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Dúné – Enter Metropolis
06.09.2009 | Autor: Ines Kirchner | 1 Kommentar | 13 Klicks

Dúné – Enter MetropolisDänemark ist nicht unbedingt das Stückchen Land, was einem als erstes einfällt, wenn man an Indierock denkt. Schweden und England, klar, aber Dänemark?! Nun ja, mindestens seitdem eine junge, siebenköpfige Band die Musikszene gehörig aufmischt, kommt man auch an Dänemark nicht mehr vorbei.
Die Rede ist von Dúné. Mit ihrem Synthesizer-Indierock erspielen sie sich seit 2007 eine stetig wachsende Fangemeinde und jetzt kam dann auch mal endlich ihr zweites Album „Enter Metropolis“.

„Enter Metropolis“ dreht sich ums Erwachsenwerden und dementsprechend um das Weiterentwickeln von Personen. Logisch, dass sich so auch die Musik weiterentwickeln musste. Doof, dass „weiterentwickeln“ hier heißt, dass Dúné in einem See der Ideenlosigkeit ertrinken. Man erinnert sich noch gerne an Perlen des Debüts, wie „Bloodlines“ oder „80 Years“, solche sucht man hier fast vergeblich. Die erste Singleauskopplung „Heat“ ist wirklich super, da kann man nichts gegen sagen. Variable Songstruktur mit eingängiger Melodie, zwischendurch mysteriöses Flüstern, dann wieder der Refrain. Perfekt zum Indietanzen. Auch „Time to leave“, ein Titel für die etwas ruhigeren Zeiten, ist wunderbar arrangiert und keineswegs 08/15.
Das machen dann die anderen Titel wieder wett. Während „Memories“ oder „Final Party of the 21st Century“ zwar nicht einfallsreich, aber hörenswert sind, kann man die letzten Lieder von „Enter Metropolis“ völlig vergessen. Ab dem absolut furchtbar klingenden, kitschigen „Please bring me back“ ist endgültig die Luft raus. Ob man jetzt bei „Get it Get it“ oder „To Metropolis“ beliebige Stellen heraussucht, irgendwie kann man nur schwer Unterschiede im Songaufbau erkennen. Hinzu kommen noch diese komischen Diskobeats, die das Ganze wohl irgendwie auflockern sollen. Ganz schlimm.
Liebe Dúné-Leutchen, was habt ihr euch dabei nur gedacht? Bitte entwickelt euch beim nächsten Album wieder zurück. „Damals“ wart ihr echt viel besser. Danke.

Dúné
Dúné ist eine siebenköpfige dänische Rockgruppe. Gegründet wurde sie 2001 in der Stadt Skive. Dort hatten die Musiker Mattias Kolstrup, Ole Sørensen, Cecilie Dyrberg, Danny Jungslund, Malte Aarup-Sørensen, Simon Troelsgaard und Piotrek Wasilewski gemeinsam das Gymnasium besucht. Nach einigen Demoaufnahmen gelang der Band in ihrer Heimat mit der Ende 2006 veröffentlichten Debütsingle Bloodlines der Durchbruch. Bei der Verleihung der jährlichen Musikpreise des Radiosenders P3 wurden sie als Talent des Jahres nominiert.

1 Kommentar »
Julian schrieb am 19. September 2009 um 15:48

Ja mann! Oktober in der Matrix…das wird ein Spaß!

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Bewertung
Lesermeinung:
UnerträglichGrauenhaftFast UnhörbarDurchschnittGutGroßartigPerfektMeisterwerk
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Redaktion:
Bandinfo
Band:
Dúné
Album:
Enter Metropolis
Musikrichtung:
Rock / Electro
Label:
New Gang Of Robots Rec. / ICEBERG RECORDS A/S
Website:
myspace.com/dunesite>myspace.com/dunesite
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