A Day To Remember, For The Fallen Dreams, Kenai in Köln

A day to Remember Promofoto

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Nach einer Nerven aufreibenden Fahrt durch Köln, ohne Navi, erreichte man endlich die Essigfabrik, der Location, wo ein Dienstagabend enden sollte.
Vorbei an den Heizpilzen und den in der Kälte wartenden Menschen, ging es direkt in die stickige Halle. Dort angekommen, fand man eine gut gefüllte Halle auf, was ich aufgrund des Headliners auch erwartet hatte.

Los gings mit der britischen Band KENAI, die mit einer Mischung aus Electro und Emocore die vereisten Besucher zu auftauen versuchte, was meiner Meinung nach auch recht gut klappte. Jedenfalls konnte man schon ein paar Bewegungen von der Zuschauerseite sehen.

For The Fallen Foto

For The Fallen Foto

Nach der Umbauphase kam es dann zu einer etwas härteren Gangart: FOR THE FALLEN DREAMS, aus Michigan, die vergleichbaren Metal/Hardcore a la Bury Your Dead spielten, konnte nach meinem Befinden das Publikum nicht großartig animieren. Da halfen auch nicht die poserhaften Gestiken des Sängers, der sich anscheinend auf eine arrogante Weise selbst feierte. Ein weiteres Manko war auch der Wiedererkennungswert. Denn Anfang und Ende eines Liedes konnte man sehr schwer auseinanderhalten.

Die kühle Verschnaufpause vor dem Eingang lohnte sich, denn nun kam die Band ins Rampenlicht, worauf jeder zahlende Zuschauer wartete: A DAY TO REMEMBER startete sofort mit dem Album-opener “The Downfall Of Us All” und animierte so die tanzende Masse zum mitgrölen. Es folgen mehrere Klassiker unter anderem das Kelly Clarkson Cover “Since You Been Gone” und natürlich auch neue Lieder, die das Herz der Stagediver genau in die Mitte trafen. Einziges Manko dieses Abends: Nach bereits einer halben Stunde gingen die Jungs von der Bühne, und spielten darauf drei Zugabesongs.

Letzten Endes ist zu sagen, dass der Besuch sich lohnte und auch meinen Dienstag musikalisch abrundete.

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