Interview mit Basement

Interview mit Basement

Seit dem Release von „Further Sky“ vor gut einem Jahr sind Basement gefragter denn je, umso seltener konnte man die britische Alternative Rock-Band bisher für ein Interview gewinnen. Wir hatten im Zuge ihrer Tour mit Brand New die Gelegenheit, uns mit Gitarrist Alex (ganz rechts) im regnerischen Hamburg zu unterhalten. Dabei kamen wir natürlich auf den noch immer anhaltenden Hype um Basement zusprechen, wie aber auch auf Alex’ Arbeit bei Run For Cover Records und natürlich das kommende, dritte Album der Band.

(Please scroll down for the englisch version)

Die drei Shows in Köln, Berlin und heute in Hamburg sind eure ersten in Deutschland seit der Tour mit Your Demise und Trapped Under Ice im Frühjahr 2012 und waren verdammt schnell ausverkauft. Ihr seid doch sicherlich glücklich wieder hier zu sein, oder?

Ja, das sind wir! Es ist cool, ein paar Headline-Shows zu spielen, aber eben auch ein paar Shows mit Brand New. Wir haben vor ein paar Wochen schon ein paar Shows mit Brand New in den USA gespielt, vor Tausenden von Leuten, hatten aber auch ein paar kleinere Shows, wo die Kids dann gestagedived sind und wie wild mitgesungen haben. Es ist ziemlich cool, da so einen Mix zu haben und so ist es jetzt auf dieser Tour eben auch. Wir sind wirklich glücklich, das machen zu dürfen. Heute hatten wir großartiges Essen, waren ein bisschen in der Stadt unterwegs und freuen uns riesig auf die Show!

Wie war’s denn Köln und gestern in Berlin?

Beide Shows waren ausverkauft und die Leute sind richtig abgegangen. Es war wirklich cool dort zu spielen und zu sehen, dass die Leute sich noch immer für uns interessieren, auch wenn wir jetzt drei Jahre nicht auf Tour in Deutschland waren. Dieses Mal gab es keine Supportbands, wir haben alleine gespielt, aber wir kommen im Februar wieder und dann auch mit ein paar coolen Bands im Gepäck.

Vor gut zwei Monaten habt ihr ein neues Album angekündigt, welches Ende diesen Jahres erscheinen soll, oder? Kannst du uns etwas darüber verraten? Auf eurer letzten US-Tour habt ihr mit „Promise Nothing“ ja bereits einen neuen Song gespielt.

Sagen wir nächstes Frühjahr, wir müssen noch einiges vorbereiten und das macht einfach mehr Sinn für uns. Ich kann es aber kaum noch abwarten, bis das Album endlich draußen ist. Wir arbeiten schon sehr lange daran. Das Artwork ist so gut wie fertig und wir hoffen, dass wir bald ein paar Details zu der Platte veröffentlichen können. Es wird ein Album mit 10 Songs und hoffentlich ein bisschen Bonusmaterial, wie zum Beispiel einer Flexi Disc mit ein paar Extrasongs. Ich kann es wirklich kaum abwarten und mag unbedingt das neue Material live spielen. Heute spielen wir einen anderen neuen Song, nicht „Promise Nothing“, und ich hoffe der kommt gut an.

Viele Bands haben in letzter Zeit ihren Sound sehr verändert, allen voran eure Labelmates von Citizen und Turnover. Auf „colourmeinkindness“ klangt ihr auch schon erwachsener und grungier als auf „I Wish I Could Stay Here“. Können wir auf dem neuen Album wieder eine Entwicklung erwarten?

Ja, aber ich denke bei uns ist da mehr so eine logische Entwicklung. Bei den Bands, die du gerade genannt hast, ist es ja so, dass sie fast komplett neue Wege gegangen sind. Bei uns würde ich sagen, dass es einfach ein logischer Schritt ist. Du kannst sagen „Oh, das macht Sinn“, wenn du unsere neuen Songs hörst. Es ist nicht weit weg von dem was wir bisher gemacht haben. Klar, da gibt es schon ein paar Unterschiede, wir haben uns mehr auf eingängige Refrains konzentriert und wollten ein bisschen mehr Energie dabei haben. Weißt du, viele Bands werden mit der Zeit ruhiger. Momentan sind Shoegaze oder Dream Pop echt angesagte Richtungen, aber das ist nichts für uns. Wir wollen unsere Musik so energiegeladen wie möglich halten und ich denke, wenn man „colourmeinkindness“ und „Further Sky“ mag, wird man definitiv auch das neue Album mögen.

Ihr habt die neue Platte in den Grammy-prämierten Assault & Battery Studios in London aufgenommen. Da waren auch schon U2, Coldplay oder Oasis am Werk. Wie war es für euch in diesen fast schon legendären Studios eurer Album aufzunehmen? War es anders als in den Panda Studios, wo ihr „colourmeinkindness“ aufgenommen habt?

Auf jeden Fall. Wir haben unseren Freund Sam von den Panda Studios einfliegen lassen und mit ihm im Assault & Battery aufgenommen. Es war gut, ihn dabei zu haben, weil er weiß wie wir klingen und was wir wollen. Das Studio selbst war unglaublich. Es hingen Unmengen an Goldplatten an den Wänden, zum Beispiel von den Smashing Pumpkins, und nur ein paar Wochen, bevor wir dort waren, hat im selben Raum Bon Iver aufgenommen. Das war echt surreal. Es gab unglaubliche Verstärker, Equipment, und unglaublich viel Musikgeschichte in dem Gebäude. Wir hatten verdammt viel Respekt, als wir aufgenommen haben und wollten einfach etwas erschaffen, dass es wert ist dort aufgenommen zu werden. Wir hatten eine tolle Zeit, auch wenn es manchmal echt herausfordernd war. Manchmal muss man Dinge wieder und wieder ausprobieren, bis sie dann klappen oder so klingen, wie man es möchte. Wir mussten ein paar Pausen machen, aber am Ende haben wir alles in zwei Wochen geschafft und hatten eine wirklich tolle Zeit.


(Basement live in Köln im September 2015)

Wird das Artwork wieder von James sein, der ja auch schon das von „colourmeinkindness“ und „Further Sky“ gemacht hat?

Nein, es wird das erste Mal sein, dass wir etwas von jemand Außenstehenden verwenden. Wir hatten eine Idee, haben selbst etwas entworfen, es uns hunderte Male angeguckt, aber waren uns nicht richtig sicher, ob wir es wirklich gut finden. Es gefiel uns, aber es fehlte irgendetwas. Ich habe dann durch ein paar Bücher geblättert, nach Inspiration gesucht und ein Bild gefunden, welches uns allen auf Anhieb gefallen hat und wir haben uns gleich um die Rechte gekümmert, es verwenden zu dürfen. Ich bin echt glücklich damit. Es entspricht sehr unserem Stil, aber es ist nicht von uns. Es ist sehr farbenfroh und passt zum Titel des Albums. Wenn alles gut läuft, werden wir es sehr bald veröffentlichen.

Tay von Run For Cover hat auf Tumblr mal gesagt, dass eure erste EP, „Songs About The Weather“, nie mehr neu aufgelegt wird. Was ist der Grund dafür?

Ich würde nicht soweit gehen und sagen nie mehr. Vielleicht eines Tages. Ich denke, die Platte hatte ihre Zeit und ihren Platz. Es war unsere erste richtige Veröffentlichung und sie war echt cool, aber im Moment möchten wir uns einfach auf unser neues Material konzentrieren. Vielleicht wird es mal einen Anlass geben, zu dem wir „Songs About The Weather“ neu auflegen werden, aber gerade gibt es keine Pläne dafür. Title Fight haben ja vor kurzem „The Last Thing You Forget“ nach einigen Jahren wieder herausgebracht und das ist großartig geworden. Ich habe ein paar Exemplare im Büro von Run For Cover gesehen. Also, vielleicht wird das bei uns eines Tages genau so sein.

Letztes Jahr seid ihr unerwartet von einer zweijährigen Pause zurückgekehrt und habt „Further Sky“ veröffentlicht, seid seit dem eine Menge durch Australien und die USA getourt und habt ein paar vereinzelte Shows in Europa, unter anderem auf dem Groezrock und dem Outbreak Fest gespielt. War es lange geplant, wieder zurück auf die Bühnen zu kommen oder eher eine spontane Entscheidung? Was war überhaupt der Grund für die Pause?

Andrew ist wieder an die Schule gegangen, alle von uns haben neue Jobs angefangen und wir haben uns eher auf persönliche und private Dinge konzentriert. Anfang letzten Jahres meinte Andrew dann zu uns, dass wir in seinen Sommerferien eigentlich mal wieder ein paar Shows spielen könnten. Das kam praktisch aus dem Nichts. Wir haben uns darüber unterhalten und gesagt „Warum nicht?“. Wir sind Freunde und wir mögen es noch immer zusammen Musik zu machen. So haben wir dann „Further Sky“ aufgenommen und daraufhin die besten Shows unseres Lebens gespielt. Inzwischen sind wir an dem Punkt, wo wir das alles gerne vollzeit machen und unsere bisherigen Jobs an den Nagel hängen möchten. Wir werden darüber vielleicht auch bald ein Statement veröffentlichen. Wir haben einfach den Punkt erreicht, wo wir so viel Energie und Herzblut wie möglich in die Band stecken möchten und einfach schauen wollen, wie es sich entwickelt. Wenn es nicht klappt, haben wir es am Ende wenigstens versucht. Wir lieben es miteinander abzuhängen, wir sind beste Freunde, wir haben jetzt die Chance es genau so zu machen und möchten diese nicht ungenutzt wegwerfen, ohne unser Bestes versucht zu haben. Vielleicht interessiert sich schon morgen niemand mehr für uns, aber gerade fühlt sich alles richtig an.

Seitdem ihr wieder zurück seid, seid ihr ziemlich populär geworden, habt schon auf dem Reading und Leeds Festivals gespielt und jetzt verkauft ihr Läden in Deutschland aus. Ich erinnere mich noch, dass ich euch 2011 zusammen mit More Than Life vor nur 50 Leuten gesehen hab. Wie fühlt es sich an, jetzt zu den „Großen“ dazu zu gehören?

Das ist ehrlich gesagt ziemlich umwerfend. Vor der Tour mit BWP und More Than Life haben wir mit Hostage Calm und Daylight, die ja jetzt Superheaven heißen, eine Tour gespielt. Das war unsere aller erste überhaupt und wir haben durchschnittlich vor 20 Leuten gespielt. Aber wir finden das cool, wir haben in kleinen Räumen angefangen und es ist immer größer geworden. Jetzt spielen wir mit Brand New in teilweise riesigen Hallen. Wir wissen, wo wir herkommen und wissen all das sehr zu schätzen. Es erwärmt wirklich mein Herz, wenn ich sehe dass sich die Leute noch immer für uns interessieren. Das treibt mich an und ich möchte mehr Songs schreiben und mehr Energie in all das stecken. Aber wirklich dran gewöhnen werde ich mich wohl nie. Als ich gehört habe, dass manche Shows auf dieser Tour ausverkauft sind, dachte ich nur „wow“. Ich weiß nicht, es ist definitiv immer noch überraschend für uns, wenn so viele Leute zu einer Show kommen.

Auf „Further Sky“ habt ihr „Animal Nitrate“ von Suede gecovert. Die Band hat den Song in den frühen 90er Jahren über die soziale Situation in Großbritannien geschrieben. Warum habt ihr gerade diesen Song und nicht einen von beispielsweise Swervedriver oder Ride ausgewählt?

Wir haben vorher lange überlegt, welchen Song wir für die Platte covern wollen. Wir haben an die Cranberries, aber auch an The Clash gedacht. Ronan war schon immer ein großer Fan von Suede und dann haben wir den genommen. Einfach weil der Song anders ist als das, was wir sonst so machen, besonders was den Gesang angeht. Wir haben erst überlegt, dass Ronan singen sollte, dann war sogar ich im Gespräch. Am Ende hat es dann aber Andrew gemacht und es war die richtige Entscheidung. Unsere Version ist etwas härter als das Original, das mag ich sehr. Besonders ist auch, dass Andrew die kompletten Gitarren aufgenommen hat. Ronan und ich haben gar nichts gemacht bei dem Song. Ich hatte Andrew nur gefragt, ob er Bock hat eine der Gitarrenspuren zu spielen und dann hat er einfach alles eingespielt. Das ist ein super Song geworden. Wir haben den seitdem nie wieder gespielt, aber sind am überlegen, ihn zur nächsten Europatour mit ins Set zu nehmen.

Du lebst ja jetzt schon einige Zeit in den USA, wie lief da die Kommunikation mit dem Rest der Band in der letzten Zeit? Es ist sicherlich nicht einfach mit einem ganzen Ozean zwischen euch ein neues Album zu schreiben.

Es war absolut nicht einfach. Ehrlich gesagt, war es wirklich schwierig. Das Problem war nicht die Songs zu schreiben, sondern einfach alle auf die gleiche Wellenlänge zu bringen, festzustellen wo wir gerade stehen und was wir machen wollen. Einige Monate vor den Aufnahmen war ich kurze Zeit in Großbritannien und wir haben die ganze Zeit nur geprobt, Demos aufgenommen und Songs geschrieben. Das war praktisch das einzige Mal vor dem Studio, dass wir alle zusammen saßen. Es war wirklich stressig und anstrengend, aber ich glaube das Endergebnis kann sich sehen lassen.

Du arbeitest in Boston für Run For Cover Records. Was ist dein Job dort und wie ist es für das Label zu arbeiten, das fast alle eure Platten veröffentlicht hat?

Ich liebe Run For Cover Records. Die Menschen dort und das Label. Ich habe dort vollzeit gearbeitet, aber jetzt freelance ich. Ich mache so viel wie ich kann, wenn ich zuhause in Boston bin, aber Basement hat klar Priorität. Trotzdem sind alle dort cool damit, das sind großartige Menschen, aber mehr geht gerade einfach nicht. Aber weißt du, es ist ja gut für beide Seiten, wenn ich mehr mit Basement mache. Im Moment bin ich nur auf Tour und buche Shows, aber wann immer ich Zeit habe, arbeite ich für Run For Cover.

Ich glaube, das ist eine echt schwierige Frage für dich, weil ich weiß dass du beide Bands sehr magst, aber wenn ihr die Chance hättet mit Jimmy Eat World oder Failure auf der Bühne zustehen, welche Band würdest du wählen und weshalb?

Wow. Weißt du was? Ich sage Jimmy Eat World, weil das eine der ersten Bands ist, die ich damals in der Schule gehört habe und sie sind großartig. Wir haben aber beinahe mal mit Failure gespielt. Das war vor ein paar Monaten auf einem Festival in Atlanta und wir haben Failure nur um einen Tag verpasst. Ich weiß, dass die daran interessiert sind, mit allen möglichen Bands zu touren, also wer weiß. Aber Jimmy Eat World wäre wirklich ein Traum. Der Rest der Band mag die auch super gerne. Gerade spielen wir ja mit Brand New, also wer weiß, was die Zukunft für uns bringt.

Habt ihr noch andere Projekte neben Basement? Ich weiß, dass Andrew eine Zeit lang in Breaking Point gespielt hat.

Ja, Andrew hat in Breaking Point gespielt, aber die haben sich ja vor einer Weile aufgelöst. Ich spiele in einer Band namens Fiddlehead in Boston, zusammen mit ein paar Leuten von Have Heart und meinem Freund Alex von Intent. Wir haben eine EP auf Lockin’ Out Records draußen und wollen nächstes Jahr mehr rausbringen, aber gerade sind alle sehr beschäftigt. Dann ist da noch eine andere Band: Pile Of Bones. Duncan und Ronan sind gerade dabei, die auf die Beine zu stellen. Dauert aber noch etwas. Aber ich kann eins verraten: Es wird heavy!

Was sind deine Lieblingsplatten im Moment? Gibt es ein Album, das bei euch im Van die letzte Zeit hoch und runter lief?

Wir hören oft Alex G, das ist ein Singer-Songwriter aus New Jersey. Ich mag außerdem Mitski sehr gerne, die ist großartig. Das neue Album von Sufjan Stevens, was im Frühjahr erschienen ist, und die neue Tame Impala sind auch super.

Duncan, welche Hardcore- oder Metal-Platte dieses Jahr war cool?

Duncan: Ich hab nicht wirklich eine gehört.

Was, wirklich? Kein Album, das du regelmäßig gehört hast?

Duncan: Ich mag die aktuelle Bloodbath, aber das war’s dann auch.

Okay, checkt die aktuelle Bloodbath-Platte, wenn ihr auf harte Musik steht!

Habt ihr noch Pläne für die nächste Zeit? Ich meine natürlich neben dem neuen Album und der US-Tour mit Turnover und The Story So Far im Oktober.

Wir haben viele Pläne. Ich kann noch nicht so viel verraten, aber wir werden im Februar zurück nach Europa kommen. Die Termine werden denke ich im Oktober veröffentlicht werden. Es wird eine große Tour mit 14 oder 15 Shows und einem coolen Line-Up werden. Wir werden auch noch mehr Touren spielen, aber das wird alles noch angekündigt mit der Zeit. Ich mag einfach möglichst viel von der Welt zusammen mit meinen Freunden sehen, mehr Musik schreiben und eine tolle Zeit haben. Wir sind dankbar, dass die Leute sich noch immer für uns interessieren und es uns möglich ist, das hier noch immer zu machen. Also danke an alle, die uns unterstützen.


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ENGLISCH VERSION

The three shows in Cologne, Berlin and today in Hamburg are your first ones in Germany since your tour with Your Demise and Trapped Under Ice in early 2012 and they sold out pretty fast. So are you excited to be back?

Yeah, really exited! It’s cool to do some headline shows as well as the ones with Brand New. You know, we played shows with Brand New in the USA some weeks ago in front of thousands of people and we had some smaller shows where the kids were stagediving and singing along. It’s good to have a mix of both and it’s the same here in Germany, so we are really stoked to do this. We had great food todaym visited the city and really looking forward to the show.

How were the shows in Cologne and yesterday in Berlin?

Both shows were sold out and everyone was going crazy. It was very cool to play those venues and it’s great that people still care about us, even when we haven’t played here for three years. This time it was only us, no support band, but we are coming back in February with a great line-up.

About two months ago you announced a new album, which is coming out later this year. Can you tell us something about that by now? I heard on your last US-tour you already played a new song called „Promise Nothing“.

Let’s say early next year, we still have to prepare some things and it makes more sense for us. I can’t wait to have it out, it’s a really long time since we started working on this record. The artwork is very close to being done and we hope to release some information about the record in the next few weeks. It will be a full length album with 10 songs and hopefully some bonus, like a flexi disc with a few extra songs on it. I really can’t wait for it to be released and play the new material. Tonight we play a another new song, not „Promise Nothing“, and I hope it will go well.

Many bands changed their sound a lot this year, for example your label mates in Citizen and Turnover. You already changed a bit on „colourmeinkindness“, which sounded a bit grungier than „I Wish I Could Stay Here“. Can we expect another progress on the new record?

Yeah, but I feel it’s more a logical step. The bands you mentioned have gone in nearly complete new directions. It’s cool that they do new things, but for us I would say it’s more a logical progress like you can say „Oh that makes sense“ and it’s not too far from what we have done before. There’s a difference for sure, but I think this time we were more focusing an catchy choruses, a lot of more energy snd we just don’t want to slow down. You know, a lot of other bands slowed down they’re sound. Shoegaze or Dream Pop are really big things these days, but that nothing we are going for. We want to keep the energy in our music and I think anyone who liked „colormeinkinmdness“ and „Further Sky“ will definitely like this record. Musically it’s in the same world.

You recorded your new album in the Assault & Battery Studios in London. U2, Coldplay and last but not least Oasis have recorded some songs there as well. How was your experience of recording the LP in those well-known studios? Was it different to the experience in The Panda Studios in California, where you recorded „colourmeinkindness“?

Yes, definitely. We brought our friend Sam over from The Panda Studios to the UK and he recorded with us at Assault & Battery. It was cool to have him with us, since he know how we sound and what we want and the studio itself was insane, there were tons of gold records on the walls, like The Smashing Pumpkins and only a few weeks before we arrived Bon Iver was there and recorded in the same room. It was very surreal. They had insane amps, equipment and a lot of music history in the building. We had much respect when we recorded the album and wanted to create something that is worthy to be recorded in there. We had a really good time, it was definitely challenging certain times. Sometimes you have to try things again and again until they work out, and we needed some breaks, but in the end we did it in just two weeks and had a great time.

Will the artwork again be done by James, who already did to ones for „colourmeinkindness“ and „Further Sky“?

No, it’s the first time that we have found an outsourced piece of work. We had an idea, did it by our selves and than we looked at it like a hundred times and weren’t sure with it. We liked it, but there was something missing. So I started looking through some books for inspiration and found an image we all like and than we contacted someone who own the rights to this book and we are now allowed to use it for the record. I’m really excited for it, because it kinda looks like our style, but we didn’t actually make it. It’s very colorful and it links great with the title of the record. And if everything works out it will be online in some weeks.

Tay from Run For Cover said on tumblr that „Songs About The Weather“ will not be repressed. What’s the reason for that?

I’m not gonna say never. Maybe one day, maybe. I just think there was a time and place for the record, it was our first one and it was cool but at the moment we are just focusing on the new material. But maybe for a special reason we will repress it, but at the moment there are no plans to do it. Title Fight just repressed „The Last Thing You Forget“ after some years, that came out really great, I just saw the copies at the Run For Cover office and it was cool, so maybe one day.

Last year you guys came back from a two-year break, released „Further Sky“, toured a lot through Australia or the USA since than and played a few shows in Europe, for example Groezrock and Outbreak Fest. Was this planned a long time ago or was it a spontaneous decision to reunite Basement and what was the reason for you to go on that break?

Andrew was going back to school, all of us were starting new jobs and we were just focusing an personal things. But than Andrews said at the begging of last year that we could play some sows over his break in the summer and that kinda came out of nowhere and we talked about it and we said “why not?“. We are friends, we still like making music and so we recorded that seven inch and had the best time ever playing these shows. And now it’s the point where everyone wants to try this full time. Everyone is leaving their jobs now and I think we will maybe put out a statement about that. We just reached to point where we just wanna do this with as much heart and energy as we can and just see if it works out. If not, that’s fine but we tried. We just love to hangout together, we are best friends, we have the opportunity to do it and we just don’t want to throw it away without trying our best. Maybe tomorrow no one will care about us, but now we feel it’s the right moment for it.

You got pretty big since you came back with „Further Sky“ last summer, played the Reading and Leeds festivals, sold out shows in Antwerpen or now in Germany. How does that feel for you? I remember you playing in front of 50 people when you were on tour with More Than Life back in 2011.

It’s mind-blowing. Before the tour with BWP and More Than Life we did a tour with Hostage Calm and Daylight who are now called Superheaven in 2010. That was our first ever european tour and we were playing in front of 20 kids here and there. It think it’s cool for us, we started in very tiny rooms and now it’s getting bigger and bigger. Now were are playing these shows with Brand New. We know where we came from and really appreciate all of this. It’s really heart-warming to see that people still care and want to see our band play. That makes me wanna write more music and to put even more energy into it. But I’ll never really getting used to it. When I heard that some of the shows on this tour were sold out I’m just „wow“. So, I don’t know, it’s definitely still surprising for us when so many people show up.

You covered Suedes „Animal Nitrate“ for „Further Sky“. A song the band wrote about the the social situation in Great Britain in the early 90s. Why have you covered this song and not something by Swervedriver or Ride for example?

We were going to some songs that we were thinking about covering, we talked about The Cranberries, we talked about The Clash, and than Suede came up and Ronan always was a huge fan of the band. It’s really different to the things we have done before, especially the vocals. We thought that maybe Ronan was gonna sing it, or I was gonna sing it, but Andrew ended up doing it an it turned out great. Our version had a but more spin on it, is slightly heavier. I love how the cover turned out. Andrew recorded all the guitars, Ronan and I haven’t done anything. I just asked him if a wants to play guitar and he just said yes and recorded the who thing. It’s a fun song. We haven’t played it since we recorded it, but I think we are going to practice it for our next Eurotour.

How was the communication with the rest of the band in the past, since you are living in the USA now? Was it a challenge to write and record the new album with you so far away from the others?

It really was. Honestly, it was really hard. It was not writing the music, but it was to get everyone at the same wave, where we are right now, what do we want to do. When I came over to the UK for a short time some months before the recordings we just spend nearly the whole time practicing and writing and demoing new songs. We just had this one time all together. So it was very stressful and hard, but it the end it turned out well I think.

You work for Run For Cover Records in Boston right now. What’s your job there and how is it to work for the label that released nearly all of your bands records?

I really love Run For Cover. The people, the label and I worked there full time, but as of now I freelance for them. I do as much work as I can when I’m at home in Boston, but Basement is my priority. But they are cool with that, they are great guys, I love them, but right now I just can’t do it full time. But you know, it helps them if we do more stuff with Basement, so either way it’s good for them. At the moment my life is just touring, booking shows for my band, and i need to focus on this. But whenever I get free time I’m done for work with Run For Cover. Always.

I bet that’s a pretty hard question for you since I know you like the bands pretty much, but: If you get the chance to play with Jimmy Eat World OR Failure, which band would you choose and why?

Wow. You know what? I’m gonna say Jimmy Eat World, because they were one of the first bands I listened to at middle school and they are incredible. So I say Jimmy Eat World. We nearly played with Failure. We played the same festival in Atlanta some months ago and we missed them by a day. And I know they are interested in touring with all kind of bands, so who knows. But Jimmy Eat World would be an actual dream. And the rest of the bands loves them as well. We are playing with Brand New this time, so who knows what’s the future holds.

Are you guys involved in any side projects besides Basement? I know that Andrews played in Breaking Point for a while.

Yes, Andrew played in Breaking Point but they broke up a while ago. I’m playing a band called Fiddlehead in Boston with some guy from Have Heart and my friends Alex from Intent. We have a seven inch out on Lockin’ Out Records and we are trying to release more next year, but everyones busy at the moment. But there is supposed to be another band sometime soon called Pile Of Bones with Duncan and Ronan. Check that out, it’s gonna be heavy.

What are your favorite records at the moment? Something worth checking out? Is there a record you guys are listening to a lot in the van lately?

We are listening a lot to a singer-songwriter from New Jersey called Alex G, I also like an artist called Mitski, she’s great. I like the new Sufjan Stevens record that came out earlier this year and of course to new one from Tame Impala called „Currents“.

Duncan, what hardcore or heavier record came out this year that was cool?

Duncan: I haven’t listened to any.

What, really? No record you’ve been listing to lately?

Duncan: I like the new Blood Bath record, but that’s it.

Okay, than check out Blood Bath if you are into heavy music.

Do you have any plans for the future besides releasing a new record and touring the USA again with The Story So Far and Turnover in October?

We have a lot plans. But I can’t say much but yet, but we will back in Europe in February. The details will be announced in October I think. I will be a full european tour with like 14 or 15 shows, with an awesome line-up. Fingers crossed that it’s gonna be announced really soon. It’s gonna be big. We also have some more tours up, but all of that will be announced soon. I just want to see the world with my friends, write more music and have a great time. We are just grateful that people still care and we are allowed to to this. So thanks to everyone who made all this possible.

Autor Patrick Siegmann
Wohnort Göttingen
Beruf Doktorand
Dabei seit September 2009
Deine Aufgabe bei Stageload Koordination Reviews, News
Top-Alben Viel zu viele. "Songs To Scream At The Sun" von Have Heart ist aber definitiv eines von den Alben, die mich am meisten geprägt haben.
Die besten Konzerterlebnisse Auf jeden Fall vorne mit dabei: Have Heart, Shipwreck AD, Rise And Fall und AYS in der Roten Flora in Hamburg, Juli 2009

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