Interview mit Wolf x Down

Interview mit Wolf x Down

„Hardcore-Punk ist für uns eine Ausdrucks- und Protestform und ein Mittel, unseren angestauten Frust rauszulassen.“

STAGELOAD: Der übliche Anfang: Stellt euch bitte kurz vor!

Hey! Wir sind Wolf Down aus dem Pott.

Tommy – Gitarre, Sven – Drums, Larissa – Vocals, Merlin – Bass.

STAGELOAD: Wie viele Shows hattet ihr bis jetzt? Wie waren sie für euch?

 Merlin:

Wir haben seit unserer ersten Show am 1.6.2011 jetzt schon über zwanzig Shows gespielt. Ich denke, wir hatten alle den Eindruck, dass unsere Sachen ziemlich gut ankamen und es war auf jeden Fall echt schön zu sehen, dass direkt bei den ersten Shows gemosht wurde und Leute Spaß an der Musik hatten. Die erste kleine Tour diesen Sommer lief auch super, und die erste Europatour durch Frankreich, Italien und die Schweiz, mit Höhen und Tiefen, liegt hinter uns. Ich denke, dass wir bisher echt zufrieden sein können, besonders durch die Zusammenarbeit mit Catalyst Records und die Reaktivierung von Sink Or Swim-Hörer_innen wurde das Ganze ziemlich gepusht.

STAGELOAD: Ihr kommt zum Teil aus verschiedenen Bands, wie habt ihr euch gefunden, wie kam es zu der Bandgründung?

Merlin:

Alle von uns hatten vorher schon andere Bands. Tommy war beispielsweise bei Kontrapunkt und Sven und Larissa haben bei Sink or Swim gespielt, wo ich gegen Ende als Aushilfe mit eingestiegen bin um die letzte Tour bzw. insgesamt die letzten Shows mitzuspielen. Nachdem sich SOS aufgelöst hatte, wollten wir direkt was Neues machen. Nach einem guten Jahr verzweifelter Gitarrist_innensuche hatten wir dann einen, leider gescheiterten, Anlauf und kurz darauf das Glück Tommy aufgabeln zu können. Wir kannten uns schon so vom Sehen und oberflächlich von Shows und er hatte zu der Zeit auch keine Band und Lust was zu machen, also stand der Sache nichts mehr im Weg.

STAGELOAD: Anfängerfrage: Wieso der Name WOLF x DOWN?

Sven:

Am Anfang sah es so aus ob wir nie einen Namen finden würden. Jede_r hatte einen Favoriten und damit haben wir uns gegenseitig gebattlet und konnten keinen Konsens finden. Nach weiterem Brainstorming kam Merlin dann auf Wolf Down, was alle cool fanden und auch in einem kritischen Kontext thematisch zur Message der Band passt.

[to wolf down] – etwas gierig verschlucken/hastig verschlingen. Wir sehen in dem Namen einen Bezug auf menschliches Handeln in der modernen Welt mit seinen fatalen Auswirkungen. Blinder Konsum von Überfluss- und Wegwerfgesellschaften, die ohne jede Nachhaltigkeit und durch Dualismen konstruierte Naturbeherrschung die respektlose Zerstörung des Planeten Erde, mit der bewussten Ausbeutung und fortschreitenden Vernichtung all seiner Bewohner_innen, mit einem lässigen Achselzucken billigend in Kauf nehmen und somit letztlich ihr eigenes Grab schaufeln.

STAGELOAD: Seid ihr alle vegan straight edge? Was bedeutet das für euch? In wie fern beeinflusst das eure Musik und vor allem euer Leben?

Sven:

Alle Mitglieder von WOLF DOWN leben vegan und straight edge. Daher bezeichnet die Band sich selbst als vegan straight edge , XVX.

Oftmals nur bekannt als die, die gar nichts essen und auf alles verzichten „müssen“, die Spaßbremsen, die nicht mitsaufen und nicht mal Sex haben, als Verzichtsethiker verschrien oder kränkliche Fehlernährte bemitleidet, wissen die meisten Ottonormalverbraucher_innen der Mehrheitsgesellschaft oder sogar Menschen aus der HC/Punk-Szene gar nicht Bescheid, oder sagen wir es so: Sie haben keinen Schimmer. Daher werde ich versuchen, diese beiden verschiedenen und weitverzweigten, aber doch zusammengehörigen Lebensmodelle in Kurzform zu erklären.

Vegan bedeutet rein pflanzlich und ist eine auf ethischen und ökologischen Grundsätzen basierende Ernährungs- und Lebensform, in der aus eigener Motivation (kein Verzicht) „Tierprodukte“ aus der Diät gestrichen werden und darüber hinaus Widerstand gegen jene organisiert wird, die in der Verantwortlichkeit dieser Komplexen, als Normalität etablierten, Tötungs- und Ausbeutungsmaschinerie stehen.

Vegan heißt keine Produkte zu kaufen, zu essen und zu gebrauchen, die aus  Lebewesen hergestellt wurden, von ihnen stammen oder in jeglicher Verbindung mit ihnen stehen, bspw. in Versuchen an ihnen getestet wurden.

Dazu gehören Fleisch, Eier, Milch, Honig,… Kleidung aus Seide, Leder, Wolle, Pelz sowie Kosmetikprodukte,Haushaltsprodukte etc.

Dabei bestehen für Veganer_innen keinerlei Verbote, wie viele Menschen fälschlich annehmen. Es gibt keine Art von Gesetz oder Instanz, wie beispielsweise bei Religionen, die etwas durch Verbote untersagen. Der reflektierte Umgang, als Folge der Auseinandersetzung mit Produktionsprozessen und die Rückverfolgung dessen, was als „Nahrung“ auf unseren Tellern landet, führen zu dieser selbstmotivierten Konsequenz des  eigenen Handelns. Veganer_innen sehen Fleisch, Milch und andere Tierprodukte als das ,was es tatsächlich ist, und nicht als was es von Konzernen und Medien verschleiert und entfremdet wird. Kein leckeres Schnitzel, kein Käse, kein Frühstücksei, sondern zerstückelte Leichenteile, verschimmeltes Drüsensekret sowie Menstruationsprodukte anderer Spezies, die empfindsamen, sozialen Lebewesen mit äußerster Gewalt genommen wurden. Der genaue Blick auf Tierprodukte lässt die dahinter stehende Perversion deutlich werden. Tiere sind Lebewesen, keine Lebensmittel!

Vegan zu leben scheint erstmal unmöglich und total kompliziert, ist aber einfach und macht Spaß!

Weitere Infos und Hintergründe zu veganer Ernährung und Veganismus findet ihr hier unter anderem bei „www.tierbefreier.de“ oder www.veganguerilla.de. Als Versand empfehlen wir www.alles-vegetarisch.de, um aktiv zu werden www.tierrechtstermine.de. Ansonsten könnt ihr uns auch gerne schreiben. Wer nicht fragt bleibt dumm.

Straight edge ist die konsequente Verweigerung rauscherzeugender Substanzen und Suchtmittel. Also die aktive Selbstwehr gegen psychische und physische Abhängigkeit durch Verweigerung eben dieser Faktoren. Dazu gehören sämtliche substanzgebundenen Abhängigkeiten durch Drogen und Gifte wie Zigaretten, Alkohol, Marihuana,etc., (für manche von uns auch Koffein), sowohl als auch nichtsubstanzgebundene Verhaltenssüchte wie Glücksspielsucht, Arbeitssucht, Fernsehabhängigkeit und andere bekannte Süchte mit der Idee, so unabhängig und selbstbestimmt wie möglich sein leben eigenständig und individuell zu gestalten und gesellschaftliche Zwänge und Normen zu hinterfragen.

Ein weiterer Aspekt von straight edge ist der reflektierte Umgang mit der eigenen Sexualität. Die Betonung liegt hier auf „eigen“, also nicht bei moralischem (Ver-)urteilen anderer. Viele pflegen das Vorurteil, SXE würde bedeuten, keinen Sex zu haben. In der ursprünglichen Definition von Straight Edge war nie die Rede von „KEIN SEX“. Das bekannte „don’t fuck“ bezog sich lediglich auf One-Night-Stands und Sex als Ware, die den_die Partner_in objektiviert. Um stets einen klaren Kopf zu behalten und auch Sex als mögliche Sucht zu hinterfragen.

Die in der Rauschkultur, besonders unter männlich Definierten als regelrechte   Trophäensammlung mutierte Jagd nach One-Night-Stands endet nicht selten mit Geschlechtskrankheiten, HIV, Grenzüberschreitungen und/oder ungewollten Schwangerschaften, um nur einige Aspekte der Schattenseite dieser konstruierten Sehnsucht zu nennen.

Oft wird leider auch von Edger_innen selbst eine absolute Sex-Abstinenz interpretiert, die Sex nur in festen eheähnlichen Zweierbeziehungen oder, noch absurder, nur zur Fortpflanzung erlaubt.

Wer sich selbst so quälen will, bitteschön! Wir hingegen sind für ein freies Lieben und lLeben. Es geht nicht um kollektive Triebkontrolle oder ähnlichen Quatsch, sondern um eine auf Respekt und Verantwortung basierende emanzipierte Sexualität.

Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch eine ausgelebte und freie Sexualität.

Monogame Heteropärchen und Zweierbeziehungskitsch kann sein, muss aber nicht. Es gibt viel mehr Beziehungsmodelle!

Tut es wie und mit wem, so oft ihr wollt! Ob Homo-Bi-Trans, zu zweit, zu dritt, zu viert, scheißegal, solange es sich für euch richtig anfühlt und alle Beteiligten einverstanden sind.

Vegan straight edge ist eine alle Lebensbereiche umfassende Philosophie, basierend auf Respekt und (Selbst-)Achtung, Mitgefühl und Gleichberechtigung mit dem Ziel der Befreiung aller Lebewesen aus unterdrückenden und entwürdigenden Verhältnissen. Der Grundgedanke ist, möglichst nachhaltig und gewaltfrei zu leben. Auch wenn diese negative auf Gewalt und Zerstörung basierende Gesellschaft nahezu täglich anderes von uns verlangt, versuchen wir ein positives Signal zu senden und eine Alternative (vor)zu leben.

Diese Ethik und mit ihr verbundene Gesellschaftskritiken und emanzipatorische Forderungen haben natürlich Einfluss auf unsere Musik, was sich in den Inhalten unserer Texte und der Außendarstellung der Band wiederfindet.

Deutlich distanzieren wollen wir uns von jeglichen Hassideologien und faschistoiden Auswüchsen, für die die Label „vegan“ und „straight edge“ leider im Laufe der Zeit missbraucht und fehlinterpretiert wurden.

Neumodische Unterwanderdungs- und Vereinnahmungsversuche von Neonazijugendkulturen und rechten Gruppen, wie beispielsweise der totalitären Spinnersekte „Universelles Leben“, scheitern glücklicherweise aufgrund der Entschlossenheit und werden daher zunehmend uninteressant.

Zusammengefasst: gegen Hardline, gegen Homophobie, gegen Ignoranz und Intoleranz.

STAGELOAD: Bei SinkorSwim spielte auch Religionskritik eine Rolle. Wird das bei euch / Ist das bei euch auch Thema, wenn ja / nein wieso?

Sven:

Bisher bis auf ein-zwei Verse in einem neuem Song über Selbstbestimmung und Individualität noch nicht konkret, aber da wir Atheist_innen sind und sich WxD im

Allgemeinen gegen Macht, Gier, Herrschaft und Unterdrückung ausspricht, wird Religion garantiert noch konkreter ein Thema werden. In welchem Umfang und mit welchem Fokus wird sich dann zeigen. Schauen wir mal, was wir für Ideen haben, wobei wir dann weniger einzelne Gläubige aus der geblendeten Masse angreifen wollen, sondern uns mit Religion als Institution, Machtmonopol und Herrschaftsorgan auseinandersetzen. Die mit Religion verbundene Unterwürfigkeit und Gehorsamkeit von Menschen, die bis hin zu Fanatismus führt, sowie die Sedierung und erblindende Gleichschaltung der Masse mit gefährlicher Selbstlosigkeit, für von der herrschenden Klasse erfundene Märchen kann ich nur mit „Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht.“ beantworten oder wie Bakunin schon sagte:„Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave;[…]“.

Religion ist nicht die Antwort auf bestehende Probleme, Religion ist Teil des Problems.

Egal um welche Konfession es sich handelt, die Seelenfänger_innen hinter den Facetten bereichern sich an den Armen und Lohnabhängigen, ziehen ihnen unter Blendung ihrer Scheinheiligkeit förmlich das Geld aus den Taschen und machen sie durch Heilsversprechungen zu selbstlosen und willenlosen Objekten, die brav funktionieren oder sogar in gefährlicher Weise rekrutiert werden können. Somit entpuppt sich Religion als weiteres Konstrukt der Macht im Kapitalismus, mit ähnlicher Funktion und komplexer Verstrickung zu Staat und Nation.

STAGELOAD: Gibt es Themenschwerpunkte bei euch? Und wenn ja welche sind es?

Sven:

Bei der Handvoll Songs, die wir erst geschrieben haben, lässt sich das noch gar nicht so genau sagen, was unser Schwerpunkt sein wird. Alle Songs handeln bisher von verschiedenen Themen, wobei die Gemeinsamkeit Herrschaftskritik sein dürfte. Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir nicht eingleisig fahren wollen und nicht die nächste Klischee XVX-Band sein wollen, die nur von vegan oder straight edge labert, wobei es davon ja auch kaum noch welche gibt.

Allein schon deswegen, weil wir mehr Leute ansprechen wollen und auch für Leute interessant sein wollen, die (noch) nicht vegan oder nicht straight edge sind. Aus diesem Grund wollen wir auch versuchen, nicht als Prediger_innen oder welterklärende Besserwisser_innen daher zukommen. Wie gut uns das gelingt wird sich zeigen.

Uns persönlich beschäftigen viele Dinge im Leben und somit haben wir Inhaltlich auch viele Sachen, die wir verarbeiten wollen. Das sind emotionale und zwischenmenschliche aber auch politische und sozial-gesellschaftliche Themen, die uns beschäftigen oder für/gegen die wir kämpfen. Unsere Musik ist unser Medium, die Gesamtscheiße, wie kapitalistische Verwertungszwänge, Konkurrenz und Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren, in Frage zu stellen und anzugreifen, und dem alltäglichen Wahnsinn unsere Alternative einer solidarischen und herrschaftsfreien Gesellschaft entgegenzustellen. Veganarchismus beziehungsweise anarchistischer Veganismus, Libertärer Kommunismus, und radikaler Feminismus sind dabei Utopien und politische Ideen in denen wir uns verorten.

STAGELOAD: Woher sammelt ihr ganz persönlich eure Inspiration? Was motiviert euch Texte zu schreiben, Melodien zu finden und Konzerte zu spielen? ( Auch gerne Platz für beliebte Bands)

Larissa:

Ich denke die Motivation für unsere Texte folgt zum großen Teil aus  persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Themen/Anlässen, die uns derzeit beschäftigen. Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, dass wir musikalisch von bestimmten Bands inspiriert und beeinflusst werden. Sicherlich hat die Musik, die einem selbst zur Zeit am besten gefällt, einen gewissen Einfluss auf einen. Musik ist für uns etwas Emotionales und Befreiendes, vielleicht ist das der Grund, warum manche sagen, dass das, was wir machen, authentisch rüberkommt.

Hardcore-Punk ist für uns eine Ausdrucks- und Protestform und ein Mittel, unseren angestauten Frust rauszulassen. Die Hardcore auszeichnende Dynamik und Energie gibt uns Kraft und Hoffnung, weiterzumachen, womit auch immer. Das kann wohl jede_r, der_die Hardcore fühlt, bestätigen. Die Musik ist ein Medium uns zu artikulieren und unseren Unmut und Wut über das, was wir alltäglich über uns ergehen lassen oder mit ansehen müssen, Gehör zu verschaffen.  Ein Weg, entstehende Unzufriedenheit und Aggression in positive Energie zu wandeln. Straight edge hilft uns dabei diese Energie zu steuern und diese positive Energie in Taten umzusetzen und nicht in Selbstzerstörung oder blinden Hass zu verfallen.

STAGELOAD:  Ihr kommt aus dem Pott, gibt es dort so etwas wie eine eigene Hardcoreszene? Wenn ja, was macht diese aus?

Sven:

Ja, im Ruhrgebiet gibt es eine relativ große HC-Szene. Im Moment passiert hier allerdings nicht mehr so viel wie in den letzten Jahren. Einige aktive Leute sind weggezogen und um manche Bands ist es ruhig geworden. Ich hoffe, dass sich das in nächster Zeit wieder ändert. Daher versuchen wir auch selbst unseren Teil zu leisten und machen zusammen mit Freunden Shows in Duisburg, Mülheim, Essen und Münster. Wie auch anderswo ist die HC-Szene geteilt, oder sagen wir ruhig gespalten, in einen „Mainstream“-Teil, von Leuten, die nur zu Großevents rennen und sich „cool anziehen“, in einen Beatdown-Teil mit diversen Männerbünden, öh „Crews“, und eine punknahe, politisch interessierte D.I.Y-Oldschoolszene.

STAGELOAD: Mit euren vorherigen Bands wart ihr zum Teil schon im Ausland. Wie ist dort die Hardcoreszene im Vergleich zu der in Deutschland, wie seht ihr den Stellenwert von Hardcore in Deutschland und wie bewertet ihr diesen?

Tommy:

Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass das Publikum im Ausland „dankbarer“ für Shows ist. Das liegt vielleicht daran, dass dort nicht so eine Übersättigung an Konzerten herrscht, wie hier in der Gegend, wo man sich am Wochenende teilweise zwischen mehreren Shows am selben Tag entscheiden muss. Diese „Dankbarkeit“ äußert sich dann z.B. darin, dass auch bei unbekannten Bands getanzt wird, da kommt es weniger drauf an, wie dein Szenestatus ist, sondern darauf, was für Musik du machst und wie diese rüberkommt. Das ist aber nicht am Standort Deutschland festzumachen, auch in Deutschland gibt es Regionen, wo das Publikum sehr offen und dankbar ist, und Teile, wo Leute eher verklemmt und arrogant wirken.

Hardcore in Deutschland macht immer noch Spaß, ist sehr gut organisiert und es gibt immer noch viele Menschen, die richtig gute DIY Shows auf die Beine stellen. Allerdings ist der „kommerzielle“ Hardcore dank „professionellen“ Bookingagenturen, welche versuchen, sich ein großes Stück vom HC-Kuchen abzuschneiden, leider im Vormarsch. Das belastet nicht nur die Portemonnaies der Veranstalter_innen, sondern vor allem die des Publikums. Und das ist ärgerlich, denn Hardcore sollte nicht nur was für Besserverdiener_innen sein. Wer kann schon mehrmals im Monat mehr als 15€ für ein Konzert ausgeben?!

Ich hoffe sehr, dass dieser Trend bald wieder zurückgeht.

STAGELOAD: Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Merlin:

Wir hoffen, dass unsere 7”, die im Moment noch im Presswerk hängt, bald kommt und sich unser Showkalender noch weiter füllt.

Weitere Pläne sind, Songs zu schreiben und die nächste Platte zu machen, und natürlich viel zu spielen und rumzukommen. Wir planen jetzt schon weitere Touren, unter anderem eine Wintertour über den Jahreswechsel.

Alle Infos und Dates findet ihr immer auf unserem Facebookprofil.

Wenn ihr uns buchen wollt, schickt einfach eine Mail.

STAGELOAD: Was wollt ihr noch sagen?

Trennt euren Müll, fahrt schwarz

und wenn bei Facebook nichts los ist checkt mal:

www.atomausstieg-selber-machen.de ,

www.keinbockaufnazis.de

und Tommys D.I.Y.-Label/Booking

http://newordercollective.blogspot.com/

Kommentare

  1 kommentar

  1. cr!t

    Sehr gutes Interview mit ner verdammt sympathischen Band

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