Bon Iver – Bon Iver

Album Bon Iver
Band Bon Iver
Musikrichtung Folk, Singer-Songwriter
Redaktion
Lesermeinung
7

Bon Iver melden sich zwei Jahre nach ihrer EP Blood Bank und drei Jahre nach dem Debütalbum For Emma, Forever Ago mit dem selbstbetitelten Album Bon Iver zurück. In der Zwischenzeit hatte Justin Vernon in verschiedenen Musikprojekten mitgewirkt und viele Inspirationen gesammelt. Er war u.a. mit Kanye West in dessen Studio auf Hawaii und nahm Songs mit ihm auf. Außerdem war er zwischenzeitlich Sänger der Post-Rock Band Volcano Choir.

Das Debütalbum, welches sämtliche Auszeichnungen bekam, nahm Vernon noch alleine mit Akustik Gitarre in einer Jagdhütte im US-Bundesstaat Wisconsin auf. Für die Aufnahmen des neuen Albums zog es ihn dann zurück in seine Heimatstadt Eau Claire. Ebenfalls in Wisconsin. Zusammen mit seinem Bruder hat er eine ehemalige Tierklinik in ein Ton- und Aufnahmestudio umgebaut. Tagsüber wurde am Studio gebaut und abends nahm Justin mit einigen Bandkollegen die zehn Songs auf.

Herausgekommen ist ein buntes, komplexes Folk-Pop Album mit fesselnden und faszinierenden Sounds. Es sind Synthie-Sounds sowie elektrische Gitarren zu hören. Aber auch Streicher hört man raus. Die meisten Songs haben Titel von realen Orten, wie Minnesota oder Perth. Andere sind wiederum frei erfunden. Vernon erzählt von Erlebnissen und Eindrücken in diesen Städten. Wirkliche Highlights gibt es auf Bon Iver nicht zu hören. Man muss die Platte als Gesamtkunstwerk betrachten. Zu der ersten Single Calgary gibt es hier ein sehr schönes Video zu sehen.

Bon Iver ist eine musikalische Weiterentwicklung zum Vorgänger For Emma, Forever Ago. Es ist aufwendiger produziert und Justin Vernon beweist, dass er zu den ganz großen dieses Genres gehört.

Kommentare

  1 kommentar

  1. Andreas Steiner

    Dieses Album wächst und wächst…

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