Interview mit Donots

Interview mit Donots

Die Ibbenbürener Punkrock-Heroen Donots sind seit Jahren nicht mehr von den großen (Festival-)Bühnen wegzudenken. Nach mehr als zwanzig Jahren haben sie mittlerweile über 1000 Konzerte gespielt, zählen frühere Idole wie die Toten Hosen inzwischen zu ihren Freunden und haben sich nun auch textlich in ihrer Muttersprache zurechtgefunden. Am 12. Januar erscheint so auf ihrem eigenen Label Solitary Man Records mit „Lauter als Bomben“ ihr zweites Album auf Deutsch. Wir haben mit Sänger Ingo Knollmann (Mitte) über die etwas spezielle Live-Premiere von „Keiner kommt hier lebend raus“ auf dem Rock Am Ring 2017 gesprochen, über ihr kurioses Album-Pre-Listening, bei dem auch wir vor Ort waren, und über politische Eigenverantwortung, der sich manche Acts definitiv mehr widmen könnten.

Habt ihr lange über die Sprachfrage nachgedacht? Ob ihr noch ein Album komplett auf Deutsch veröffentlichen wollt oder lieber eines, das sprachlich gemischt ist?

Ehrlicherweise haben wir „Karacho“ auch nochmal auf Englisch aufgenommen und sind für das Ausland der englischen Sprache treu geblieben. Wir waren aber so euphorisch wegen des großartigen Feedbacks, das wir für „Karacho“ bekommen und der Größe, die unsere Shows bekommen haben, dass wir unbedingt so weitermachen wollten.

„Keiner kommt hier lebend raus“ habt ihr bereits im Frühjahr 2017 auf der Split EP mit Adam Angst veröffentlicht und dann auch schon auf dem Rock Am Ring live gespielt. Was war das für ein Gefühl, nach der Bombendrohung mit dem „Lauter als Bomben“-Banner auf der Bühne zu stehen?

Das war maximal schräg. Am Abend vorher waren wir bei Rock Im Park, die Toten Hosen wollten gerade auf die Bühne gehen und dann haben wir diese Durchsage gehört, dass es bei Rock Am Ring eine Unterbrechung gibt – da war es auch noch nicht klar, ob es überhaupt weitergehen würde. Spät in der Nacht sind wir zum Ring gefahren und früh morgens hieß es, wir sollten uns mal halb-bereit halten. Wir wollten an dem Tag eigentlich „Keiner kommt hier lebend raus“ debütieren und haben viel drüber nachgedacht, wie es klingt, wenn man das einen Tag nach einer vermeintlichen Terrorwarnung spielt. Wie sieht es aus, wenn man dann auch noch im Rücken „Lauter als Bomben“ stehen hat? Uns wurde aber schnell klar, dass es genau darum in dem Song und jetzt auch bei dem Album geht. Das ist fast schon prophetisch – das muss man so machen!

Wir haben uns dann eher mit der richtigen Ansprache dafür befasst. Hätte man nichts gesagt, wäre es bescheuert gewesen, hätte man die große Pathoskeule geschwungen, wäre es bescheuert gewesen. Hätte man sich nicht zu dem Generelverdacht geäußert, der am Abend vorher von Marek Lieberberg rausgehauen wurde, wäre das auch bescheuert gewesen. Ich habe dann versucht zu erklären, worum es in dem Song geht und gesagt, dass es an der Zeit wäre, dass alle mal eine positive Selbstverantwortung für das übernehmen, was auf diesem Planeten passiert. Genau das ist auch die Kernaussage von unserem neuen Album.

Gibt es einen Grund, dass ihr mit „Lauter als Bomben“ und „Rauschen (Auf jeder Frequenz)“ gleich zwei indirekte Titeltracks habt?

Ich finde es spannend, dass es zwei verschiedene Entsprechungen von dieser Phrase auf dem Album gibt. In „Keiner kommt hier lebend raus“ bezieht sich „lauter als Bomben“ auf das Geschwafel, das kriegstreiberische Politiker heutzutage so loslassen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem Überschriften bald wichtiger sind als die Inhalte und seitens Donald Trump wird das auch noch in Großbuchstaben getwittert – und zum Teil ist das dann auch der größte Bullshit.

Andererseits finde ich es aber auch schön zu sagen „unsere Köpfe könnt ihr niemals haben, weil unsere Köpfe lauter als Bomben schlagen“. Das ist auch genau das Spektrum, was das Album abdeckt. Das Wissen darum, dass es dort draußen scheiße ist, dass irgendwie alles in Schieflage und chaotisch ist, aber auch das Wissen, dass es gute Leute gibt, dass man weiß, dass man nicht alleine dasteht. Ich finde es schön, dass die Aussage in zwei Formen vorkommt.

Kurt Ebenhäuser ist als Produzent für einige komische Sachen auf der Platte verantwortlich, nicht zuletzt für das generelle Outro, bei dem ihr nacheinander ein Gitarrensolo spielt, jeder nur einen Versuch hatte und die Gitarristen mit der falschen Hand spielen mussten. Gab es manchmal den Moment, wo ihr dachtet, er würde mit seinen Ideen ein bisschen zu weit gehen?

Sagen wir es ganz offen: Wir haben jeder versucht, Soli zu spielen, und niemand konnte es (lacht). So einen Moment gab es aber nicht, wir fühlen uns von so etwas eigentlich herausgefordert. Von Kurt kann man eine ganze Menge lernen – der Typ ist ein Genie in der Art und Weise, wie er den Moment regieren lassen kann. Er ist auch ein Genie darin, einem die Angst vor dem Ausbruch aus festen Strukturen zu nehmen. Wenn du über zwei Dekaden dein eigenes Songwriting etablierst, gibt es gewisse Dinge, die du immer gleich machst. Kurt ist ein Mensch, der dir dann sagt, man könne die Dinge auch einfach aus einer ganz anderen Seite beleuchten. Ein Song muss eben nicht 3:30 Minuten lang und ein Aufbau nicht Strophe-Refrain-Strohe-Refrain-C-Teil-Refrain sein.

Andererseits hat Kurt auch von uns gelernt. Die Ebelhäuser’sche Handschrift erkennt man in vielen Produktionen und ich glaube, bei vielen jüngeren Bands diktiert er, was für Melodien auf ein Album gehören. Wir sind lange genug dabei und haben einfach gesagt, wir möchten manches aber auch so machen, wie wir das wollen. Im Grunde hat sich das wohl in beide Richtungen befruchtet.

Bei „Gegenwindsurfen“ habt ihr ein Feature mit Turbostaat integriert. Lasst ihr die Gastsänger ihre Parts selber schreiben oder gibst du die vor?

Ich finde die Idee, dass sie das selber schreiben, ganz cool, habe es aber noch nie jemandem vorgeschlagen. Ich finde, dass es auch so immer ein ganz großer Ritterschlag ist, wenn Bands oder Künstler sagen, sie seien dabei. Vielleicht bürdet man ihnen dann noch zu viel auf, wenn man sie auch noch selber den Text schreiben lässt. Wir sind sehr dankbar, wenn andere Bands und Freunde mit an Bord sind und beispielsweise Jan Windmeier von Turbostaat singt. Man muss dann was anliefern, was in der Demoversion möglichst schon Hand und Fuß hat, damit sie es sich anhören können. Hätte Jan jetzt aber gesagt, er würde etwas anders machen wollen, hätten wir natürlich auf ihn gehört.

Das wäre natürlich damals bei Tim McIlrath von Rise Against witzig gewesen, wenn er erst seinen Part auf Englisch schreibt und du das Ganze übersetzen musst, damit er es dann auf Deutsch einsingen kann.

Ich glaube, dann wären endgültig alle Synapsen im Hirn verschmort (lacht). Es war so schon ein ziemlicher Ritt, den Text in Lautschrift aufzuschreiben, damit er das Chris Howland-mäßig ablesen konnte (lacht). Das war echt merkwürdig, aber er hat es sehr gut gemacht – sogar ohne, dass ich ihn durchchoreographieren musste.

Gerade in den letzten Monaten – vor allem nach der US-Präsidentschaftswahl und in der Zeit, wo sich Europa immer mehr nach rechts neigt – veröffentlichen sehr viele Bands politische Songs und Alben. Ist es deswegen schwierig, textlich relevant zu sein und sich nicht bloß zu wiederholen?

Ganz grundsätzlich denke ich, dass es gar nicht genug Leute auf der guten Seite geben kann. Ich finde es sehr begrüßenswert, wenn Künstler jeglicher Couleur und Genres sich klar positionieren und äußern. Ich finde, dass viele auch in ihrer Eigenverantwortung ein bisschen hinterherhinken. Ganz besonders die großen Stadion- und Schlager-Acts müssten eigentlich klar Position beziehen, weil die in der Diskussion wahrscheinlich Leute erreichen könnten, die sich noch nicht für eine Seite entschieden haben.

Für uns gehe ich das Ganze aber nicht mit dem Gedanken an, dass es schon so viel gibt und wir deswegen mal etwas völlig Neues beleuchten sollten. Am Ende des Tages geht es schließlich um die eine Sache: Um ein positives Miteinander und nicht um ein Aneinandervorbeileben. Ich glaube, wir haben unseren Sprech gefunden und der fällt ein bisschen direkter aus als der von Bands wie Turbostaat. Die äußern sich auch zu solchen Themen, allerdings auf einer lyrischen Meta-Ebene. Ich würde auch niemals sagen, ich schreibe die allergeilsten Lyrics – denn dann kommt ein neues Kettcar-Album um die Ecke und ich krieche vor Marcus Wiebusch im Staub, weil der so unglaublich gut mit Worten umgehen kann.

Das Original-Interview ist leider nicht mehr zu finden, aber in einem Artikel vom Underdog-Fanzine ging es mal unter anderem darum, dass du dem Punkrock im Interview gesagt hättest, du möchtest nicht, dass der „Oberlippenbart von nebenan“ die deutschen Texte mitsingt, weil er „den inhaltlichen Kontext und Hintergrund vielleicht gar nicht versteht“. Aber ist es nicht wichtig, dass Leute, die nicht derselben Meinung sind, auch zu den Konzerten kommen? Alleine deswegen, weil man so nicht nur diejenigen erreicht, die ohnehin derselben Meinung sind?

Definitiv, da bin ich voll bei dir! Bei dem Spruch geht es mir im übertragenen Sinn mehr darum, dass wir einen Sprech gefunden haben, der ganz klar macht, dass Faschos unsere Texte nicht pervertieren und für ihre Zwecke nutzen. Es gibt Bands, die sich ganz klar, liberal, links-liberal oder auch links positionieren – Bands wie die Ärzte, Madsen oder Wir sind Helden – die aber trotzdem auf Fascho-Aufmärschen gespielt werden, weil der Text im falschen Kontext auch für die Faschos passt. Und die sammeln damit vielleicht noch Kids ein, die denken, dass beispielsweise Madsen es total beklatschen, wenn Faschos damit durch die Gegend laufen – was sie aber natürlich absolut nicht tun. Ich möchte auf unseren Alben einen so klaren Duktus und Sprech haben und Phrasen wie „kein Mensch ist illegal“ einweben, weil keinem Fascho das über die Lippen geht!

Ich glaube aber daran, dass es da, wo Reibung entsteht und Leute unsere Musik zu hören bekommen, die nicht unserer Meinung sind, wirklich interessant wird. Wenn du auf einer Punk-Show „Nazis raus“ ruft, wird wahrscheinlich keiner im Publikum denken „stimmt, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht“. Natürlich sind alle Punks auf der selben Seite und natürlich wird es auch erst da interessant, wo wir als Band in den Bundesvision Song Contest gehen – wo wir nicht unser Hauptaustragungsfeld sehen. Stefan Raab ist ein sehr eloquenter, guter Typ, aber die Sendung an sich ist nicht cool. Da muss man auch nichts beschönigen.

Es ist eine Entertainment-Show und die Leute treten für Bundesländer an – da fängt es ja auch schon mit bescheuerter Deutschtümelei an. Wir sind mit der Prämisse hingegangen, dass wir bei einer Mainstream-TV-Live-Sendung spielen, wo wir zur Primetime eine gute Message loslassen können. Wir haben das am Ende des Tages auch gemacht und einerseits sehr viel Applaus bekommen, andererseits aber auch extrem viele Anfeindungen aus dem rechten Lager. Ich nehme das alles als Kompliment – denn dann haben wir laut genug gebrüllt.

Habt ihr bei euch im Publikum schon mal Leute mit einem Frei.Wild- oder Onkelz-Shirt gesehen?

Klar, das kommt vor, und da kann sich wahrscheinlich auch keine einzige Band von freimachen. Richtig merkwürdig wird es, wenn du auf ein Knochenfabrik-Konzert in den Sonic Ballroom gehst und auch dort so verspulte Penner rumrennen – natürlich ganz vereinzelnd. Aber das ist halt so: Sobald du irgendwo stehst und laute Sportgitarrenmusik machst, wird auch jemand, der Bands wie Frei.Wild abklatscht, auch zu deinem Konzert kommen. Vom Grundsatz ist das auch nichts Verwerfliches, weil laute Musik dich erstmal bei den Eiern packt, du kannst dazu abgehen. Dass Bands wie Frei.Wild daraus komischen Grauzonenrock machen, sich damit aus klaren Aussagen rauswieseln und immer eine Heimattümelei mitschwingt, ist noch eine ganz andere Diskussion.

Natürlich sind die Onkelz und Frei.Wild die ersten Bands, die einem dabei einfallen, aber man tut den Bands gewissermaßen Recht und Unrecht, wenn sie als Galionsfiguren dargestellt werden. Für meinen Gusto machen sie vornehmlich Proletenrock. Es ist absolut streitbar und beschissen mit dem Hintergedanken, dass sie früher wirkliche Faschos waren – der Frei.Wild-Sänger war bei den Kaiserjägern und hat sich in Tirol in einer politisch rechten Partei aufgehalten und die Onkelz hatten früher richtige Proll-Fascho-Texte – mein Problem ist aber eher, dass sie sich dann nicht aufgelöst oder sich einen neuen Namen gegeben haben, wenn sie doch ach so geläutert sind. Im Grunde genommen nehmen sie trotzdem in Kauf, dass alte Fans immer noch zu den Shows kommen. Das ist vor allem mein Problem – abgesehen davon, dass die Musik scheiße ist (lacht).

Das soll aber nicht verharmlosen, dass es viel, viel schlimmere Faschos gibt. Die Onkelz und Frei.Wild sind meiner Meinung nach nicht das Problem. Das Problem sind klassische Combat 88-Bands. Das Problem sind richtig heftige Fascho-Bands. Die gibt es auch, die sind militant und das ist richtig scheiße. Scheiße an Onkelz, Frei.Wild und wenn man weiter ausholen will auch an der AfD ist, dass damit tendenziell angebräunte Denke in der Mitte der Gesellschaft platziert wird.

Das erste Einlesen, bevor man weiter in die Materie eindringt.

Und dass Stammtisch-Parolen wie „das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen“ wieder eine Öffentlichkeit bekommen und viele auf einmal denken, dass es ganz normal ist, solche Sachen einfach mal rauszuhauen. Bei dem Generalverdacht „der Syrer von nebenan“ oder zum Thema Silvester in Köln „mal schauen, wie viele Ausländer dieses Jahr wieder Frauen vergewaltigen“.

Ich durfte bei dem Album-Pre-Listening in eurem Studio in Münster dabei sein, wo ihr vor ein paar Leuten „Lauter als Bomben“ komplett vorgestellt und Anekdoten zur Entstehung erzählt habt. War das für euch genauso komisch wie für mich?

Ja, bestimmt. Für euch war es wahrscheinlich eine super Idee, dass wir während der Songs das Licht ausgemacht haben, weil der Erstkontakt mit einem Album schwierig ist – wie soll man nach dem ersten Hören direkt etwas zu einem Song sagen? Die meisten sind auch klassische Grower-Songs, die man ein paar Mal gehört haben muss, damit sie sich einem erschließen. Und wir hätten ansonsten wahrscheinlich alle gespannt, aber auch angespannt versucht, in den Gesichtern der Leute zu lesen.

Für uns war es eine tolle Sache, was wir in der Richtung noch nicht gemacht haben, aber auch etwas, das im Normalfall nicht passiert. Eigentlich gehst du damit raus und wenn du auf Tour gehst, haben die Leute das gehört und wissen auch schon, die Songs mitzusingen. Wenn das Publikum aus eine Kehle mitsingt, ist das für einen selber bauchpinselndes Feedback, aber wenn du das mit 20 Leuten in deinem Studio machst, ist das anders. Es hätte ja auch sein können, dass alle es komplett beschissen finden, und das wäre unangenehm geworden. Aber dafür hat man dann ja auch Bier dabei (lacht).

Wie war es denn überhaupt, zuhause aufzunehmen?

Das hat eigentlich fast nur Vorteile. Das Schönste ist, dass du nicht die ganze Zeit auf den Tacho gucken und zusehen musst, dass du fertig wirst. Du hast mehr Zeit und kannst die generell mehr Gedanken machen, weil du Sachen länger liegenlassen kannst. Schön ist auch, dass du einfach auf Aufnehmen drücken kannst, wenn du eine geile Idee hast – und das reicht manchmal schon aus. Es darf niemals zu perfekt sein! Ich bin großer Verfechter der Ansicht, dass Punk immer eine Spur scheiße bleiben muss. Die merkwürdigen Feedbacks und die Kiekser beim Gesang lassen es absolut speziell werden. Geleckte Radioproduktionen gibt es dort draußen sowieso genug.

Aber wird man überhaupt fertig, wenn man sich unendlich viel Zeit lassen kann?

Wir sind ja nicht Metallica (lacht). Das Schöne ist, dass das, was wir machen, kein Hexenwerk ist. Punk ist Malen nach Zahlen – das kann theoretisch jeder! Wir haben einen guten Modus gefunden, miteinander zu sprechen, uns blind zu verstehen und Sachen im Guten auszudiskutieren. Wir haben keinen Band-Hitler dabei, der sein Ego durchdrücken will. Aber es hilft natürlich trotzdem, wenn man jemanden wie Kurt dabei hat, der sagt, wann besser Schluss sein sollte.

Foto: Dennis Dirksen

Autor Leonie Wiethaup
Wohnort Nähe Münster
Beruf PR-Assistenz
Dabei seit Februar 2015
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, News, Gewinnspiele
Top-Alben Apologies, I Have None - London; The Wonder Years - No Closer To Heaven; Cold Reading - Sojourner; Shoreline - You Used To Be A Safe Place
Die besten Konzerterlebnisse Jimmy Eat World @ Skaters Palace, Münster, Frank Carter & The Rattlesnakes @ Dour Festival, The M-Pire Strikes Back-Festival 2016

Hinterlasse einen Kommentar