ClickClickDecker – und alles mögliche

Label Audiolith
Musikrichtung Electro, Singer-Songwriter
Redaktion
Lesermeinung
5

Kevin Hamann aka ClickClickDecker verabschiedet und bedankt sich mit der EP “Und alles mögliche” für ein tolles Konzertjahr 2011. Es ist bereits die zweite Veröffentlichung neben dem Live-Album „Du Ich Wir beide zu den Fliegenden Bauten“ im letzten Jahr, welches im Frühjahr ebenfalls auf dem Hamburger Label Audiolith erschienen ist. Außerdem gab es zusammen mit dem Singer und Songwriter Gisbert zu Knyphausen eine gemeinsame Split-Single, die im Sommer erschienen ist.

Auf „Und alles mögliche“ gibt es eine A-Seite mit fünf Tracks und eine B-Seite mit drei Tracks, was daran liegt, dass die Veröffentlichung ursprünglich als Tape gedacht war. Es sind viele elektronische Spielereien darauf zu hören, wie man es sonst nur von alten ClickClickDecker Releases oder auch von seinem Nebenprojekt „My First Trumpet“ kennt. Es sind alles kurze Songs, die wie eine Art Mixtape innerhalb von 14 Minuten zu hören sind. Die Tracks tragen Titel wie „Spargel“, „Passionsfrucht“ oder „Du schreibst wie Du schläfst“ und die Texte lassen, wie bei ClickClickDecker üblich, sehr viel Platz für Assoziationen offen.

Mit dieser sehr elektronischen EP veröffentlicht Kevin Hamann eher etwas für langjährige Fans und einen guten Abschluss für 2011, bevor es 2012 zusammen mit Norman Kolodziej (Der Tante Renate) und dem Elektro-Projekt Bratze weitergeht.

„Es gibt Sachen die dauern so lang, weil sie schwierig sind. Es gibt Sachen die sind schwierig, weil sie so lang dauern.“

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