Gewinnspiel: 5x „Forevermore“-CD von All Faces Down

Gewinnspiel: 5x „Forevermore“-CD von All Faces Down

2010 haben sich All Faces Down nicht nur gegründet, sondern auch bereits ihre Debüt-EP „Close To The Distance“ veröffentlicht, im Folgejahr dann ihr erstes Album „Face The Truth“. Konzerte folgten auf Konzerte, Touren auf Touren – doch dann der Umschwung. Gleich zwei Mitglieder sind 2014 ausgestiegen, der Kern der Band blieb jedoch erhalten. Mit dem frischen Wind zwei neuer Mitglieder sollte keine neue Band gegründet, sondern die, die es bereits gab, weiterentwickelt werden – das Ergebnis hat die österreichische Post-Hardcore-Band im November 2016 veröffentlicht: Ihr zweites Album „Forevermore“!

Das Album ist für uns ein Meilenstein„, erklärt uns Sänger Lukas Mantsch im Interview. „Wir wollten was Neues probieren, uns weiterentwickeln und im Sound erwachsener werden. Es war harte Arbeit, wir haben an dem Album lange gearbeitet – knappe zwei Jahre – und das hat sich total ausgezahlt.

Vor fast einem Jahr haben All Faces Down „Forevermore“ in Eigenregie herausgebracht, nun wollen sie es in Zusammenarbeit mit Gordeon Music erneut dem Publikum nahebringen – passend dazu verlosen wir fünf CDs dieses „Meilensteins“!

Für Fans von A Day To Remember, Flash Forward und Neck Deep.

Was ihr dafür tun müsst:
Schreibt uns eine Mail mit dem Betreff „Forevermore“ und eurem vollständigen Namen an gewinnspiel(at)stageload.org.

Teilnahmeschluss ist der 08.10.2017 (20 Uhr), der Gewinner wird von uns per Mail benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: http://bit.ly/2hZQ3kG

Lest unten unser gesamtes Interview mit All Faces Down – über die Band, „Forevermore“ und die österreichische Musikszene.

„Forevermore“-Tracklist:
01. So It Begins
02. I Hope You Know
03. Sink Or Swim
04. Letters
05. Running
06. We Believe
07. Young
08. Stay Blind
09. Moments
10. One Honest Book
11. Forevermore

Ihr habt euer Album „Forevermore“ bereits im November 2016 veröffentlicht – warum jetzt nochmal? Ist es überhaupt ein tatsächlicher Re-Release?

Wir sind im November mit dem Album rausgegangen und haben auch versucht, das selbst zu promoten. Wir haben uns dann aber dafür entschieden, dass wir in diesem Jahr, 2017, nochmal mit einer neuen Single und einem neuen Video rausgehen und die Promo richtig starten wollen – vermehrt auch in Deutschland.

Warum habt ihr euch dafür „Young“ ausgesucht?

Gerade auch mit dem Gedanken an Radiostationen wollten wir ein Lied nehmen, das ein bisschen weniger auf klassischen Hardcore beruht, damit wir noch mehr Leute ansprechen können. Grundsätzlich ist es aber auch „Young“ geworden, weil das Lied uns sehr viel bedeutet – und wir ein paar gute Ideen zum Video hatten.

Wolltet ihr mit dem Video auch ein bisschen eure eigene Geschichte erzählen? Dass man manchmal einfach Hilfe annehmen muss und auch sollte?

Absolut! Seit Jahren betreiben wir All Faces Down intensiv und stecken unser ganzes Herzblut rein und irgendwann ist es so, dass man mit Mitte, Ende 20 diesen Punkt erreicht, an dem man sich denkt, man macht das jetzt schon seit so langer Zeit, hat schon viel erreicht, aber nicht mehr diesen jugendlichen Leichtsinn von früher – den man sich allerdings bewahren möchte. Man muss also weiterhin alles versuchen, Hilfe annehmen und so seinen Träumen treu bleiben. Nichts vergessen, aber im Denken realistisch bleiben.

Jetzt, wo die Aufnahmen und die Arbeiten an dem Album schon so lange her sind: Gibt es Dinge, bei denen ihr euch inzwischen wünscht, ihr hättet sie anders gemacht?

Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die nicht so gelaufen sind, wie wir es uns erhofft hätten, aber es ist bei dem Album so, dass wir alle zu hundert Prozent dahinterstehen – auch jetzt noch. Das Album ist für uns ein Meilenstein! Wir wollten was Neues probieren, uns weiterentwickeln und im Sound erwachsener werden. Es war harte Arbeit, wir haben an dem Album lange gearbeitet – knappe zwei Jahre – und das hat sich total ausgezahlt. Selbst wenn es diese kleinen Details gibt, die man vielleicht noch hätte ändern können. Aber so wollen wir jetzt einfach nicht mehr denken.

Ist „Forevermore“ in einem bestimmten Zeitraum entstanden?

Anfang 2014 gab es einen Besetzungswechsel, der alte Sänger und ein Gitarrist sind ausgestiegen und All Faces Down hat zwei neue Mitglieder bekommen – unter anderem auch mich. Durch diese Wechsel mussten wir einen Selbstfindungsprozess starten, aus dem auch das Album entstanden ist. Das Album ist alleine schon deswegen ein Meilenstein, weil sich in der Band sehr viel getan hat und sich die Zielsetzungen verändert haben. Und genau das wollten wir auch auf die Platte bringen.

Hattet ihr vor All Faces Down schon andere Bands?

Ja, bei uns ist es so, dass jeder von uns musikalisch recht erfahren ist. Ich habe schon in mehreren Bands gespielt, habe nebenbei noch eine zweite Band. Jeder von uns hat seine musikalischen Nebenprojekte. Ich glaube, das ist sehr wichtig. Es erweitert den Horizont des Musikers und macht die Band auch ein bisschen aus. Dass jeder schaut, dass er mit anderen Projekten oder anderen Sounds eine neue Perspektive bekommt.

Die anderen Bands sind genretechnisch von bis. Es gibt ein Elektro-Projekt, ein Post-Hardcore-Projekt, es ist alles sehr durchgemischt. Für uns ist es aber keine Frage, dass All Faces Down die Band ist, an der wir kontinuierlich arbeiten wollen – vor allem, weil momentan so viel passiert. Aber es ist natürlich schön, wenn man nebenbei Zeit hat, andere Sachen auszuprobieren und sich so im Songwriting weiterzuentwickeln.

Wie würdest du die Musikszene in Österreich beschreiben? Passiert gerade im Punk- und (Post-) Hardcore-Bereich viel?

Es war schon mal besser. Gerade im Metalcore-Bereich war eigentlich recht viel los. Es gab eine Zeit, in der sich super viele Bands, Veranstalter und Booker für den Bereich interessiert haben, das hat echt gut funktioniert. In den letzten Jahren hatte ich allerdings das Gefühl, dass sich das alles ein bisschen ändert und der Indie in Österreich stärker durchkommt – wahrscheinlich auch wegen Bilderbuch und Wanda. Grundsätzlich denke ich aber, Österreich hat das Potenzial, das Band-Potenzial, dass es eine richtig coole Szene ist. Manchmal fehlt vielleicht ein bisschen die Unterstützung, aber die Kreativität ist auf jeden Fall vorhanden!

Foto: Mattsort / mattsort.eu

Autor Leonie Wiethaup
Wohnort Nähe Münster
Beruf PR-Assistenz
Dabei seit Februar 2015
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, News, Gewinnspiele
Top-Alben Apologies, I Have None - London; The Wonder Years - No Closer To Heaven; Cold Reading - Sojourner; Shoreline - You Used To Be A Safe Place; Twoonacouch - And I Left
Die besten Konzerterlebnisse Jimmy Eat World @ Skaters Palace, Münster, Frank Carter & The Rattlesnakes @ Dour Festival, The M-Pire Strikes Back-Festival 2016

Hinterlasse einen Kommentar