Groezrock 2017 (inkl. Fotos)

Groezrock 2017 (inkl. Fotos)

Im belgischen Meerhout liegt die meiste Zeit im Jahr der Hund begraben. An einem Wochenende im April aber wird hier angerichtet für eines der wichtigsten Festivals, das die Alternative-, Punk- und Hardcoreszene in Europa zu bieten hat. Und wie es sich gehört, spielte dieses Jahr auch das Wetter mit. Bei angenehmen 15 Grad und ein paar Wolken am Himmel sollte es losgehen.

Den Anfang machten Red City Radio auf der Monster Energy-Stage, der größten der drei Bühnen auf dem Gelände. Die Jungs aus Oklahoma spielten sich in knapp 40 Minuten durch ein Best-Of ihrer bisherigen Alben. Ein solider Auftritt, bestens geeignet, um langsam in Festival-Laune zu kommen. Die gut gelaunten machten mit ihrem hymnischen Punkrock dann genau da weiter, wo Red City Radio aufgehört hatten.

Nach einer kurzen Bierpause in der Sonne sollten Swingin‘ Utters an der Reihe sein, abermals auf der großen Bühne, was der Band sichtbar nicht behagte, woraus die Herren freilich auch keinen Hehl machten: Sänger Peebucks merkte schon nach dem ersten Song an, dass sich die Truppe auf einer kleineren Stage wohler gefühlt hätte. Der Wunsch kam dann wohl ein wenig zu spät. Durch ihr Set prügelten sich Swingin’ Utters dann aber doch und auch die Menge setzte sich so langsam in Bewegung. Nach ein paar Songs mussten wir allerdings schnell rüber zur Back to Basics-Stage, der zweiten Zeltbühne, jedoch etwas kleiner und ohne Barriere – also wie gemacht für Stagedives!

Clowns aus Australien fingen gerade an und sie legten gleich richtig los! Letztes Jahr hatten sie noch auf der kleineren Watch Out-Stage gespielt und die „Beförderung“ passte ihnen im Gegensatz zu Utters verdammt gut ins Konzept. Vom ersten Song an war Bewegung in der Menge, die Band sprang wie Flummis über die Bühne und Songs wie „Pickle“ oder „Destroy The Evidence“ entpuppten sich als wahre Brecher. Definitiv das erste Highlight des Festivals.

Nach dem Clowns-Sturm war Zeit für eine Messe in der Church of Ra, gehalten von . Die Band hat ihren Sound in den letzten Jahren vom Clevo-lastigen Hardcore zu einem Bastard aus Black Metal, Blastbeats mit Hardcore-Breakdowns und Björk-esquen Gesang gewandelt. Eine unglaublich intensive und atmosphärische Live-Show war die logische Folge. Genau das richtige Geballer für einen schönen Samstagnachmittag mit Freunden.

Oathbreaker

Beim Zurückschlendern zur Monster Energy-Stage stand ein kleiner Abstecher zur einzigen Open-Air-Bühne, der Watch Out-Stage an, wo gerade mit Band zugange war. Der Herr wusste mit seinem Sound irgendwo zwischen Frank Turner und Chuck Ragan durchaus zu gefallen. Die Leute tanzten und stagedivten, der Chef am Mikro hatte seinen Spaß, so soll es sein. Allzu lange wollten wir uns freilich nicht bei dem Holländer aufhalten, schließlich warteten auf der großen Bühne Strike Anywhere und die Bouncing Souls.

Die Jungs aus Virginia lieferten wie immer. Hits wie „Infrared“, „Blaze“ und „Antidote“ animierten die wilde Meute zu Circle Pits am laufenden Band. Der Stimmung tat es keinen Abbruch, als die Bouncing Souls dann übernahmen. Es ging vielmehr mit in die Luft gestreckten Fäusten weiter, als die ersten Töne von „Private Radio“ anklangen. Die Souls waren super drauf und spätestens bei „True Believers“ und „Lean on Sheena“ lag sich das ganze Publikum in den Armen und sang inbrünstig mit. Zum großen Finale gesellten sich dann noch die zu den alten Herren und man spielte die letzten beiden Songs zusammen, was alle Beteiligten sichtbar glückselig zurückließ.

Derartiges Schwelgen ist nicht gerade die Sache von . Und wie um das unterstreichen zu wollen, nahm die Formation aus dem Pott die Watch Out-Stage einfach mal komplett auseinander. Gefühlt sah das ganze Groezrock dabei zu, wie Bengalos im Pit brannten und die Meute völlig ausrastete zu dem kompromisslosen Hardcore des Quintetts.

Wolf Down

Danach war zur Erholung erstmal etwas Abhängen in der Sonne angesagt. Der Abend wurde älter und älter, bis es dann pünktlich um 00:00 soweit sein sollte: Die legendären betraten unter tosendem Applaus die Bühne und eröffneten mit „Elite“ den bunten Reigen. Chino Moreno hatte trotz später Spielzeit sichtbar gute Laune, der Bass und die Bassdrum waren so laut, dass einem alle Knochen zitterten. Alles angerichtet also für eine starke Show. Die Setlist legte im ersten Teil klar den Fokus auf die letzten drei Alben. Zum Ende hin kramten die Kalifornier dann aber Hits wie „Digital Bath“, „My Own Summer“ und „Change (In The House Of Flies)“ heraus. Eine bombastische Lichtshow zum genialen Sound tat ihr Übriges. Der einzige Wehrmutstropfen: Moreno sprang irgendwann im Übermut von der Bühne – dass diese stattliche zwei Meter hoch war, hatte er offenbar ausgeblendet – und so lag er da plötzlich mit schmerzverzehrtem Gesicht im Fotograben. Aber nachdem ihm aufgeholfen worden war, kletterte er mit einem Schuh zurück auf die Bühne hoch und legte den Rest der Show eine solide Performance hin. Der Fuß allerdings dürfte durch sein, in diesem Sinne: gute Besserung!

Underoath


TAG 2

Nach einer anständigen Mütze Schlaf waren wir bereit für noch mehr Wahnsinn am zweiten Tag. Um 13:40 Uhr machten Nothington den Anfang für uns auf der Back to Basics-Stage. Jay Nothington und Band spielten ein solides Set, uns zog es allerdings nach „The Ocean“ weiter zur großen Bühne, denn da spielten die kanadischen Skatepunks von Belvedere ihre Songs über Hockey – und das durfte man sich nicht entgehen lassen: Viele Circle-Pits, bei „2 Minutes for looking so good“ massig Fäuste in der Luft, einfach gute Laune pur, obgleich der Reigen in einem kleinen Club wohl besser aufgehoben ist.

Danach war erst einmal Pause angesagt, bis es pünktlich um 17:05 Uhr Zeit für Choking Victim war. Die New Yorker um Stza Crack befanden sich auf ihrer ersten offiziellen Europa Tour nach 1999. Und sie spielten fast das komplette „No Gods, No Managers“-Album – herrlich! Die Laune von Stza allerdings war dezent bescheiden. Er meckerte über große Bühnen, Monster Energy und wollte quasi gar nicht aufhören. Aber auch das stört kaum, wenn Songs, die man seit 18 Jahren live hören wollte, endlich gespielt werden. Der Sound war gut, wäre jetzt noch die Stimmung der Band ähnlich gewesen, wäre das Set sicherlich auch eins der Highlights des Festivals geworden.

Dann hatte das Warten endlich ein Ende. Cock Sparrer, eine Band, die seit 45 Jahren Street Punk spielt, gaben ihr Debüt auf dem Groezrock! Zwischen Hits wie „Working“, „Because you’re young „und „Argy Bargy“ streuten die Engländer immer wieder Songs vom gerade neu erschienen Album „Forever“ ein. Ein wahres Fest, in diesem Sinne: Auf die nächsten 45 Jahre!

H2O rissen danach die Back to Basics-Stage ab, nur leider war es zu voll um wirklich ins Zelt zu kommen. Doch auch von hinten waren dutzende Stagediver, eine Bühne voller Menschen und ein rumhüpfender, gut gelaunter Toby Morse zu sehen.

Parkway Drive

Nach einem wie immer soliden Pennywise-Set war angerichtet für den zweiten Headliner. Der Vorhang fiel nach dem Intro und der Menge offenbarte sich ein unglaubliches Bühnenbild. Eine rundum überzeugende Show mit Feuerspektakel sollte folgen. Ehrlich gesagt, war ich nie der große Parkway Drive-Fan, doch seit diesem Abend hat mich die Band gepackt! Die Herren waren wahnsinnig gut gelaunt und das Publikum drehte völlig am Rad. Ein mehr als würdiger Schlusspunkt eines großartigen Festivals. Bis zum nächsten Jahr, Groezrock!

Text: Tim KauenowenFotos: Maik Seehöfer

Tag 1Clowns

 

Strike Anywhere

 

He Is Legend

 

Bouncing Souls

 

Underoath

 

Tag 2

Arcane Roots

 

Nothington

 

Belvedere

 

Choking Victim

 

Boston Manor

 

Incendiary

 

Cocksparrer

 

H20

 

Pennywise

 

Gorilla Biscuits

 

Parkway Drive

 

Impressionen

Im belgischen Meerhout liegt die meiste Zeit im Jahr der Hund begraben. An einem Wochenende im April aber wird hier angerichtet für eines der wichtigsten Festivals, das die Alternative-, Punk- und Hardcoreszene in Europa zu bieten hat. Und wie es sich gehört, spielte dieses Jahr auch das Wetter mit. Bei angenehmen 15 Grad und ein paar Wolken am Himmel sollte es losgehen.Den Anfang machten Red City Radio auf der Monster Energy-Stage, der größten der drei Bühnen auf dem Gelände. Die Jungs aus Oklahoma spielten sich in knapp 40 Minuten durch ein Best-Of ihrer bisherigen Alben. Ein solider Auftritt, bestens geeignet, um langsam in Festival-Laune zu kommen. Die gut gelaunten Flatliners machten mit ihrem hymnischen Punkrock dann genau da weiter, wo Red City Radio aufgehört hatten.Nach einer kurzen Bierpause in der Sonne sollten Swingin‘ Utters an der Reihe sein, abermals auf der großen Bühne, was der Band sichtbar nicht behagte, woraus die Herren freilich auch keinen Hehl machten: Sänger Peebucks merkte schon nach dem ersten Song an, dass sich die Truppe auf einer kleineren Stage wohler gefühlt hätte. Der Wunsch kam dann wohl ein wenig zu spät. Durch ihr Set prügelten sich Swingin’ Utters dann aber doch und auch die Menge setzte sich so langsam in Bewegung. Nach ein paar Songs mussten wir allerdings schnell rüber zur Back to Basics-Stage, der zweiten Zeltbühne, jedoch etwas kleiner und ohne Barriere - also wie gemacht für Stagedives!Clowns aus Australien fingen gerade an und sie legten gleich richtig los! Letztes Jahr hatten sie noch auf der kleineren Watch Out-Stage gespielt und die „Beförderung“ passte ihnen im Gegensatz zu Utters verdammt gut ins Konzept. Vom ersten Song an war Bewegung in der Menge, die Band sprang wie Flummis über die Bühne und Songs wie „Pickle“ oder „Destroy The Evidence“ entpuppten sich als wahre Brecher. Definitiv das erste Highlight des Festivals.Nach dem Clowns-Sturm war Zeit für eine Messe in der Church of Ra, gehalten von Oathbreaker. Die Band hat ihren Sound in den letzten Jahren vom Clevo-lastigen Hardcore zu einem Bastard aus Black Metal, Blastbeats mit Hardcore-Breakdowns und Björk-esquen Gesang gewandelt. Eine unglaublich intensive und atmosphärische Live-Show war die logische Folge. Genau das richtige Geballer für einen schönen Samstagnachmittag mit Freunden.http://www.stageload.org/wp-content/fotos/29-04-17-oathbreaker-groezrock/oathbreaker-25.jpgBeim Zurückschlendern zur Monster Energy-Stage stand ein kleiner Abstecher zur einzigen Open-Air-Bühne, der Watch Out-Stage an, wo gerade Tim Vantol mit Band zugange war. Der Herr wusste mit seinem Sound irgendwo zwischen Frank Turner und Chuck Ragan durchaus zu gefallen. Die Leute tanzten und stagedivten, der Chef am Mikro hatte seinen Spaß, so soll es sein. Allzu lange wollten wir uns freilich nicht bei dem Holländer aufhalten, schließlich warteten auf der großen Bühne Strike Anywhere und die Bouncing Souls.Die Jungs aus Virginia lieferten wie immer. Hits wie „Infrared“, „Blaze“ und „Antidote“ animierten die wilde Meute zu Circle Pits am laufenden Band. Der Stimmung tat es keinen Abbruch, als die Bouncing Souls dann übernahmen. Es ging vielmehr mit in die Luft gestreckten Fäusten weiter, als die ersten Töne von „Private Radio“ anklangen. Die Souls waren super drauf und spätestens bei „True Believers“ und „Lean on Sheena“ lag sich das ganze Publikum in den Armen und sang inbrünstig mit. Zum großen Finale gesellten sich dann noch die Flatliners zu den alten Herren und man spielte die letzten beiden Songs zusammen, was alle Beteiligten sichtbar glückselig zurückließ.Derartiges Schwelgen ist nicht gerade die Sache von Wolf Down. Und wie um das unterstreichen zu wollen, nahm die Formation aus dem Pott die Watch Out-Stage einfach mal komplett auseinander. Gefühlt sah das ganze Groezrock dabei zu, wie Bengalos im Pit brannten und die Meute völlig ausrastete zu dem kompromisslosen Hardcore des Quintetts.http://www.stageload.org/wp-content/fotos/29-04-17-wolf-down-groezrock/wolf-down-48.jpgDanach war zur Erholung erstmal etwas Abhängen in der Sonne angesagt. Der Abend wurde älter und älter, bis es dann pünktlich um 00:00 soweit sein sollte: Die legendären Deftones betraten unter tosendem Applaus die Bühne und eröffneten mit „Elite“ den bunten Reigen. Chino Moreno hatte trotz später Spielzeit sichtbar gute Laune, der Bass und die Bassdrum waren so laut, dass einem alle Knochen zitterten. Alles angerichtet also für eine starke Show. Die Setlist legte im ersten Teil klar den Fokus auf die letzten drei Alben. Zum Ende hin kramten die Kalifornier dann aber Hits wie „Digital Bath“, „My Own Summer“ und „Change (In The House Of Flies)“ heraus. Eine bombastische Lichtshow zum genialen Sound tat ihr Übriges. Der einzige Wehrmutstropfen: Moreno sprang irgendwann im Übermut von der Bühne – dass diese stattliche zwei Meter hoch war, hatte er offenbar ausgeblendet – und so lag er da plötzlich mit schmerzverzehrtem Gesicht im Fotograben. Aber nachdem ihm aufgeholfen worden war, kletterte er mit einem Schuh zurück auf die Bühne hoch und legte den Rest der Show eine solide Performance hin. Der Fuß allerdings dürfte durch sein, in diesem Sinne: gute Besserung!http://www.stageload.org/wp-content/fotos/29-04-17-underoath-groezrock/underoath-56.jpgTAG 2Nach einer anständigen Mütze Schlaf waren wir bereit für noch mehr Wahnsinn am zweiten Tag. Um 13:40 Uhr machten Nothington den Anfang für uns auf der Back to Basics-Stage. Jay Nothington und Band spielten ein solides Set, uns zog es allerdings nach „The Ocean“ weiter zur großen Bühne, denn da spielten die kanadischen Skatepunks von Belvedere ihre Songs über Hockey – und das durfte man sich nicht entgehen lassen: Viele Circle-Pits, bei „2 Minutes for looking so good“ massig Fäuste in der Luft, einfach gute Laune pur, obgleich der Reigen in einem kleinen Club wohl besser aufgehoben ist.Danach war erst einmal Pause angesagt, bis es pünktlich um 17:05 Uhr Zeit für Choking Victim war. Die New Yorker um Stza Crack befanden sich auf ihrer ersten offiziellen Europa Tour nach 1999. Und sie spielten fast das komplette „No Gods, No Managers“-Album – herrlich! Die Laune von Stza allerdings war dezent bescheiden. Er meckerte über große Bühnen, Monster Energy und wollte quasi gar nicht aufhören. Aber auch das stört kaum, wenn Songs, die man seit 18 Jahren live hören wollte, endlich gespielt werden. Der Sound war gut, wäre jetzt noch die Stimmung der Band ähnlich gewesen, wäre das Set sicherlich auch eins der Highlights des Festivals geworden.Dann hatte das Warten endlich ein Ende. Cock Sparrer, eine Band, die seit 45 Jahren Street Punk spielt, gaben ihr Debüt auf dem Groezrock! Zwischen Hits wie „Working“, „Because you’re young „und „Argy Bargy“ streuten die Engländer immer wieder Songs vom gerade neu erschienen Album „Forever“ ein. Ein wahres Fest, in diesem Sinne: Auf die nächsten 45 Jahre!H2O rissen danach die Back to Basics-Stage ab, nur leider war es zu voll um wirklich ins Zelt zu kommen. Doch auch von hinten waren dutzende Stagediver, eine Bühne voller Menschen und ein rumhüpfender, gut gelaunter Toby Morse zu sehen.http://www.stageload.org/wp-content/fotos/30-04-17-parkway-drive-groezrock/parkway-drive-65.jpgNach einem wie immer soliden Pennywise-Set war angerichtet für den zweiten Headliner. Der Vorhang fiel nach dem Intro und der Menge offenbarte sich ein unglaubliches Bühnenbild. Eine rundum überzeugende Show mit Feuerspektakel sollte folgen. Ehrlich gesagt, war ich nie der große Parkway Drive-Fan, doch seit diesem Abend hat mich die Band gepackt! Die Herren waren wahnsinnig gut gelaunt und das Publikum drehte völlig am Rad. Ein mehr als würdiger Schlusspunkt eines großartigen Festivals. Bis zum nächsten Jahr, Groezrock!Text: Tim KauenowenFotos: Maik SeehöferTag 1Clowns
Flatliners
Swingin Utters
Tim Vantol
  Strike Anywhere
  He Is Legend
  Bouncing Souls
  Underoath
  Tag 2Arcane Roots
  Nothington
  Belvedere
  Choking Victim
  Boston Manor
  Incendiary
  Cocksparrer
 Pennywise
  Gorilla Biscuits
  Impressionen
Autor Maik Seehöfer
Wohnort Dinslaken
Beruf Sozialpädagoge
Dabei seit September 2016
Deine Aufgabe bei Stageload Fotos
Top-Alben Turnover - Peripheral Vision, The Bouncing Souls - How I Spent My Summer Vacation, Skegss - Holiday Food
Die besten Konzerterlebnisse Ceremony (Essen, 2008), Guns Up! (Belgien, 2009), Dirty Money Last Show (London, 2010), Title Fight (Belgien, 2014)

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