Iron Reagan – Dark Days Ahead

Musikrichtung Crossover, Thrash, Hardcore
Redaktion
Lesermeinung
0

In einer Schaffenskrise stecken Iron Reagan aktuell wohl nicht. So viel kann man als Auftaktplädoyer schon mal festhalten. Nach ihrem 2017er Album „Crossover Ministry“ und der diesjährigen Split mit Gatekeeper, haut die Combo mit „Dark Days Ahead“ nun ihre nächste EP und damit den nächsten Knaller raus.

Fünf neue Songs mit durchschnittlich ein bis zwei Minuten Länge und der alt bekannten Thrash-Power bringen den Fan sicher wieder an den Plattenteller. Mit einem knüppelharten und staubtrockenen „Authority“ in höchstem Tempo rotzen Iron Reagan dann auch schon los und Tony Foresta brüllt uns die Ohren voll.

An Nummer Zwei gesetzt, befindet sich der Titeltrack. Natürlich auch schnell, zwischendurch mit ein paar Ohohohs versehen, die sich irgendwie lustig einfügen, denn die großen Melodien haben Iron Reagan ja noch nie produziert. Aber irgendwie passt auch das und daher fällt einem diese Minute auch sehr positiv ins Gewicht. Man hört einfach in jeder Sekunde die Freude, mit der die Jungs bei der Sache sind.

Weiter geht das Hochgeschwindigkeitsgebolze dann mit Titel Nummer drei, seinens Zeichens „Patronizer“ genannt. Man könnte am Anfang meinen, Slayer aufgelegt zu haben, denn das Riff hat einfach diesen typischen Thrashmetaleinschlag.

 

„The Devastation“ nimmt sich dann auch ebenso keine Pause und bolzt genau so durch den Kopf, wie seine Vorgänger. Den Abschluss einer sehr gelungenen EP macht mit „Watch You Die“ dann auch keine Ballade, sondern ein weiterer Song, der nicht vom Gas runter geht und einem einfach einheizt. In einer Minute und fünf Sekunden wird einem nochmal eindringlich klar gemacht, dass die Würze auch in der Kürze liegen kann.

Iron Reagan machen Spaß, Iron Reagan machen Freude und das ändert sich auch auf „Dark Days Ahead“ nicht. Rob Skotis, Ryan Parrish, Land Phil, Mark Bronzino und Tony Foresta hauen einen Speedknaller nach dem anderen raus und wer einmal den Zugang zu dieser Art von Musik gefunden hat, der wird sie auch weiterhin lieben. Übrigens sollte sich jeder auch einmal live davon überzeugen. Egal ob Iron Reagan oder Municipal Waste: Live sind die Jungs einfach eine Schau und verbreiten sehr viel Energie und Freude.

Autor Tobi van de Wildmannen
Wohnort Tacherting
Beruf Monteur (Mobilfunk)
Dabei seit September 2016
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, Berichte
Top-Alben Pascow - Diene der Party, H2O - Nothing to prove, Muff Potter - Bordsteinkantengeschichten, NOFX - Punk in drublic, Wizo - Uuaarrgh!
Die besten Konzerterlebnisse PunkRockHoliday, Groezrock, Free & Easy

Hinterlasse einen Kommentar