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Dangers – Messy, Isn’t It?
28.01.2010 | Autor: Patrick Siegmann | Kommentare deaktiviert | 53 Klicks

Dangers - Messy, Isn't It?„Why didn‘t you kill yourself today?“ Das sind die Zeilen mit denen das zweite Album der kalifornischen Band Dangers beginnt. Schon vor gut drei Jahren hat die Band mit ihrem Debüt „Anger“ ein Album voller Wut und Aggressionen auf den Markt gebracht, welches nicht nur die Westamerikanische Szene in Aufruhr versetzt hat. Mit ihrem zweiten Streich „Messy, Isn‘t It?“ setzen sie das alt bewährte Prinzip fort und so glänzt schon der erste Track „Stay At Home, Mom“ durch provokante und aggressive Lyrics…


Auch in der Endphase dieses Titels merkt man die unglaubliche Intensität die Dangers in ihre Lieder verpacken und welche bereits vom letzten Album bekannt ist. Auch „I‘ll Clap When I‘m Impressed“ setzt auf eine drückende Instrumentierung, Breakdowns und messerscharfe Riffs das es sich gewaschen hat. Die Vocals vom Frontmann sind angepisster und präsenter als noch auf „Anger“ und setzen so, kombiniert mit den Texten, an manchem Stellen den gemüht das Hörers richtig zu. Spätestens wenn bei „Opposable“ die Zeilen „How low can we go? Fuck the Beatles, I‘m an Animal!“ aus den Boxen schallen kann von Zurückhaltung keine Spur mehr sein. Dangers lassen wie auf ihren Debüt kein Auge trocken und knüpfen sich alles vor, was in ihrer Reichweite ist. So bekamen in „Stay At Home, Mom“ ja auch schon Anne Hathaway und Peg Bundy ordentlich ihr Fett weg und in „Cure For Cancer“ vernimmt man sogar die deutsche Phrase „Auf wiedersehen“ in einer interessanten Paarung mit Jim Beam und Mary Jane Watson aus Spiderman. An Ideenlosigkeit mangelt es der Band also gewiss nicht, wenn man sich die Lyrics mal vor Augen führt. „Straight As She Wants To Be“ glänzt mit seinen 28 intensiven Sekunden und dem ziemlich zweideutigen Text und zaubert so sicherlich dem ein oder anderen ein Lächeln auf’s Gesicht. So auch „Tarantula Type“, bei diesem Track merkt man deutlich die Ähnlichkeiten zu Bands wie Ghostlimb oder Graf Orlock, denn Gitarrist Justin spielt in beiden Bands und hat damit einen spürbaren Einfluss auf den Klang der Lieder auf „Messy, Isn‘t?“. Der längste Titel auf dieser Scheibe ist zugleich auch der letzte: „The El Segundo Blue Butterfly Habitat Preserve“ und mit der finalen Zeile „What good are your dreams if all your dreams come true?“ ist wohl alles gesagt, was es in knapp 35 Minuten zu sagen gibt. Mit ihrem zweiten Album setzten Dangers noch einen drauf und übertreffen ihr grandioses Debüt. Schwächen und Ausfälle gibt es hier keine, sondern nur Intensität und Aggression.

Dangers

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Redaktion: ★★★★★★★★ 
Bandinfo
Band:
Dangers
Album:
Messy, Isn't It?
Musikrichtung:
n/a
Label:
Vitriol Records
Website:
www.myspace.com/wearedangers>www.myspace.com/wearedangers
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