Fotos und Bericht von Polar Bear Club, Shook Ones, Title Fight in Hamburg vom
Location: Hafenklang, Hamburg – Eintritt: 12€
Eine unglaublich schöne Kombination von Bands gab sich an diesem düsteren und kalten Montag die Ehre im Hafenklang in Hamburg. An einem windigen und kühlem Abend gibt es nichts besseres, als tolle Melodien zu hören und bei so manchem Lied auch mal das Tanzbein zu schwingen. Bei Title Fight, Shook Ones und nichts zu letzt den Großartigen Polar Bear Club standen die Chancen dazu mehr als gut und der schon früh gut gefüllte Hafenklang bot eine passende Atmosphäre.
Title Fight
Die Jungs aus Kingston, Pennsylvania sind wohl eine der Überraschungen des letzten Jahres gewesen, denn ihre LP „The Last Thing You Forget“ drehte so einige Runden auf meinem Plattenspieler. In den Staaten sind Title Fight bekannt für ihre energiereichen Shows. Auch in Hamburg fühlten sich Title Fight wie zu Hause, spielten so einige Songs rauf und runter und hatten das Publikum fest in ihrem Bann. Sogar bei „Memorial Field“ fanden sich einige Zuschauer die so manche Zeile lauthals mit grölten. Ein wunderbarer Start in en Abend.
Shook Ones
Endlich sind die Shook Ones wieder in Deutschland unterwegs. Nun gut, eigentlich geben sie sich jedes Jahr die Ehre. Das die Band längst kein so unbeschriebenes Blatt ist wie Title Fight, das wird in den ersten Sekunden des Auftritts sofort klar, denn schon jetzt fängt die Menge vor der Bühne an zu kochen und bei Stücken wie „Carms Race“ oder „Silverfish“ brachen wahre Chöre aus. Viel zu sagen gibt es dazu nicht, denn die Shook Ones aus Bellingham sind eine der wohl besten Livebands die die Amerikanische Szene zu bieten hat und das haben sie erneut unter Beweis gestellt.
Polar Bear Club
Nachdem der Titel des letzten Albums dieser äußerst sympathischen Band schon „Chasing Hamburg“ war, war es offensichtlich das Sänger Jimmy dazu auf dieser Show etwas sagen musste. Aber das spielt eigentlich keine Rolle, denn Hamburg liebt scheinbar Polar Bear Club und da ist es Dank genug, dass die Band aus Rochester das Album nach dieser schönen Stadt benannt hat. Diese Liebe und der dazugehörige Dank füllten den Abend. Die passende musikalische Untermalung boten Songs wie „Hollow Place“, „Burned Out In A Jar“ oder „Light Of Locale Eyes“. Dass das Publikum nicht so radikal mitsang wie bei den Shook Ones ist zwar etwas schade, aber dennoch: Polar Bear Club lieferten einen großartigen Auftritt ab, spielten fünfzehn grandiose Songs aus allen ihren Veröffentlichungen und Hamburg hat sich den Platz im Titel des Albums wahrlich verdient.



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