Kakkmaddafakka – Hus

Album Hus
Label Bergen Mafia
Musikrichtung Indie
Redaktion
Lesermeinung
6

Mit ihrem skandinavischen Charme eroberten Kakkmaddafakka im Jahr 2011 die Herzen der Indie-Pop-Fans. Songs wie “Restless“ und “Your Girl“ gehörten von da an zu jeder guten Indie-Party. Nun bringen die Norweger ihr viertes Album “Hus“ heraus.

“The new album is serious, but has a lighter side to it that fans of our first album ‘Hest’ will appreciate.“ So beschreibt Axel Vindenes das neueste Werk seiner Band. Und tatsächlich sind die Songs eine Spur poppiger und tanzbarer als auf dem Debüt der Band. Gleich zu Beginn wird der Hörer mit “Neighbourhood“ in einen fröhlichen Track hineingezogen. Diese eher euphorisierende Stimmung hält das gesamte Album an. Kakkmaddafakka bieten schnelle Melodien, die zum Mitwippen und Tanzen animieren. Auch sehr viele elektronische Einflüsse halten Einzug in die Musik. Teilweise erinnern sie an Bands wie The Rapture oder Bombay Bicycle Club. Besonders deutlich wird das auf “Don Juan“, einem der Stücke, das am längsten im Gedächtnis bleibt. Überraschend hingegen “Summer Melancholy“, auf dem zu dem eigentlich ernsten Song über das Unglücklich verliebt sein ein Beat hinzutritt, der die Stimmung schlagartig wieder aufhellt.

Textlich konzentrieren sich Kakkmaddafakka vor allem auf Liebe, Frauen, Freundschaft und Sehnsucht. Ein Highlight ist “Blue Eyes“, eine Hommage an Frauen mit blauen Augen und einem eher simplen Text: “Am I crazy? I don’t know yet I haven’t checked. I’m not crazy, you’re not crazy, Baby.“ Wunderschön auch “Games“, einemr der ruhigsten Songs, in dem es um Selbstzweifel geht.

“Hus“ ist ein sehr gelungenes Indie-Pop-Album. Ohrwürmer sind programmiert, Mittanzen ebenfalls. Kakkmaddafakka haben eben auch sechs Jahre später nichts von ihrem Charme verloren.

Autor Denise Frommeyer
Wohnort Mainz
Beruf Redakteurin
Dabei seit November 2014
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