Der Stageload-Jahresrückblick 2017

Der Stageload-Jahresrückblick 2017

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende – mit 2017 aber definitiv keines, bei dem man sich über Langeweile beschweren könnte. US-Präsident Trump stürzt sich von einem „Fettnäpfchen“ ins nächste und auf europäischem Boden entwickelt der Rechtsruck immer stärkere Züge. Der G20-Gipfel tagt in Hamburg, die (nächtlichen) Krawalle gehen in die (Stadt-)Geschichte ein und dann wurde auch noch die AfD mit knapp 13% in den Bundestag gewählt. Und als wäre das nicht genug, machen auch noch etliche Bands mit ihren teils lächerlichen Statements zu den ihnen entgegengebrachten sexuellen Belästigungen auf sich aufmerksam – allen voran Wolf Down und Brand New.

Ein kleiner Trost sind da höchstens die vielen großartigen Alben, die in den vergangenen Monaten das Licht der Welt erblickt haben. Neben Lirr.s „god’s on your side – welcome to the jungle” sorgten besonders die Indie-Rock-Heroen The National für wahre Freude. Ebenso die Eloquenz in Reinform, aka Kettcar, wie auch das längst überfällige Casper-Album. Der unangefochtene Favorit und Redaktionsliebling dabei: „Couleur“ von FJØRT.

Das größte Thema auf dem traditionellen, alljährlichen Teamtreffen (dieses Mal in Erfurt) waren jedoch nicht die starken Releases, sondern der langgeplante und angestrebte Relaunch. Anfang 2018 soll es nun endlich so weit sein – mit einem besseren Gefühl könnte 2017 zumindest für das Stageload-Team wohl kaum ein Ende finden.

 Unsere Highlights:


FJØRT – Couleur
Wie kaum einer anderen Band gelingt dem Trio ein spektakulärer Wildwuchs aus Postrock, Emo, Punk und einer Prise Pop […] Eine der aufregendsten Bands dieses Landes.

Casper – Lang lebe der Tod
Der ausgestreckte Mittelfinger eines Musikers, der nicht mehr anders konnte. Schluss mit Everybody’s Darling. Casper zeigt auf seinem neuen Werk klare Kante.

Kettcar – Ich vs. Wir
Auf „Ich vs. Wir“ entpuppen sich Kettcar erneut als talentierte Beobachter und einzigartige Voyeure – und präsentieren ein lyrisches Meisterwerk.

Converge – The Dusk In Us
Converge haben auf „The Dusk in Us“ ein furchteinflößendes Maß an Perfektion erreicht.

Stick To Your Guns – True View
Sie spielen sowohl musikalisch, als auch textlich in einer der Premium-Ligen.

 Unsere Problemkinder:


Lower Than Atlantis – Safe In Sound
Hier waren Perfektionisten am Werk und sie haben ganze Arbeit geleistet. Letzten Endes aber auch alles in einen biederen Brei der Banalität verwandelt.

New Found Glory – Makes Me Sick
Es klingt ebenso ideenlos wie langweilig und kann allenfalls Zehnjährige unterhalten, die nicht auf den Charts-Pop-Zug aufspringen wollen.

Betontod – Revolution
Als Punk kann man das nicht mehr bezeichnen. Vielleicht noch als „punkig angehauchten Deutschrock ohne großartigen Inhalt“.

Falling In Reverse – Coming Home
[Verspricht] wohl doch eher – wie üblich – den Teenies auf die Tränendrüse zu drücken und sinnlose Rebellionen anzufeuern.

Disco Ensemble – Afterlife
Disco Ensemble haben sich von einer Größe des finnischen Punk endgültig zur Mainstream-Leiche entwickelt.

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 Patrick Siegmann:

2017 in einem Satz: 100% Hardcore.

Top 5 Alben/EPs:
1. Higher Power – Soul Structure
2. Citizen – As You Please
3. Freedom – Never Had A Choice
4. Forced Order – One Last Prayer
5. Tigers Jaw – Spin

Honorable Mentions:
1. Code Orange – Forever
2. Unified Right – If I Can’t Listen To Unified Right In Heaven, Send Me Straight To Hell
3. Free – Ex Tenebris
4. Abuse Of Power – When Then Becomes Now
5. Big Cheese – Aggravated Mopery

Hits des Jahres:
Freedom – Carry The Name: Der beste Hardcore-Song, der 2017 veröffentlicht wurde. Punkt.

Phoebe Bridgers – You Missed My Heart: Eine unglaubliche talentierte Musikerin. Leider zu spät entdeckt, sonst hätte es ihr Album definitiv in meine Bestenliste geschafft.

Bestes Musikvideo:
Code Orange haben mit „Forever“ ein unglaublich starkes Album vorgelegt, dass es nur nicht in meine Top 5 geschafft hat, weil ich es einfach in der zweiten Jahreshälfte kaum noch gehört hab. Trotzdem eines der besten dieses Jahr und „Bleeding In The Blur“ ist ein schlicht fantastischer Song. Code Orange forever.

Beste Konzerte:
Fury, Praise, Domain in Mannheim: Die beste Hardcore-Band des Jahrzehnts auf erster Europatour. Mehr muss nicht gesagt werden.

Trapped Under Ice, Higher Power, Coldburn in Köln: Super gutes Line-Up, super gutes Wetter, super gute Leute.

Neuentdeckung des Jahres:
An wirklichen Neuentdeckungen kann ich eine ganze Menge aufzählen, die mich dieses Jahr mit ihren Demos positiv überrascht haben. Ums kurz zu fassen, bleibe ich aber bei drei: Illusion, Division Of Mind und Candy.

Wiederentdeckung des Jahres:
Tigers Jaw haben mich mit „Spin“ wieder auf ihre Fährte geführt, nachdem ich die Band locker drei Jahre (seitdem „Charmer“ rausgekommen ist) nicht mehr gehört habe.

Größte Enttäuschung:
Die Skandale um Jesse Lacey (Brand New) und Kevin Spacey (House Of Cards). Unnötig sowas, einfach unnötig.

Erwartungen an 2018:
Dass das neue Album von Fury super gut wird. Woran aber eigentlich kein Zweifel besteht, da Fury die beste Hardcore-Band des Jahrzehnts sind. Und ich bin mehr als gespannt auf die neuen Alben von Turnstile und Harm’s Way.

 Benjamin Fischer:

Top 3 Alben/EPs:
1. The National – Sleep Well Beast
2. Kettcar – Ich vs. Wir
3. The xx – I See You

Honorable Mentions:
Die Toten Hosen – einfach, weil ihre Ausdauer schlichtweg bemerkens- und bewundernswert ist. Das neue Album muss man sich trotzdem nicht anhören.

Hits des Jahres:
Maßte man sich wirklich an, aus „Sleep Well Beast“ einen Song zu krönen, könnten am Ende vielleicht „Empire Line“ oder „Carin At The Liquor Store“ rauskommen – vielleicht aber auch bis zu zehn andere Stücke. Arcade Fire klingen derweil zwar als Abba-Verschnitt auf Dauer dezent anstrengend: „Creature Comfort“ ist allerdings ziemlich gelungen.

Bestes Konzert:
The National in der Elbphilharmonie; einziges Problem daran: Ich war nicht da.

Wiederentdeckung des Jahres:
Zugegeben, es fällt nicht leicht, aber wenn man einmal „Sex On Fire“ und die paar schwachbrüstigen Filler verdrängt: „Only By The Night“ muss wieder mehr gehört und gelobt werden!

Größte Enttäuschung:
Die Ticketlotterie der Elbphilharmonie, respektive ihr Ergebnis.

Erwartungen an 2018:
In das neue Brian Fallon-Album kann man guten Gewissens schon mal reinhören. Arcade Fire in der Festhalle wird mit Sicherheit das gebührende Fest. Und falls uns langweilig zu werden droht, sind im Herbst ja auch noch Landtagswahlen in Bayern.

 Ines Kirchner:

2017 in einem Satz: Wenn The National nicht unangefochten auf Platz 1 stehen, kann es nur ein sehr gutes Musikjahr gewesen sein.

Top 5 Alben/EPs:
1. Lorde – Melodrama
2. Converge – The Dusk In Us
3. The National – Sleep Well Beast
4. Julien Baker – Turn Out The Lights
5. Citizen – As You Please

Honorable Mentions:
1. Casper – Lang lebe der Tod
2. The Tidal Sleep – Be Water
3. Tigers Jaw – Spin
4. SOHN – Rennen
5. The xx – I See You

Hits des Jahres:
Lorde – Writer In The Dark

The xx – On Hold

Foo Fighters – Best Of You: Endlich live gesehen.

Bestes Musikvideo:
Leonardo Cabrio – Rudiheim

Beste Konzerte:
Iron Chic @ Bei Ruth, Berlin: Live immer eine Bank.

The xx @ Lollapalooza Festival, Berlin: Nachdem sie mich 2010 beim Hurricane so unfassbar enttäuscht hatten, endlich die Entschädigung.

Casper @ Silent Green, Berlin: Eigentlich überhaupt nicht mehr auf dem Zettel gehabt, aber super Platte und Abrissstimmung beim „Geheimkonzert“ #catchcasper3.

Wiederentdeckungen des Jahres:
Casper, s.o., und Converge, weil sie es einfach immer noch sowas von drauf haben.

Größte Enttäuschungen:
Turnover – Good Nature.

Die vielen Vergewaltigungs- und Missbrauchsvorwürfe.

Erwartungen an 2018:
Stageload-Relaunch! Und sehr wahrscheinlich weniger gute Musik, dieses Jahr gab’s echt ungewöhnlich viele Anwärter für die Top Ten.

 Jannik Holdt:

2017 in einem Satz: Ok, sit back, and watch it all burn! (Angesichts der weltweiten gesellschaftlichen und politischen Lage treffen Propagandhi mal wieder den richtigen Ton.)

Top 5 Alben/EPs:
1. Counterparts – You’re Not You Anymore
2. FJØRT – Couleur
3. Stick To Your Guns – True View
4. Casper – Lang lebe der Tod
5. Propagandhi – Victory Lap

Honorable Mentions:
1. While She Sleeps – You Are We
2. Hundredth – Rare
3. Movements – Feel Something
4. Hafensaengers – s/t
5. Employed To Serve – The Warmth Of A Dying Sun

Hits des Jahres:
The Deadnotes – 1.20

The Menzingers – After The Party

Counterparts – Swim Beneath My Skin

Bestes Musikvideo:
Every Time I Die – Map Change: Kommentar? Die Bilder sprechen für sich.

Beste Konzerte:
Underoath in Köln: Der schiere Wahnsinn. Musikalische Perfektion in Reinform.

Wiederentdeckung des Jahres:
Every Time I Die – Ex Lives: Nach wie vor ein Brett sondergleichen.

Größte Enttäuschung:
Die Bundestagswahl.

Erwartungen an 2018:
Bitte wieder mehr Konzerte und weniger AfD und Co.

 Manuel Lohschmidt:

2017 in einem Satz: Auf alles reimt sich saufen.

Top 5 Alben/EPs:
1. Taylor Swift – Reputation
2. Get The Shot – Infinite Punishment
3. Code Orange – Forever
4. Soulground – Life Ends
5. END – For The Unforgiving Arms Of God

Honorable Mentions:
1. Downswing – SwingStyle
2. Stolen Mind – History Repeats
3. Insist – Here & Now
4. Tides Denied – Find Your Place

Hit des Jahres:
Taylor Swift – New Year’s Day

Bestes Musikvideo:
END – Love Let Me Die: Richtiges Brett!

Beste Konzerte:
Gone To Waste – Last Show in Oberhausen: Würdiger Abschied einer der besten deutschen Hardcore-Bands.

Wiederentdeckung des Jahres:
Die guten alten Sachen von Killing The Dream, Go It Alone, The Carrier, Set It Straight, Another Breath und co., Foundation und Frustration!

Größte Enttäuschung:
Dass ich immer noch nicht beim This Is Hardcore war.

Erwartungen an 2018:
Wie immer: Ein grandioses Team-Treffen. Sowie der Launch unserer neuen Seite im komplett neuen Glanz!

 Sebastian Igel:

2017 in einem Satz: War wild.

Top 5 Alben/EPs:
1. Brand New – Science Fiction
2. Citizen – As You Please
3. Lirr. – god’s on our side; welcome to the jungle
4. FJØRT – Couleur
5. Sorority Noise – You’re Not As ____ As You Think

Honorable Mentions:
1. Kettcar – Ich vs. Wir
2. Leoniden – s/t
3. Portugal. The Man – Woodstock
4. The National – Sleep Well Beast
5. City Light Thief – Death Trip/Trickster-7″

Hits des Jahres:
The Deadnotes – 1.20
Brand New – Same Logic / Teeth
City Light Thief – Death Trip / Trickster

Bestes Musikvideo:
Hotelsession von FJØRT: Wer das nicht gefeiert hat, puh! Besser kann man kaum ein Album ankündigen.

Beste Konzerte:
Gesamte Tour mit City Light Thief/Hey Ruin

Gesamter Festivalsommer mit Lygo

Touché Amoré, Swain @ Zeche Carl, Essen,
Underoath @ Live Music Hall, Köln

Größte Enttäuschung:
Wieder nicht im Lotto gewonnen. HEHE!

Erwartungen an 2018:
Mehr Zeit.

 Sascha Schüler:

2017 in einem Satz: Maybe it’s all gonna turn out alright and I know that it’s not but I have to belive that it is.

Top 5 Alben/EPs:
1. Julien Baker – Turn Out The Lights
2. Cloakroom – Time Well
3. Slow Bloomer – Nudity
4. AG Form – Commons
5. I Hate Sex – World Of Grief

Honorable Mentions:
1. Kendrick Lamar – DAMN.
2. Portrayal Of Guilt – s/t
3. Kindling – Hush
4. Chinese Football – Here Comes A New Challenger!
5. Death Of Lovers – The Acrobat

Hits des Jahres:
Death Of Lovers – The Absolute: Das Saxophon raubt mir immer noch den Schlaf.

Julien Baker – Appointments/Turn Out The Lights: Hier kann ich mich nicht entscheiden, im Prinzip könnte man aber beinahe jeden Song vom Album nennen.

Slowdive – Star Roving: Byeeee!

Bestes Musikvideo:
Kendrick Lamar – Humble

Beste Konzerte:
Christian Holden (The Hotelier) @ New Noise: Bin kein großer Fan von Akustik-Gejaule, aber das war wirklich schön. Spätestens beim Cover von Avril Lavignes „I’m With You“ wars vorbei mit mir.

La Petite Mort / Little Death: Egal wo, egal mit wem – immer Highlight des Abends.

Sport @ Angeschimmelt Youth Crew Fest: Gutes Festival, gute Band

Neuentdeckung:
Portrayal Of Guilt, der neue Stern am Screamo-Himmel. So tight spielt das keine zweite Band. Kommen übrigens nächstes Jahr vorbei!

Größte Enttäuschung:
Die neue Citizen. Wer das belanglose Geplänkel nach der progressiven und eigenständigen „Everybody’s Going To Heaven“ als Schritt in die richtige Richtung empfindet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Erwartungen an 2018:
Wunschtraum: Rechtspopulismus wird endlich weggelacht, Feminismus und Klimapolitik werden endlich gebührend ernst genommen, der Kapitalismus fällt endlich in sich zusammen. Realistisch: Die neue La Dispute wird endlich mal wieder ein Gamechanger.

 Leonie Wiethaup:

2017 in einem Satz: Auf persönlicher Ebene zu gleichen Teilen grandios wie schrecklich; “You should be old enough by now to keep your head out of trouble – I swear I tried.” (Shoreline)

Top 5 Alben/EPs:
1. Cold Reading – Sojourner / Forkupines – Here, Away From
2. The Gospel Youth – Always Lose
3. Banana Roadkill – A Quiet Conversation
4. Flash Forward – Revolt
5. Kettcar – Ich vs. Wir

Honorable Mentions:
1. Earl Grey – The Times You Cross My Mind
2. FJØRT – Couleur
3. A River Crossing – Sediment
4. Leoniden – s/t
5. Taylor Swift – Reputation

Hits des Jahres (in alphabetischer Reihenfolge, weil anders kaum zu ermitteln):
Banana Roadkill – Conversation: Was ein Brett.

Cold Reading – Books & Comfort: Ich glaube nicht an Perfektion, aber der Song kommt der Vorstellung daran sehr nahe.

Shoreline – Breakfast (At 5 P.M.):

Beste Musikvideos (in alphabetischer Reihenfolge):
Cold Reading – Books & Comfort

The Deadnotes – 1.20

Kettcar – Ankunftshalle

Shoreline – Breakfast (At 5 P.M.): Größten Respekt an Eike Sorgatz.

Beste Konzerte (in alphabetischer Reihenfolge):
B58 Fest @ B58, Braunschweig: Ich war zum ersten Mal in Braunschweig, hätte aber kaum familiärer aufgenommen werden können. Von den großartigen Bands und Menschen abgesehen habe ich außerdem herausgefunden, dass es Eiswagen sogar außerhalb des Hollywood-Klischees gibt. Was ein Tag.

Cold Reading @ Baracke, Münster: Nach wochen- und monatelangem Hören, Analysieren und Liebenlernen ihrer „Sojourner“-EP (wie sehr ich meine viel zu niedrige 6/8-Bewertung doch bereue) dann endlich das neue Werk und viele weitere Hits live gesehen. Ein Freund zum Schluss: „Leo, du siehst glücklich aus“ – das fasst den Abend perfekt zusammen.

Neck Deep @ Essigfabrik, Köln: Mit guten Freunden und komischen Alkoholmischungen intus Bands feiern, die man seit Jahren rauf und runter hört – empfehlenswert und großartig.

Neuentdeckung des Jahres:
KROD Records und die damit verbundenen Bands

Wiederentdeckung des Jahres:
Alkohol: Sad but true.

Größte Enttäuschung:
Musikalisch gab es dieses Jahr so viele persönliche Highlights, sodass ich von allem, was mich nicht abgeholt hat, sehr effektiv abgelenkt wurde. Davon abgesehen haben mir so einige Bands mit ihren teils lächerlichen Statements zu den Anschuldigungen sexueller Belästigung das Herz gebrochen (ganz zu schweigen davon, dass sie sie in erster Linie überhaupt begangen haben). Politisch möchte ich jetzt nicht werden – dafür reicht der Platz nicht aus.

Erwartungen an 2018:
Den Emo-Punkrock-Kids dabei zusehen, wie sie sich hoffnungslos in Shoreline und ihre Debüt-EP „You Used To Be A Save Place“ verlieben (19. Januar, Uncle M Music).

Außerdem: Weniger fluchen, dafür an meinem Verständnis für Humor und Ironie arbeiten, mehr Roadtrips machen und mehr schreiben. Vor allem mehr Zeit den Bands widmen, die nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

“Now I see the time has come to write a new chapter.” (Cold Reading)

 Hero Perduns:

2017 in einem Satz: Es gab viele gute Platten und leider zu viele Bands/Bandmember, die sich daneben benommen haben. Das hat durch die öffentliche Debatte nun hoffentlich positive Folgen in der Zukunft.

Top 5 Alben/EPs:
1. Sorority Noise – You’re Not As _____ As You Think
2. Creeper – Eternity, In Your Arms
3. Neck Deep – The Peace And The Panic
4. FJØRT – Coleur
5. Zugezogen Maskulin – Alle gegen alle

Honorable Mentions:
1. Mantar – The Spell
2. The Smith Street Band – More Scred Of You Than You Are Of Me
3. While She Sleeps – You Are We
4. Thy Art Is Murder – Dear Desolation
5. Kettcar – Ich vs. Wir

Hits des Jahres:
Sorority Noise – Disappeared

Zugezogen Maskulin – Was für eine Zeit

Mantar – The Spell

Bestes Musikvideo:
BLVTH – I Don’t Love You

The Smith Street Band – Birthdays

Beste Konzerte:
Captain Planet

Neck Deep, Real Friends, As It Is, Blood Youth

Itchy

Neuentdeckung:
BLVTH – Unfassbar kreative Herangehensweise an elektronische Musik.

Größte Enttäuschung:
Wolf Down, PWR BTTM, usw.

Erwartungen an 2018:
Weniger Sexismus und ein solidarisches Miteinander.

 Andreas Steiner:

2017 in einem Satz: „You can you should and if you’re brave enough to start you will.“ – Stephen King

Top 5 Alben/EPs:
1. Propagandhi – Victory Lap
2. Converge – The Dusk In Us
3. Casper – Lang lebe der Tod
4. Chelsea Wolfe – Hiss Spun
5. Body Count – Bloodlust

Honorable Mentions:
1. FJØRT – Couleur
2. 8°6 Crew – Working Class Reggae
3. Code Orange – Forever
4. Integrity – Howling, For The Nightmare Shall Consume

Hits des Jahres:
Bing Austria & the Flippin’ Soul Stompers – Ruined Heart: Müsste eigentlich alle Hitlisten des Jahres 2017 anführen, so bleibt dieses Juwel halt mein Geheimtipp für alle Lebenslagen.

Body Count – No Lifes Matter: Geld regiert auch 2017 die Welt. Ice-T bringt in diesem Song auf den Punkt, was viele nicht zu sagen wagen. Schonungslos, roh und erschreckend ehrlich.

Casper – Flackern/Flimmern: Furioses Finale für Benjamin Griffeys persönlichstes Album. Ein Lied, das Kraft spendet, Mut gibt und den ganzen Körper jedes Mal wieder mit Gänsehaut überzieht.

Beste Konzerte:
Turbostaat @ Franz K., Reutlingen: Turbostaat sind Liebe, mehr gibt’s nicht zu sagen.

Fred and Toody Cole Dead Moon @ Jugendhaus Hallschlag, Stuttgart – Eine der einflussreichsten Garage Rock Bands auf ihrer letzten Tour. Im November 2017 stirbt Fred Cole mit 69 Jahren. Danke für all die Songs, all den Spirit und all den Rock’n’Roll.

Zeke @ Goldmark’s Stuttgart: Motörhead auf Crack, diese Jungs sind auch nach Jahren noch immer nicht ganz sauber. Wer meint, dass Rock’n’Roll nicht mehr gefährlich ist, sollte sich diese Verrückten nicht entgehen lassen.

Neuentdeckung/Wiederentdeckung des Jahres:
System Of A Down – sft. – Der blanke vertonte Wahnsinn

Größte Enttäuschung:
Beatsteaks – Yours: andere Bands veröffentlichen solche Alben als B-Sides & Rarities. Nicht mein Fall.

Erwartungen an 2018:
Propagandhi und Iron Maiden live – den Rest lasse ich auf mich zukommen.

 Tobias Wildmann:

2017 in einem Satz: 13 Prozent sind 14 Prozent zu viel.

Top 5 Alben/EPs:
1. Propagandhi – Victory Lap
2. Lionheart – Welcome to the West Coast II
3. Hot Water Music – Light It Up
4. Stick to your guns – True View
5. 88 Fingers Louie – Thank You For Being A Friend

Honorable Mentions:
1. Get Dead
2. No Trigger
3. Siberian Meat Grinder
4. No Turning Back
5. Strafraum

Hits des Jahres:
Strafraum – Bei Tobi unterm Sofa

Propagandhi – Failed Imagineer

Amplified Hate – Ihr seid nicht das Volk

Bestes Musikvideo:
Bad Cop/Bad Cop – Womanarchist

Beste Konzerte:
Punk Rock Holiday: Weil einfach nichts vergleichbar ist.

Obey the Brave @ Free & Easy: Weil es einfach schön war an dem Abend mit Patric.

Nasty, Lionheart, Get the Shot @ Backstage, München, Lionheart is back! Alles Andere ist unwichtig. Zumindest in diesem Fall.

Neuentdeckung des Jahres:
Definitiv Pascow! Ich weiß nicht, warum mir diese Band so lange entgangen ist. Seit Muff Potter hat mich keine deutchsprachige Punkband mehr so sehr erreicht.

Größte Enttäuschung:
Im Sozialleben: Die Dummheit des deutschen Volkes in Bezug auf die verschissene Bundestagswahl.

Musikalisch: Dass Scooter wegen den üblen Unwettern beim Chiemsee Summer ausgefallen sind. Ich war bereit!

Erwartungen an 2018:
Das Debütalbum von Strafraum, ein weiteres geiles Punk Rock Holiday, viel gute Musik und viel schöne Konzerte. Cheers.

 Lennart Sörnsen:

2017 in einem Satz: Viel zu viel Trump, AfD und Martin Luther-Party, aber auch viele Dinge (z.B. gute Platten), die Mut machen.

Top 5 Alben/EPs:
1. Smile & Burn – Get Better Get Worse
2. The Menzingers – After the Party
3. FJØRT – Couleur
4. Citizen – As You Please
5. Leoniden – s/t

Honorable Mentions:
1. Manchester Orchestra – A Black Mile To The Surface
2. The Hirsch Effekt – Eskapist
3. Myelin – Reservoirs

Hits des Jahres:
The Xcerts – Daydream

Smile & Burn – Running On Edges

Sorority Noise – No Halo

Bestes Musikvideo:
Zugezogen Maskulin – Was für eine Zeit

Sorority Noise – No Halo

Beste Konzerte:
The Hirsch Effekt @ Musikzentrum, Hannover: Brachial und wunderschön.

Audio 88 & Yassin @ Deichbrand Festival: Wunderbar angepisste Songs mit mitreißender Show

daysormay @ Reeperbahn Festival: Definitiv das nächste große Ding aus Kanada.

Wiederentdeckung des Jahres:
Citizen: Wahnsinnig spannende Weiterentwicklung des eigenen Sounds. Emotionale Songs mit viel Mut zum poppigen Arrangement.

Größte Enttäuschung:
Wolfgang Petrys Comeback als Pete Wolf.

Erwartungen an 2018:
Ich hoffe auf ein neues Album von We Were Promised Jetpacks und gehe davon aus, dass der Leoniden-Hype (völlig zurecht) weiter anhält.

 Florian Nielsen:

2017 in einem Satz: „There’s vomit on my sweater already.“

Top 5 Alben/EPs:
1. Code Orange – Forever
2. Lirr. – god’s on your side – welcome to the jungle
3. Brand New – Science Fiction
4. Lil Peep – Come Over When Your’re Sober PT1
5. Enter Shikari – The Spark

Honorable Mentions:
1. Iron Chic – You Can’t Stay Here
2. Leoniden – s/t

Bestes Musikvideo:
PUP – Old Wounds: Bestes Videospiel des Jahres!

Beste Konzerte:
Enter Shikari @ Mehr! Theater, Hamburg

La Petite Mort, Little Death @ Oettinger Villa, Darmstadt

Lirr. @ Baracke, Jena

Neuentdeckung:
Drangsal

Wiederentdeckung des Jahres:
Alias Caylon

Größte Enttäuschung:
Politisch: AfD im Bundestag.
Musikalisch: Tod von Lil Peep.

Erwartungen an 2018:
Viele schöne Sunsetter Sessions.

 Joschua Claaßen:

2017 in einem Satz: Schon wieder ein Jahr, das extrem schnell vergangen ist!

Top 5 Alben/EPs:
1. Polaris – The Mortal Coil
2. Wage War – Deadweight
3. Stick To Your Guns – True View
4. August Burns Red – Phantom Anthem
5. Saviour – Let Me Leave

Honorable Mentions:1. Make Them Suffer – Worlds Apart
2. In Hearts Wake – Arch
3. While She Sleeps – You Are We
4. Backtrack – Bad To My World
5. Devotion – Keep Me Loved

Hits des Jahres:
Stick To Your Guns – The Better Days Before Me

Polaris – Relapse

Devotion – Hiareth

Bestes Musikvideo:
Linkin Park – One More Light

Bestes Konzerte:
Stick To Your Guns @ Essigfabrik, Köln

Neuentdeckung des Jahres:
„Death Touches Us From The Moment We Begin To Love” von Departures ist im letzten Jahr komplett an mir vorbeigegangen. Dafür hat mich der wohlig-warme, aber wunderbar melancholische Sound 2017 umso mehr begeistert.

Größte Enttäuschung:
Nicht so richtig glücklich gemacht hat mich die neue Being As An Ocean Platte: „Waiting For Morning To Come“ ist keineswegs schlecht und ich war anfangs auch durchaus angetan. Im Verlauf des Jahres hat sich bei mir dann aber doch ein wenig Ernüchterung breit gemacht. Vor allem „Dear G-D“ und „How We Both Woundroulsy Perish” gehören zu meinen absoluten Lieblingsalben – das aktuelle Album kann da leider nicht mithalten.

Abseits von Musik und um einiges enttäuschender ist allerdings der Einzug der AfD in den Bundestag. Traurigerweise kann man auch im Jahr 2017 Wahlerfolge mit Hass, Vorurteilen und Ausgrenzung erzielen.

Erwartungen an 2018:
Im Metalcore gibt’s mehr Gitarrensolos zu bestaunen und Parkway Drive und die Architects beglücken uns mit zwei neuen Meisterwerken!

 Denise Frommeyer:

2017 in einem Satz: Mir reicht’s, ich geh‘ schaukeln.

Top 5 Alben/EPs:
1. Casper – Lang lebe der Tod
2. Kraftklub – Keine Nacht für niemand
3. Beatsteaks – Yours
4. Mädness & Döll – Ich und mein Bruder
5. Marteria – Roswell

Honorable Mentions:
1. Dexter – Haare nice, Socken fly
2. Kendrick Lamar – DAMN.
3. Zugezogen Maskulin – Alle gegen alle
4. T9 – Plastik aus Gold
5. Fatoni – Im Modus (Mixtape)

Hits des Jahres:
Mädness & Döll – Alright: Absoluter Favorit vom Debütalbum! Sehr chilliger Beat und wahre Worte.

Casper – Alles ist erleuchtet: Meiner Meinung nach hätte das die erste Single werden müssen…

Beatsteaks – I Do – Bodenständiger Rock und ein Text zum Verlieben. Ja, ich will!

Bestes Musikvideo:
T9 – Bimmies im Club: Zwei Rapper bei einem Auftritt in der tiefsten Provinz. Hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht.

Beste Konzerte:
Kraftklub @ Festhalle, Frankfurt

Clueso @ Jahrhunderthalle, Frankfurt

The xx @ Jahrhunderthalle, Frankfurt

Neuentdeckung des Jahres:
Dester: Eigentlich Produzent aber auch ein super Texter. Zweites Album hat mich beeindruckt, sehr entspannte Kopfnicker-Beats.

Größte Enttäuschung:
Cro – tru.

Erwartungen an 2018:
Hits, Hits, Hits!

 Aaron-Corin Hane:

2017 in einem Satz: „Es gibt kein richtiges Bier in Dosen.“

Top 5 Alben/EPs:
1. Soulground – Life Ends
2. Audio88 – Sternzeichen Hass
3. Stick To Your Guns – True View
4. Zugezogen Maskulin – Alle gegen alle
5. Casper – Lang lebe der Tod

Honorable Mentions:
1. Slope – Losin‘ Grip
2. Idles – Brutalism
3. AYS – Worlds Unknown
4. Employed To Serve – The Warmth Of The Dying Sun
5. Sleep Party People – Lingering

Hits des Jahres:
Brenk Sinatra und Morlockk Dilemma – Fadenkreuz (feat. Audio88 & Yassin)

Rin – Blackout

Disarstar – Konsum (feat. Tua)

Bestes Musikvideo:
AYS – Suns Of Light

Beste Konzerte:
Idles @ Molotov, Hamburg

Risk It!, Soulground, Slope, etc. @ Forellenhof, Salzgitter

AYS, Coldburn, Swain @ Rote Flora, Hamburg

Neuentdeckung des Jahres:
„Stage Four“ von Touche Amore ist im letzten Jahr leider völlig an mir vorbeigegangen. Umso mehr ist mir das sehr persönliche Werk dieses Jahr ans Herz gewachsen.

Erwartungen an 2018:
Ein neues Gurr-Album und politisch gesehen, wird nichts besser.

 Tobias Luger:

2017 in einem Satz: Young til I die.

Top 5 Alben/EPs:
1. Converge – The Dusk In Us
2. Counterparts – You’re Not You Anymore
3. Conveyor – No Future
4. Blood Youth – Beyond Repair
5. xElegyx – Demo 2016 (nachzüglicher, da ich die erst Anfang des Jahres entdeckt habe)

Honorable Mentions:1. Comeback Kid – Outsider
2. Ghost Native – Of Nature Beyond Compare
3. Kreator – Gods Of Violence
4. Vices – Now That I Have Seen I Am Responsible

Hits des Jahres:
Converge – A Single Tear

Setbacks – Blood Thirsty

Blood Youth – Reason To Stay

Bestes Musikvideo:
Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

Beste Konzerte:
Battery @ Sound Of Revolution, Eindhoven

Touché Amoré @ Hafenklang, Hamburg

Strike Anywhere @ Hafenklang, Hamburg

Neuentdeckung des Jahres:
xElegyx: 90s vegan SXE Metalcore als wäre die Zeit stehen geblieben.

Wiederentdeckung des Jahres:
Undying: Gleicher Grund.

Größte Enttäuschung:
Trump, AfD: Ein zu großer Prozentsatz der Menschheit, der nicht mal von hier bis zur Zimmertür denken kann.

 Nils Hölscher:

2017 in einem Satz: Bewegt, bewegend, stressig und verwirrend.

Top 5 Alben/EPs:
1. Love A – Nichts ist neu
2. Lirr. – god’s on your side – welcome to the jungle
3. Turnover – Good Nature
4. The War On Drugs – A Deeper Understanding
5. Alex G (Sandy) – Rocket

Honorable Mentions:
1. Courtney Barnett und Kurt Vile – Lotta Sea Lice
2. Beach Fossils – Somersault

Hits des Jahres:
Lirr. – jungle, pt 1+2

Drug Church – Weed Pin

Bestes Musikvideo:
Courtney Barnett und Kurt Vile – Continental Breakfast: Zeigt Courtney Barnett und Kurt Vile ganz privat und die „continental friendship“ der beiden – sehr süß! Die passen einfach perfekt zueinander. Kurt und Courtney.

Beste Konzerte:
Turbostaat, Freiburg @ Forum, Bielefeld: Zum x-ten mal gesehen, man wird aber nie enttäuscht, weder von den Bands, noch vom Publikum. Ich bin gespannt, was so Neues von Turbostaat und Freiburg kommt, da scheint ja schon ein bisschen was in Arbeit zu sein.

Youth Brigade Festival @ FZW, Dortmund: Fast lückenlos gutes Line-Up mit unter anderem Love A, Slowcoaches und Clowns.

METZ, Protomartyr @ Knust, Hamburg: Richtig starker Abend mit zwei richtig guten Bands, die sich trotz musikalischer Unterschieden richtig gut ergänzen. Und man muss dazu sagen, die sind halt nicht oft in der Gegend zu sehen, da muss man dann schon hingehen.


Neuentdeckung/Wiederentdeckung des Jahres:
Die australische Hardcore-/Punk-Band Clowns und deren abgefahrenen Live-Shows.

Die Band Backwards Charm, die ein richtig schön verträumtes Gemisch aus Shoegaze, Post-Punk und Dream-Pop machen und ihre erste LP in den Startlöchern haben!

Größte Enttäuschung:
Die vielen Vorwürfe von sexuellem Missverhalten gegen unter anderem Ben Hopkins von PWR BTTM, Jesse Lacey von Brand New und Evan Stephens Hall von Pinegrove.

Erwartungen an 2018:
Sehr viel Neues entdecken und ein richtig gutes Tocotronic-Album.

 Andre Wimmer:

2017 in einem Satz: Viel zu viel Stress

Top 5 Alben/EPs:
1. Cannibal Corpse – Red Before Black
2. Converge – The Dusk In Us
3. Audio88 – Sternzeichen Hass
4. Power Trip – Nightmare Logic
5. Coldburn – Skulls

Honorable Mentions:
1. AYS – Worlds Unknown
2. Full Of Hell – Ascending A Mountain Of Heavy Light
3. Gatecreeper – Sweltering Madness
4. Bell Witch – Mirror Reaper

Hits des Jahres:
Cannibal Corpse – Code Of The Slashers

Coldburn – Fear (No Control)

Converge – I Can Tell You About Pain

Bestes Musikvideo:
Audio88 – Lied vom Tod auf dem Theremin / Direkter Vergleich

Beste Konzerte:
Trash Talk, Youth Man, Last Leaf @ Magazinkeller, Bremen.

Neuentdeckung/Wiederentdeckung des Jahres:
A Perfect Circle, Muse und viele weitere in der Richtung

Größte Enttäuschung:
Vielleicht das neue Album von Weezer.

Erwartungen an 2018:
Mehr auf die wichtigen Dinge fokussieren. Gab zu viele Dinge, die unwichtig waren, und ich dieses Jahr zu viel Wert drauf gelegt habe.

 Sarah Wulfmeyer:

2017 in einem Satz: „Das Alter ist nichts als eine Zahl.“

Top 5 Alben/EPs:
1. Frank Carter & The Rattlesnakes – Modern Ruin
2. Linkin Park – One More Light
3. Imminence – This Is Goodbye
4. Being As An Ocean – Waiting For Morning To Come
5. Papa Roach – Crooked Teeth

Hits des Jahres:
Thirty Seconds To Mars – Walk On Water

Linkin Park – One More Light

Being As An Ocean – Dissolve

Beste Konzerte:
Linkin Park @ Mercedes me Store, Hamburg: Unvergessliches Acoustic Set und Chester zum letzten Mal getroffen.

HIM @ Paradiso, Amsterdam: HIM in einer alten Kirche. Kein anderer Ort könnte für die Abschiedstour besser geeignet sein.

Wiederentdeckung des Jahres:
The Rasmus und Story Of The Year als sie plötzlich aus dem Nichts neue Alben rausbrachten.

Größte Enttäuschung:
Die Auflösung von HIM und der Tod von Chester Bennington.

Erwartungen an 2018:
Ein pompöses Album von Thirty Seconds To Mars.

 Tobias Groß:

2017 in einem Satz: Brauche neuen Kopf. Der alte denkt zu viel.

Top 5 Alben/EPs:
1. Spirits – Unrest
2. Comeback Kid – Outsider
3. Hot Water Music – Light It Up
4. Free – Ex Tenebris
5. Dischord – Unquiet Minds

Honorable Mentions:
1. Crowd Deterrent – Welcome To Youngstown
2. Backtrack – Bad To My World
3. A Hurricane’s Revenge – Stumbling
4. Nothington – In The End
5. Reality Slap – Sleepless

Hits des Jahres:
Light Your Anchor – California

Battery – My Last Breath

Comeback Kid – Somewhere, Somehow

Neuentdeckung/Wiederentdeckung des Jahres:
Make The Difference, Crowd Deterrent, Ill Niño

Größte Enttäuschung:
Aus diversen Gründen wieder nicht am Teamtreffen teilzunehmen zu können und generell so wenig für Stageload aktiv gewesen zu sein. Ebenfalls tat es sehr weh, nicht die letzten Konzerte von aufgelösten Bands besuchen zu können (z.B. Light It Up oder Dogchains).

Erwartungen an 2018:
Ein Wunder.

Autor Leonie Wiethaup
Wohnort Nähe Münster
Beruf PR-Assistenz
Dabei seit Februar 2015
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews, News, Gewinnspiele
Top-Alben Apologies, I Have None - London; The Wonder Years - No Closer To Heaven; Cold Reading - Sojourner; Shoreline - You Used To Be A Safe Place; Twoonacouch - And I Left
Die besten Konzerterlebnisse Jimmy Eat World @ Skaters Palace, Münster, Frank Carter & The Rattlesnakes @ Dour Festival, The M-Pire Strikes Back-Festival 2016

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