Spanish Love Songs – Schmaltz

Album Schmaltz
Musikrichtung Punkrock, Pop Punk
Redaktion
Lesermeinung
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Woche für Woche entdeckt man neue Bands. Und wenn man jetzt nicht direkt komplett verbohrt ist und sich für verschiedene Stile interessiert, dann kommen einem teilweise Gruppen unter, die es einfach drauf haben. So auch Spanish Love Songs aus Los Angeles in Kalifornien, die Poppunk machen, der so perfekt ins Ohr geht, dass man dieses Album den ganzen Sommer im Auto, der Playlist oder wo auch immer lassen sollte.

Eine Frau und vier Männer haben sich 2014 zusammen getan, um der Welt ihren Sound aufs Ohr zu drücken. Und wer sich das hier in Ruhe zu Gemüte führt, der wird dankbar für diese Entscheidung sein. Nachdem sie 2015 ihren Erstling namens “Giant Sings The Blues“ noch in Eigenregie veröffentlicht haben, ist jetzt mit A-F Records ein Label gefunden und „Schmaltz“ geboren. Und damit haben Meredith Van Woert, Dylan Slocum, Kyle McAulay, Gabe Mayeshiro und Ruben Duarte ein Zuhause gefunden, das bestens zu ihrem Sound passt.

„Is there any way, to give a shit? Wake up in the morning without taking a hit? I can´t even walk down the street without someone staring at me.“

Mit einem kurzen und eher introartigen „Nuevo“ startet die Platte und geht kurz darauf in den ersten richtigen Song „Sequels, Remakes and Adaptions“ über, der im Midtempo erstklassig daherkommt. Dylan Slocums Gesang ist zwar teilweise schon etwas geschrien, aber passt einfach so gut zum Rest und nimmt den poppigen Touch auch gar nicht raus. Es ist ein schweres Unterfangen hier großartig jeden einzelnen Teil des Albums zu zerlegen, denn es ist ein homogenes Gefüge, in seiner Gesamtheit einfach rund und gut erzogen. Langsamere Parts folgen auf flotte Stücke und immer dieser angenehme poppige Sound dazu. Das Keyboardspiel von Van Woert untermalt die Songs mit ihrem nicht allzu hartem Gitarrensound, rhythmischen Bass und nicht zu drückendem Schlagzeug. Von „Nuevo“ bis „Aloah To No One“ bringen Spanish Love Songs auch textlich wirklich Gutes zum Vorschein, das teilweise zwar spaßg verpackt ist, aber trotzdem seinen Sinn nicht verfehlt.

You might wake up, but you´ll never be better, you might come through, but you´ll always second guess, you might breathe free, but you´ll never stop pacing, you might find love, but you´ll always be depressed.

„Schmaltz“ bietet elf Tracks, von denen jeder einzelne ein Hit ist. Das gesamte Album sprüht geradezu vor Schaffenslust und das überträgt sich auch auf den Hörer. Genau so soll es doch sein.

Überseht auch nicht unser Gewinnspiel, bei dem ihr Shirts der Band ergattern könnt. Hier könnt ihr noch teilnehmen bis 04.04.2018.

 

Autor Tobi van de Wildmannen
Wohnort Tacherting
Beruf Monteur (Mobilfunk)
Dabei seit September 2016
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, Berichte
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