäufen des Abends aufheben lassen ;). „We’re broke“ verkündeten übrigens auch The Casting Out, die ab viertel vor 10 nach einem ewig langen Intro auf der Bühne standen. Mit ihrer punkrocklastigen Musik passte die Band aus Newark irgendwie eher weniger ins Programm.
Das wussten sie aber auch selbst. O-Ton Sänger Nathan: „You might find it a little bit confusing, us, playing here. “ Damit hat er nicht ganz Unrecht, doch wer die Musik von The Casting Out mag, kam definitiv nicht zu kurz. Schließlich waren das 45 Minuten für eine Band, die erst ein Album auf dem Markt hat. Es wurde sogar schon ein neuer Song gespielt. „Got everybody down“ ist punkiger, vielleicht ein bisschen härter als das alte Material. Gibt schon mal ein Vorgeschmack aufs neue Album, auch wenn das wohl erst nächstes Jahr im Sommer erscheinen wird.
Nach Casting Out brachten dann Defeater die Menge zum Kochen. Von vielen im Vorfeld als geheimer Headliner gefeiert, fand ich persönlich sie dann doch eher enttäuschend. Wirkte irgendwie stumpf, hab mich gelangweilt. Einziger positiver Aspekt: Den tollen VERSE wurde ein Song gewidmet, als Nachfolgeband natürlich auch logisch.
Danach kamen dann aber endlich Comeback Kid auf die Bühne und es ging ziemlich ab. Vielleicht sogar ein bisschen zu brutal zwischendurch. Ich hab wie erwartet überall blaue Flecken und Blutergüsse, aber hat sich gelohnt. Die Songauswahl fand ich ziemlich gut (siehe Setlist), am besten war aber definitiv „Wake the Dead“ kurz vor Schluss. Um 24 Uhr wurde übrigens kurz ein Ständchen für Backs gesungen, Luftballons und Konfetti wurden auch geworfen. Letzteres klebte danach an allen schweißnassen Körpern, lecker.
Ca. um halb 1 war der ganze Spaß vorbei und irgendwann schaffte man es dann auch, sich aus der Matrix herausdrängen. Ich mag diese Location nicht, aber ich glaub, das hab ich schon mal erwähnt…






dann tipp ich die jetzt einfach kurz ab, der vollständigkeit halber:
giver
talk
hailin
broad
die
part
step
defeat
all
trouble
false
distance
wtd
lore
;D
genau das hab ich auch gesagt
hendrik, du hast die setlist vergessen ;D