Rowan Oak – Hope And Ruin

Band Rowan Oak
Musikrichtung (Emo)Punk, Alternative
Redaktion
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Rowan Oak machen eigentlich schon seit 2012 gemeinsam Musik. Da zwar noch unter dem Namen Wester Grace, jedoch spielten da schon die Einflüsse der großen Emo-Bands der 90er und 2000er Jahre eine wichtige Rolle. Das hört man noch immer deutlich heraus .Von sich selbst sagt die Band, dass Bands wie Texas is the Reason und Jimmy Eat World sie beeinflusst haben. Das Emo-Revival der letzten Jahre animierte die vierköpfige Emo/Punkrock-Formation aus Münster nun ihre zweite EP „Hope And Ruin“ in den Ring zu werfen.

„Hope And Ruin“, benannt nach einem Pub im südenglischen Brighton, kommt mit fünf Titeln daher. Opener „Build/Burn“ wurde bereits als Single veröffentlicht und erinnert stark an den eingängigen Sound der letzten beiden Basement-Platten. Das Tempo wird bei „Yearn To Be Free“ ein wenig zurückgenommen, während der Gesang einen melancholischeren Unterton bekommt.

„Dead In The Water“ ist vielleicht der heimliche Hit der EP. Hier sind Jimmy Eat World-Anleihen nicht zu leugnen: Der Refrain kommt so energiegeladen daher, dass er auch gut und gerne „Bleed America“ entsprungen sein könnte. „Better Self“ ist dann die obligatorische ruhigere Emo-Ballade, die nicht wirklich viel falsch macht aber auch wenig Alleinstellungsmerkmale aufweisen kann. Den Abschluss bildet das recht pop-punkig anmutende „The Distance“.

Rowan Oak machen hier zwar vieles richtig, jedoch fehlen bisweilen jene Besonderheiten, die den Unterschied zwischen einer Band von vielen und einer herausragenden Band ausmachen. Wer Spaß an solidem Alternative/Emo/Punkrock hat, wird hier nichts falsch machen, darf aber keine großen Überraschungen erwarten. Man darf gespannt sein wie die Entwicklung der Band in den kommenden Jahren aussieht, denn das Potential zu einer besonderen Band in der deutschen Emoszene zu werden, haben sie definitiv.

Autor Hero Perduns
Wohnort Osnabrück
Beruf Student
Dabei seit Oktober 2015
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Top-Alben Morrissey - Viva Hate, The Libertines - Up The Bracket, Joy Division - Unknown Pleasures, Muff Potter - Bordsteinkantengeschichten, Adolar - Zu Den Takten Des Programms, Verse - From Anger And Rage, Have Heart - The Things We Carry
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