Parkway Drive – Deep Blue

Parkway Drive - Deep Blue

Parkway Drive – Deep Blue

Parkway Drive aus Australien gehören wohl zu den Gewinnern dieses Jahres. Kaum eine andere Band konnte in letzter Zeit so einen immensen Erfolgsschub verbuchen. In diesem Sommer spielt die Band die Vans Warped Tour und ist außerdem bei vielen großen europäischen Festivals am Start und das so gut wie immer mit besten Spielzeiten. Nun, nach langem Warten, erscheint das neue Album „Deep Blue“. Schon im Vorfeld ließen einige Details aufhorchen. Von einem „Konzeptalbum“ war die Rede, eine Geschichte soll erzählt werden, und auch musikalisch verriet die Band sollte es ein paar Neuerungen geben.
Jetzt also ist es da! 13 Songs, 43 Minuten Spielzeit und eins sei jetzt schon verraten: Parkway Drive in Bestform. Die Australier beweisen, wieso sie inzwischen zur absoluten Genrespitze in Sachen Metalcore zählen. Härteste Riffs, brutale Vocals, äußerst melodiöse Parts und Breakdowns bösester Sorte. Hier stimmt einfach alles. Bei „Sleepwalker“ wird, wie man es nicht anders von Parkway Drive gewöhnt ist, gekonnt Brutalität mit Melodie kombiniert und beides fügt sich zur perfekten Synthese zusammen. Der Sound des neuen Albums ist perfekt abgemischt. Glasklar  und dabei aber nicht steril oder unnatürlich brettern die 13 Lieder in den Gehörgang. „Deadweight“ punktet ebenfalls mit genialem Riffing und dem bösesten Breakdown seit „Boneyards“. Absolutes Highlight neben „Sleepwalker“, „Deadweight“ und „Pressures“ ist für mich „Home is for the heartless“. Schon die erste Textzeile „If Home is where the heart is, why do I feel so fucking heartless?“ jagt einem Schauer über den Rücken. Der Refrain ist fast schon hymnisch, eindeutiger Favorit auf der Platte. Generell ist das Album noch ein Stück härter als „Horizons“. Trotz der sehr harten Riffs fehlt es keineswegs an Melodiösität. „Alone“ etwa beginnt mit einem schönen Akkustik-Intro bevor wieder die „Breakdown-Keule“ geschwungen wird. Das ganze Album wirkt sehr geschlossen, wie ein Stück, ohne Fehler und kann nur begeistern. Für mich ist es das beste Album das Parkway Drive je gemacht haben.

Autor Jannik Holdt
Wohnort Mönchengladbach
Beruf Student
Dabei seit 2008
Deine Aufgabe bei Stageload Fotos, Präsentationen, Gewinnspiele
Top-Alben Have Heart - The Things We Carry / The Chariot - Long Live / Rise Against - Siren Song Of The Counter Culture / Another Breath - Mill City
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