Interview mit Hafensaengers

Interview mit Hafensaengers

Bald sind Light Your Anchor Geschichte. Sänger Thomas Schipper (zweiter von links) hat mit Hafensaengers aber schon ein neues Projekt ins Leben gerufen – und wendet sich damit vom Hardcore ab und dem Punkrock zu. Wir haben ihn im Zuge der Light Your Anchor Abschieds-/Hafensaengers-Releasetour zum Interview getroffen und uns unter anderem über die Entstehung von Hafensaengers, ihre Debüt-EP und seine Sicht auf die Hardcore-Szene unterhalten.

Erstmal: Happy Release Day – zweifach! Wie ist das für dich, mit der einen Band die letzte EP zu veröffentlichen und mit dem anderen Projekt die erste?

Bei Light Your Anchor ist das schon traurig, da hängt viel Herzblut dran. Einerseits ist man natürlich stolz, das ist eine coole Platte geworden, aber es ist eben auch schade, dass es die letzte ist. Mit Hafensaengers hatten wir nicht wirklich Ambitionen und haben das jetzt einfach so mitgemacht. Eigentlich sind die Songs auch Überschussmaterial von Light Your Anchor, aber so punkig wie sie sind und noch mit deutschem Text haben sie zu Light Your Anchor nicht gepasst. Die Songs waren also da und die haben wir dann einfach aufgenommen. Ist cool, dass das so geklappt hat. Wir machen mit Hafensaengers alles selber, deswegen ist das auch nochmal eine Nummer cooler, finde ich.

Man hört zwar raus, dass du bei beiden EPs singst, aber musikalisch ist das wirklich was komplett Anderes. Wollt die Light Your Anchor-Fans denn nicht vielleicht doch ein bisschen mitziehen?

Ich könnte jetzt natürlich irgendeinen Bullshit erzählen, aber es ist natürlich so, dass Light Your Anchor eine Seite mit 17.000 Likes hat und auch einen Youtube-Kanal mit super viel Reichweite und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, wir hätten es nicht absichtlich da hochgeladen. Wir wollen ja auch, dass die Light Your Anchor-Fans zumindest einmal reinhören und wenn die darauf Bock haben, ist das auch umso cooler. Ich hatte aber viel mehr erwartet, dass das richtig doll gehatet wird. Weil es keine Breakdowns hat, es kein Geschrei ist und es auch überhaupt nicht in die Szene reinpasst.

In der Hafensaengers-Beschreibung bei Facebook habt ja aber auch Roger Miret mit „Never trust a hardcore kid that has not listened to punk“ zitiert.

Ich habe das erste Mal mit einer Punk-Band Musik gemacht, mit einer Skate-Punk-Band. Und danach ist erst Light Your Anchor entstanden. Und Light Your Anchor hat sich mit der Musik immer zwischen die Stühle gesetzt – für die Harten war das viel zu weich und für die Weichen war das zu hart. Wir wollten damals Skate-Punk machen und den ins Moderne bringen und ich finde auch, wir haben das ganz gut gemacht. Mir hat der Skate-Punk einfach immer mehr gelegen, obwohl das Hafensaengers-Ding bis auf die Single „Immer noch“ noch ruhiger ist als Skate-Punk. Aber da sind ja auch Tracks drauf, die überhaupt nicht ins Genre passen.

„Geht’s dir gut“ und „Musik“ fallen definitiv raus.

Zum Beispiel, aber „Soll das alles so sein?“ ist auch eigentlich mehr Mitteltempo. Wenn man es mit anderen Bands vergleicht, würde ich eher sagen, dass es in die Richtung von Hot Water Music geht und ich finde, das steht uns auch mehr. Ich bin jetzt 33 Jahre alt, ich bin echt ein gesettleter Typ, ich lebe mit meiner Freundin und ihrem Kind zu Hause, gehe ganz normal arbeiten und freue mich auf Wochenenden, wo wir dann schwimmen fahren – ich bin nicht der Revoluzzer. Klar, früher war man auf Demos und hat Steine geschmissen, aber ich finde, das ist nicht mehr real.

Light Your Anchors große Themen waren beendete Freundschaften und das Erwachsenwerden. Jetzt habe ich das Gefühl, ich bin erwachsen und angekommen. Als 33-Jähriger muss ich das Peter-Pan-Syndrom dann auch nicht mehr spielen. Ich stehe immer noch dazu, was ich da geschrieben habe, keine Frage, aber es wirkt halt jetzt ein bisschen komisch.

Zieht sich deswegen das Thema vom Neuanfang auch durch die komplette EP? Ich konnte in jedem Song was zu dem Thema raushören.

Im ersten Song („Immer noch“) heißt es „und wir sind immer noch hier“ und im zweiten („Spießer“) „und deshalb bin ich wieder hier“, das ähnelt sich. Aber ich habe sonst mehr meine Geschichte geschrieben. Ich bin im Dorf groß geworden – das ist ja auch schon mal nicht cool für eine Hardcore-Band. Der letzte Bus ist da um 18 Uhr rausgefahren und du hattest da auch kein Handynetz. Wenn du eine SMS schreiben wolltest, musstest du erstmal aus dem Haus raus. Was ich an Punkrock bekommen habe, habe ich auf CDs oder Kassetten gehört. Als ich dann ein Auto hatte, bin ich immer weiter weg und dann hat sich das mit der Musik auch weiterentwickelt und ich habe neue Leute kennengelernt, was wichtig war.

Ich singe ja auch „ich wollte immer nur raus aus diesem Kaff“ und in demselben Song („Kleine Geister“) außerdem „kleine Geister, große Worte“. Ich habe auf dem Dorf erlebt, dass jeder über seine Ziele und Träume redet, aber keiner sie durchzieht. Das muss nicht mal auf Punkrock bezogen sein, das kann auch „irgendwann machen wir mal eine Kreuzfahrt“ oder „irgendwann will ich mal großer Fußball-Star werden“ sein. Und ich sehe die Leute jetzt auf dem Dorf und die Leute sagen „ja damals in der Kreisklasse war ich mal eine große Nummer“ – und so will ich nicht sein!

Ich komme auch vom Dorf und das ist immer noch so. Jeder redet über seine großen Ziele und Wünsche, aber keiner arbeitet daran, dass sie wahr werden.

Kennst du das auch, dass man da seine große Liebe kennenlernt, sie am besten noch heiratet und man nie da rausgekommen ist und nie andere Leute kennengelernt hat? Es gibt doch noch mehr auf der Welt! Man bekommt das von seinen Eltern vorgelebt, von dem Umfeld – so ist es und so bleibt es. Im Umkehrschluss ist es aber so, und darum geht es auch in dem Song „Spießer“ mit „und deshalb bin ich wieder hier“, dass ich jetzt gerne mal wieder bei meinen Eltern bin und meine Ruhe habe. Früher hieß es zwar immer, Thomas sei ein Spinner, aber ich habe mit Light Your Anchor eben auch viele Europatouren und Festivals gespielt. Ich bin damit nicht reich geworden, aber es war cool.

Ich arbeite sechs, sieben Tage die Woche, weil ich als Tätowierer selbstständig bin, und wenn man dann nach Hause kommt, ist es schön zu wissen, das sich hier nichts verändert hat (lacht). Ich kann immer noch zu Mensch XY gehen, den ich vielleicht fünf Jahre nicht gesehen habe, und wieder über das gleiche Thema reden. Mir gibt das dieses Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit. Ich war mein ganzes Leben lang auf der Suche nach dem Ort, wo ich hingehöre, dazu muss man aber auch erstmal aus dem Ort raus.

Fühlt sich das dann jetzt mit „zurück zum Punkrock“ ähnlich an?

Bei Light Your Anchor habe ich mich hingesetzt und die Songs über mehrere Tage geschrieben, bei Hafensaengers sind sie mir einfach eingefallen. Für mich ist es viel einfacher, auf Deutsch Texte zu schreiben, weil mein Deutsch einfach besser ist als mein Englisch und ich viel besser umschreiben kann, was ich fühle. Und wenn man etwas Neues macht, hat man nicht dieses Verkopfte, dass man denkt, etwas müsse sich so und so anhören. Ich finde, dass die Hardcore-Szene, die sich Weltoffenheit und so auf die Fahre schreibt, die spießigste, in Schubladen denkende Szene auf der ganzen Welt ist. Da habe ich auch keinen Bock mehr drauf. Ich war 13 Jahre lang Straight Edge und das war auch super wichtig für mich, jetzt hätte ich aber gar keine Lust mehr darauf.

Du steckst bei dem Hardcore-Ding automatisch in irgendeiner Schublade drin, in die ich gar nicht reingehören will. Ich bin als Hardcore-Kid ja auch selber so gewesen. Ich bin auf eine Show gegangen und habe erstmal abgecheckt, ob das überhaupt real ist, was die machen – und das ist so ein Bullshit! Selbst wenn das nicht real ist, die Musik aber gut ist und dir irgendein Gefühl gibt, dann ist es doch geil! Bei Hafensaengers kann ich jetzt einfach schreiben und auch mal Songs machen, die rausfallen. „Geht’s dir gut“ passt eigentlich gar nicht rein, wir machen es trotzdem, weil es cool ist. Bei Light Your Anchor würde ein Mitteltempo-Song nicht gehen, das würden die Fans auch nicht hören wollen.

Also müssen die Fans mit dem bedient werden, was sie hören wollen?

Weiß ich nicht. Aber es war schon klar, dass Light Your Anchor-Songs schnell sind, einen Breakdown und sowohl Geschrei, als auch Gesang haben. Wenn ich nur singe, hat Daniel nichts zu tun, wenn Daniel nur schreit, habe ich nichts zu tun. Aber ich hätte bei Light Your Anchor auch gerne mal einen Song gehabt, wo nur gesungen oder nur geschrien wird. Oder nur Akustikgitarre und Schlagzeug. Das hätte in die Szene aber nicht gepasst.

Man hat uns mit Light Your Anchor ja aber auch immer vorgeworfen, dass wir eine sellout-Band wären und es zu doll wollen. Aber wenn man hinter den Kulissen ist, weiß man, wir haben alles selber gemacht. Wir sind eigentlich der Inbegriff von DIY! Andere Bands durften sich wiederum alles erlauben. Mittlerweile bin ich mit Wolf Down und so cool, aber wir hatten da ja auch Auseinandersetzungen. Die sind inzwischen alle nicht mehr Straight Edge, trinken Alkohol und tragen Air Max – und die waren das Flagschiff in Sachen Polit-Hardcore! [Anmerkung der Redaktion: Thomas Schipper schränkte im Nachhinein ein, diese Aussage treffe nicht auf alle Mitglieder zu.]

Ich finde, die Hardcore-Szene muss viel entspannter werden. In Amerika ist es zum Beispiel so, dass Every Time I Die mit Knocked Loose auf Tour gehen können, das stört keine Sau. Aber hier? Eine Band wie wir könnte nicht mit Nasty auf Tour gehen. Nasty würden das vielleicht machen, aber ihr Publikum will das nicht sehen.

Ich bin in der Punkrock-Szene groß geworden, mein erstes Konzert war NOFX, ich höre am liebsten Bands wie A Wilhelm Scream und Bigwig und da gibt es so etwas nicht. Da geht man zur Show, da hört man das und dann ist es auch gut. Ich finde das Elitäre im Hardcore auch mega nervig. Die Szene hat mir viel gegeben, ich höre die Musik gerne und es gibt Bands, die ich über alles liebe, aber ich kann die Szene nicht mehr ab.

Ist das mit Hafensaengers dann jetzt besser und entspannter?

Wir haben nicht diesen Druck, den du als 21-, 22-, 23-Jähriger hast, wenn du nochmal unbedingt was reißen willst. Das kann mir auch keine Hardcore-Band erzählen – alle wollen Rockstars sein! Tun dann aber auf der Bühne so, als würden sie es nicht sein wollen.

In einem anderen Interview habe ich aber gelesen, dass du früher auch gerne Rockstar sein wolltest.

Ja klar, wer will denn auch nicht Rockstar sein? Aber was bedeutet es denn, einer zu sein? Für viele Kids sind Light Your Anchor Rockstars (lacht). Ich glaube, du kommst nie an dem Level an, an dem du zufrieden bist, kein Mensch ist zufrieden. Kanye West ist auch nicht zufrieden, der wäre jetzt am liebsten Gott! Klar, ich würde schon gerne mal Rock am Ring oder Hurricane spielen, irgendwas Großes, aber ich muss das auch nicht mehr. Ich habe einen coolen Job, ich verdiene damit Geld, ich komme damit gut aus und ich habe nicht mehr diesen Geltungsdrang, den man vielleicht mit 22 hat.

Dann bist du mit Light Your Anchor erwachsen geworden bist und hast die Realität kennengelernt?

Auf jeden Fall! Es gibt ja dieses Sprichwort, man sollte seine Helden niemals kennenlernen, weil man dann enttäuscht ist – und genau so ist es! Ich habe quasi mit allen Bands aus der Hardcore-Szene, die ich verehre, gespielt und es war immer enttäuschend. Es sind auch coole Leute dabei, aber viele sind menschlich überhaupt nicht zu gebrauchen. Viele verkörpern das, was sie singen, auch überhaupt nicht, das ist für die ein Geschäft. Gerade die Bands, von denen man denkt, sie sind die realsten, sind die absoluten Fake-Leute! Die Kids glauben denen aber trotzdem, wenn sie sagen, dass sie sich nicht als Rockstars sehen. Sagen über uns aber, dass wir nicht real seien.

Wir haben immer das getan, was wir gesagt haben, wir haben dieses do it yourself-Ding auch gemacht. Klar, da stand auch ein Label hinter, aber das war Let It Burn Records, das ist nicht Universal, die haben auch kein Geld, was sie uns geben können. Die bringen das raus, haben einen coolen Vertrieb und das war’s.

Was macht ein Label heutzutage denn auch noch?

Nichts. Deswegen machen wir das mit Hafensaengers auch selber. Mit Light Your Anchor habe ich null Euro verdient – musste ich auch nicht, das war ein cooles Hobby und wir haben viel von Europa gesehen. Ich will auch nicht auf die Tränendrüse drücken, es gibt Bands, denen es noch schlechter geht.

Hätte sich Light Your Anchor denn auch aufgelöst, wenn es gesundheitlich nicht dazwischengefunkt hätte?

Alle entwickeln sich in andere Richtungen. Klar, man hätte locker noch ein Album machen können, aber mit meiner Niere ist es so, dass sie letztes Jahr im März gesagt haben, dass sie bis dieses Jahr im März halten würde. Jetzt sind meine Werte aber stabil und sie sagen, sie könne noch ein, zwei Jahre halten. Aber wo will Light Your Anchor denn hin? Als wir damals „Hopesick“ veröffentlicht haben, wurde gesagt, wir sollten doch mal unsere Jobs kündigen, weil wir jetzt 300 Shows im Jahr spielen sollen. Das haben wir aber abgelehnt. Das wäre umgerechnet ein Gehalt von 600€ im Monat gewesen und das haut nicht hin.

Die Welt ist heute so schnelllebig. Du kommst zwar schnell an einen Punkt, gehst aber auch schnell unter. Ich finde zum Beispiel, dass „Homefires“ das bessere Album ist, aber das fanden die Leute nicht so cool. Aber du bist als Band immer an einer schwierigen Position. Wenn das Nachfolgealbum wie das erste klingt, beschweren sich alle darüber. Wenn man etwas Anderes macht, sagen sie, dass es überhaupt nicht mehr wie Light Your Anchor klänge. Ich wollte nicht stumpf Leute bedienen, die einfach haten wollen. Ich bin mit allem, was wir rausgebracht haben, super zufrieden. Ich finde auch, dass die EP richtig gut und tatsächlich eines unserer besten Releases geworden ist – wobei da auch nur fünf Songs drauf sind.

Ich glaube, es ist aber auch einfacher, eine gute EP zu schreiben, als ein gutes Album. Kommen wir nochmal kurz zur Hafensaengers-EP zurück. Du hast eben gesagt, dass die Songs darauf quasi Light Your Anchor-Ausschuss seien.

„Ausschuss“ ist so negativ behaftet. Ich schreibe viele Songs – ich schreibe nebenbei auch Metal-Songs – und das waren halt Texte auf Deutsch und Songs, die nicht zu Light Your Anchor gepasst hätten, ich aber trotzdem releasen wollte. Stell dir mal vor, wir machen einen Hafensaengers-Song mit dem Text und dann käme da noch ein Breakdown rein – das würde nicht passen.

Hast du Hafensaengers dann deswegen gegründet, damit du ein Projekt hast, worüber du die Songs rausbringen kannst?

Nein. Ich habe Light Your Anchor vorher aufgelöst, aber ich hätte es ja auch einfach weiter durchziehen können. Es war aber lange so, dass ich überlegt habe, das als Singer/Songwriter akustisch zu machen, aber man hat eben doch Bock auch aufzutreten. Und die Jungs, mit denen ich das jetzt mache, kenne ich alle schon länger. Ich habe nicht aus dem Nichts einfach eine neue Band gegründet.

Was war dir bei deinen neuen Bandkollegen denn wichtiger? Musikalisches Talent oder dass du mit denen menschlich klarkommst?

Am allerwichtigsten ist, dass man sich nicht in die Fresse haut, wenn man drei Tage zusammen im Bus sitzt! Ob die jetzt super geil spielen, oder nicht, ist dann echt komplett egal. Und die Musik ist auch einfach – und sie soll es ja auch sein. Ich will endlich, dass die Leute verstehen, was gemeint ist. Das Geschrei bei Light Your Anchor versteht zum Beispiel auch nicht jeder. Das klingt vielleicht cool, aber man versteht es nicht genau. Und wenn du was in deiner Muttersprache machst, kannst du schon mal davon ausgehen, dass viele Leute es auch sofort verstehen. Es geht mir aber viel mehr darum, dass ich mit den Leuten, mit denen ich im Bus sitze, klarkomme.

Unser Review zu „Hafensaengers“ findet ihr hier: http://www.stageload.org/reviews/hafensaengers-st

Autor Leonie Wiethaup
Wohnort Nähe Münster
Beruf PR-Assistenz
Dabei seit Februar 2015
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, News, Gewinnspiele
Top-Alben Apologies, I Have None - London; The Wonder Years - No Closer To Heaven; Cold Reading - Sojourner; Shoreline - You Used To Be A Safe Place; Twoonacouch - And I Left
Die besten Konzerterlebnisse Jimmy Eat World @ Skaters Palace, Münster, Frank Carter & The Rattlesnakes @ Dour Festival, The M-Pire Strikes Back-Festival 2016

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