xRepresentx – The New Inquisition

xRepresentx - The New Inquisition

xRepresentx – The New Inquisition

Attention!Straight Edge Content! xRepresentx sind,was Ideale und Moralvorstellungen im Bereich Straight-Edge angeht, sehr eigen und authentisch.
Man nehme nur das „Don´t Call Me Drug Free“- Shirt, welches laut Bandstatement, die Straight Edge „Full Life Commitment“ Geschichte unterstreichen und zugleich vom „nur“ Drug Free-Lifestyle abgrenzen soll bzw. abgrenzt.
(Statement: Because i’m not drug free, I’m straight edge/[…]who are straight edge put the timeframe of „for life“ […]).Somit ist ,textlich gesehen,der lang ersehnte Nachfolger von „True At All Costs“größtenteils eine Hommage,voller Leidenschaft und Stolz,an die selbst und freigewählte Lebenseinstellung. Gleichzeitig aber auch ein Angriff auf diejenigen, die das Konzept hinter dem X nicht verstehen.
Erschienen ist das gute Stück,nebenbei angemerkt, auf dem Seventh Dagger Label.
Was den Umfang der Platte angeht, kommen die selbst ernannten Straight Edge Kings aus Pennsylvania mit 8 Tracks(+ Bonustrack) und knappen 21 Minuten nur sehr kurz daher. Diese anfängliche Enttäuschung legt sich aber schnell, denn die Songs liefern auf Platte,sowie auch Live, die perfekte Anleitung eine Wand in binnen kurzer Zeit einzureißen.Welch ein Spaß.
2-Step, schnelle Parts, Sing-Alongs, Breakdowns und die grandiose Drill Instructor Stimme von Derek Ski wird wohl das ein oder andere „Nike-Air – Mesh-Short tragende Herz“ zum schmelzen bringen.
Der Opener „T.P.S.H ist ein reines Intro, welches anfangs königlich-treibend daher kommt, im 2-Step Marsch voranschreitet um dann gegen Ende das Löwenrudel auf das gesellschaftskritische „Swift Justice“ loszulassen. Ein gutes Konzept, welches sowohl im CD-Player als auch Live aufgeht. Die Platte an sich, ist gut produziert und die Songstrukturen zwar einfach aber keineswegs stumpf. Meine absoluten Highlights sind the „The Long Haul“und „Solitary Confinement“. Bei letzerem sind vor allem die ersten 30 Sekunden erwähnenswert und sollten eigentlich mit ein Grund sein, die Jungs mal live gesehen zu haben.Erwähnenswert ist auch das „Edgebreak,Facebreak“ Cover ,im Original von xHeadwalkx aus Deutschland. Der militante Text sollte aber nicht all zu ernst genommen werden, da es sich hierbei um ein Spaßcover handelt, so die Band.
Betrachtet man die Platte als Ganzes, kann man sagen, dass die 5 Jungs mit ihren Songs zwar nichts Neues oder Innovatives auf Scheibe gepresst haben,was die harte Gangart des Hardcore angeht, aber es dennoch schaffen eine beeindruckende Mischung aus Old-School- und Though-Guy-Hardcore kreiren.

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