Kein Album wurde wohl so sehnlichst erwartet wie „Death Magnetic” von Metallica. Die Band die schon zum Inbegriff des Metal geworden ist, kehrt nun zurück. Während das Vorgängeralbum „St. Anger” eher keinen großen Anklang bei Fans und Kritikern fand, sollte mit „Death Magnetic” wieder zurück zu den Wurzeln gefunden werden.
Härter, schneller, besser so kann man das neue Werk beschreiben. Knüppelharte Riffs aber auch die extrem melodiöse Seite von Metallica kommen hier gleichwertig zum Vorschein. Der Gesang von James Hetfield ist grandios und die Texte bleiben sofort hängen. „The Day That Never Comes” beginnt eher ruhig mit cleanen Gitarren, wird aber schließlich richtig wild und endet in einem furiosen Trashsolo. Was Metallica hier leistet ist große Klasse. Auch der Song „Cynade” wirkt wie aus einem Guss, ein eingängiger Refrain und harte Drums. Mein absoluter Lieblingssong vom Album ist “All Nightmare Long”. Schnelle Riffs peitschen durch den Gehörgang, dazu aggressiver Gesang von James Hetfield. Auch der Text ist ein echter Ohrwurm. Mit “The Unforgiven III” setzen Metallica diese “Liedserie” vom schwarzen Album und “Reload” fort. Klavier, Geigen und Bläser bauen ganz langsam Spannung auf, bis dann Gitarre und Drums einsetzen. Auch “The Judas Kiss” rockt sehr amtlich. Abwechslungsreiche Parts reihen sich aneinander bis zum Höhepunk, dem Refrain der ebenfalls wieder sehr eingängig ist.
Bei „Death Magnetic” fühlt man sich direkt an alte Metallica-Alben erinnert. Mit der legendären Scheibe „Master of Puppets” kann „Death Magnetic” zwar nicht ganz mithalten, doch was Metallica hier geschaffen haben ist wohl das Metal-Album der letzten Jahre.


Hinterlasse einen Kommentar