Falling In Reverse – Coming Home

Album Coming Home
Label Epitaph
Musikrichtung Emo
Redaktion
Lesermeinung
2

Neun Jahre hat die Band aus Las Vegas bereits überstanden. Mehrere Wechsel in der Besetzung eingeschlossen, veröffentlichen die fünf Herrschaften nun ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „Coming Home“. Die Rede ist von Falling In Reverse und laut Sänger Ronnie Radke soll das Werk komplett anders als alles bisher Veröffentlichte klingen.

Ein Blick auf die Tracklist lässt einen da aber nicht direkt eine Veränderung erwarten: „Fuck You And All Your Friends“, „Loser“, „I Hate Everyone“ und „I´m Bad At Life“ versprechen wohl doch eher – wie üblich – den Teenies auf die Tränendrüse zu drücken und sinnlose Rebellionen anzufeuern. Musikalisch bewegt sich das Ganze ebenfalls auf altbekanntem Terrain: Pop-Punk vermischt mit elektronisch unterstütztem Metalcore vermischt mit Alternative Rock.

Am Anfang präsentiert sich der Titelsong „Coming Home“ als rockige Alternative-Nummer. „Broken“ folgt mit allerlei elektronischen Spielereien, die sich im Laufe des Albums als beliebtes Stilelement erweist. Was auffallend (und in diesem Sinne „Coming Home“ dann doch etwas von den Vorgängern unterscheidet) ist, dass Radke seine Schreikünste sehr dosiert einsetzt und viel lieber auf Cleangesang setzt. Ausnahme: „I´m Bad At Life“. Falling In Reverse auch weiterhin auf ihre eingängigen, poppigen Punknummern („Loser“, „Fuck You And All Your Friends“), die im Stil von A Day To Remember sehr fein ins Ohr gehen und zwischen 12 und 18-Jährigen gewiss großen Anklang finden.

Falling In Reverse haben ein solides Album produziert, das aber höchst wahrscheinlich keine Preise einheimsen wird. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass „Coming Home“ für Freunde des etwas härteren Teenie-Pop-Punks keinesfalls ein Fehlgriff ist. Etwas mehr gesangliche Vielfalt dem Werk aber wohl mehr als gut getan.

Autor Tobi van de Wildmannen
Wohnort Tacherting
Beruf Monteur (Mobilfunk)
Dabei seit September 2016
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