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Alive At Last – Anchors Aweigh
23.08.2009 | Autor: Jannik Holdt | Schreibe einen Kommentar | 21 Klicks

Alive At Last - Anchors AweighAlive At Last sind eine junge Band aus Alfeld und lichten nun den Anker um mit ihrer brandneuen 6 Song-EP “Anchors Aweigh” neue Welten zu erobern. Dabei haben die Jungs seit ihrer Gründung 2006 schon mit Größen wie etwa Deathy By Stereo, Fire In The Attic oder Muff Potter die Bühne geteilt. Nach vielen Shows haben Alive At Last nun endlich den Weg ins Studio gefunden. Herausgekommen ist ein professionell produziertes Album mit einer Mischung aus Hardcore und Alternativ-Rock.

Der Opener “Requiem Of Older Days” haut mich auch spontan direkt aus den Socken. Fette Riffs treffen auf harte Shouts, es wechseln sich melodische Parts mit Moshpassagen ab. Auch der cleane Gesang überzeugt mich. Aber insgesamt gefallen mir die aggressiven, wütenden Teile der Songs besser. “2000 Lightyears” ist nicht ganz so hart wie der erste Track und hat viele ruhige Anteile. Die sehr harmonischen Melodien sind ausgefeilt und bleiben im Gehörgang hängen. “Since Promises Were Broken” ist musikalisch zwar wieder eine Nummer härter, doch der Gesang bleibt clean. Aus meiner Sicht bester Song ist “Anchors Aweigh” der schön aggressiv und schnell klingt. Eine geniale Songstruktur lässt das Lied sehr abwechslungsreich klingen. Shouts werden mit Gesang kombiniert, eine Melodie jagt die nächste. “We Fall Down” klingt zu Beginn sehr nach Metal und ist wohl der härteste Song auf “Anchors Aweigh”. Trotzdem gibts auch hier kein stumpfes Draufgeballer sondern bestes Riffing. Als besonderen Bonus gibt es den Akustik-Song “Run The World” auf dem Album. Hier steht vorallem der gute Gesang im Vordergrund.

Alive At Last zeigen eindrucksvoll, was in ihnen steckt. Sieben Songs irgendwo zwischen Posthardcore, Punrock und Metal. Mit “Anchors Aweigh” hat die Band einen eigenen Stil gefunden, der in gleichen Teilen Aggression und Melodien verbindet.


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