Harm’s Way, Dead End Path, Brutality Will Prevail

Harm’s Way, Dead End Path, Brutality Will Prevail

Hamburg, meine Perle. Auch wenn es draußen kalt, nass und stürmisch ist, die Hansestadt ist immer wieder eine Reise wert und das besonders, wenn Harm‘s Way, Dead End Path und Brutality Will Prevail zu Gast sind.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, warum also zum Abschluss nicht noch ein Konzert mit ein paar Bands genießen, die dieses Jahr allesamt großartige Veröffentlichungen vorgelegt haben? Harm‘s Way und Dead End Path haben mit ihren beiden LPs, die diesen Sommer erschienen sind, zwei der härtesten Alben herausgebracht, die der Hardcore momentan aufzuweisen hat. Ebenso haben Brutality Will Prevail aus Wales mit ihrer Konzept-EP „Sleep Paralysis“ gezeigt, dass brutal nicht gleich schwachsinnig und stumpf heißen muss. Der Abend versprach im Vorfeld also sehr interessant zu werden.
Schauplatz sollte der Hafenklang in St. Pauli sein, nicht weit von der Reeperbahn entfernt (auf der sicherlich so mancher Gast nach der Show ein paar nette Stunden verbracht hat), der zu Beginn des Konzerts, welches überpünktlich startete, ordentlich gefüllt war.
Brutality Will Prevail, die zuletzt im April auf ihrer Tour mit More Than Life so manchen Laden in Schutt und Asche zerlegt hatten, machten den Anfang und läuteten mit „Seek And Destroy“ von Metallica den Abend passend ein, sollte dieser Song doch auch die Überschrift zu eben diesem darstellen. Sofort beim nachfolgenden „Trapped Doors Moving Walls“ nahm das Publikum das Motto ernst und es wurde feuchtfröhlich losgemoshed. Die Waliser lieferten ein gutes Set quer durch ihre bisherigen Veröffentlichungen ab und wurden lautstark von einigen Zuschauern vor der Bühne unterstützt. Leider war das sehr druckvolle und abwechslungsreiche Set nach knapp 20 Minuten vorbei, da hätte es ruhig mehr sein dürfen. Nichtsdestotrotz war man zufrieden, wenn der Sound auch nicht gerade perfekt war und es am Ende einige technische Probleme mit einer Gitarre gab.
Nach kurzer Verschnaufpause waren Dead End Path aus Pennsylvania an der Reihe. Die brauchten nicht mal ein Riff um die Menge in Bewegung zu versetzen und wurden so bei ihrem ersten Konzert in Europa mehr gefeiert als Brutality Will Prevail zuvor, die schon einige Male die Bühnen hier betreten durften. Für die Band natürlich fantastisch und so bedankte man sich beim Publikum und sagte, dass es unfassbar wäre, hier spielen zu dürfen. Immerhin sei man ja nur eine kleine Hardcore-Band und man hätte es sich nur in den kühnsten Träumen vorgestellt, einmal in Europa auf Tour gehen zu dürfen. Ziemlich kühn waren auch einige Zuschauer an diesem Abend, die wohl etwas zu euphorisch waren und so leider über die Stränge geschlagen sind. Vor der Bühne abzugehen ist schön und gut, aber andere Zuschauer, die die Show einfach nur genießen wollen, dabei zu stören und absichtlich einen Roundhousekick à la Chuck Norris in die Menge machen gehört sich nicht. „We are a non-violence band, so please stop this.“ ließen Dead End Path dann verlauten. Leider hat das den zu Schaden gekommenen Zuschauern auch nicht mehr geholfen. Gentlemen’s Sports, von wegen..
Bei Harm‘s Way war die Stimmung deswegen etwas gedrückt, so dass sich vor der Bühne ein Loch gebildet hatte. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht, lag es auch am muskelbepackten Sänger der Band aus Chicago, dem sicherlich nicht nur ich ungern nachts auf der Straße begegnen möchte. Harm‘s Way spielten überwiegend Songs ihres neuen Albums „Isolation“, die ordentlich Druck hatten, gesanglich aber leider ihr Ziel verfehlten. Denn so viele Muskeln der gute Frontmann auch hat, viel kam an diesem Abend nicht aus ihm heraus. Das war schade, aber wäre die Lage bei Dead End Path nicht derartig eskaliert, wäre bei Harm‘s Way sicherlich, zumindest von Seiten des Publikums, mehr drin gewesen.
Nach knapp zwei Stunden ging der Abend in Hamburg dann zu Ende, mehr oder weniger zufriedenstellend, war doch bis zur Hälfte des Sets von Dead End Path alles gut. Danach aber ging es mit der Stimmung und auch dem ganzen Abend Berg ab, wäre da nicht die Reeperbahn gewesen.. Aber das ist eine andere Geschichte.

Autor Patrick Siegmann
Wohnort Göttingen
Beruf Doktorand
Dabei seit September 2009
Deine Aufgabe bei Stageload Koordination Reviews, News
Top-Alben Viel zu viele. "Songs To Scream At The Sun" von Have Heart ist aber definitiv eines von den Alben, die mich am meisten geprägt haben.
Die besten Konzerterlebnisse Auf jeden Fall vorne mit dabei: Have Heart, Shipwreck AD, Rise And Fall und AYS in der Roten Flora in Hamburg, Juli 2009

Kommentare

  53 kommentare

  1. dude

    wo ist denn da bitte was eskaliert an dem abend? es gab genau einen vorfall, den die beteiligten nach der DEP show vorbildlich geklärt haben….stage load, das neue poisonfree der übertreibungen und hetze?

    es war einfach eine insgesamt enttäuschende show, die sicherlich nicht auf eine (angebliche) eskalation sondern auf zu hohe erwartungen an die bands und den soundmatsch der an diesem abend präsentiert wurde zurückzuführen ist.

  2. Patrick Siegmann

    Schön, dass es vorbildlich geklärt wurde, dennoch gehört sich so etwas nicht, auch nicht auf einer Hardcore-Show. Das ist immerhin weder ein Boxring noch eine Sporthalle, sondern ein Ort an dem man Rücksicht nehmen sollte.

  3. xmoshdudex

    Lächerlich bands reinzuziehen die hart moshen totaler schwachsinns artikel ich bin nicht einer aus der dsa oder sonst was .es haben viele andere leute extrem hart gemosht in die leute geprügelt und sonst was ihr zieht leute damit total in die scheiße …

  4. sascha

    ich sehe das ähnlich wie in dem bericht. es war einfach unangebracht in ide leute reinzuspringen, die am rand standen und nur die bands gucken und hören wollten. totaler bullshit! rummoshen gerne, aber nicht andere mitreinziehen oder ihnen wehtun.

  5. xmoshdudex

    mein gott mega schlimm wenn n paar leute ausrasten vllt auch n bisschen härter freddy madball hat nichts anderes gemacht zieht euch die shows in amerika rein wie die sich da in die fresse hauen da war dass in hh n witz herr…… siegmann

  6. Patrick Siegmann

    Wäre mir neu, dass Leute in Amerika, die auf Shows am Rand stehen und einach „genießen“ wollen auch mal auf die Fresse bekommen. Wenn ich also nicht auf’s Maul bekommen möchte, sollte ich zu Hause bleiben, was?

  7. Kuku

    Ja, solltest du. Auf Youtube kannst du das denn alles schmerzfrei genießen.

  8. xmoshdudex

    kuku geilster typ !!

  9. Sascha Schüler

    Wenn ich das hier so lese, weiß ich wieder warum mich die Hardcoreszene so ankotzt!

  10. Damage King

    hahaha…der lächerliche Kasper der bei DEP rumgeweint hat. Nächstes Mal unbedingt Barhocker im pit.

  11. johnson

    Chillt doch alle wegen so einer scheiße weinen hier alle .. mosht hart passt auf einander auf und alles is cool hardcore is hardcore und da is es mit einander und nich gegeneinader denkt mal nach …

  12. dude

    haters gonna hate, is schon aussergewöhnlich dass leute die am pit stehen was abbekommen….nicht dass man damit rechnen müsste auf einer hc show. is ja hamburg, wo die leute bei bands mit verschränkten armen und bier in der hand rumstehen, die musik genießen, klatschen und feuerzeuge in die luft halten!

  13. Kuku

    Inmer das Gleiche Gelaber. Und dann diese „ich weiß schon warum ich nicht mehr dies und nicht mehr das.“ Das Ganze Thema ist so altbacken wie HC selber. Wer auf auf ne Show geht, wo Bands sich Namen wie Brutality will Prevail, Dead and Path und HARMS Way geben und dann rumzickt, sollte definitiv auf Youtube gehen und da bleiben.
    Dieses Review ist Müll, zumal der liebe Verfasser des Textes sich die Feiheit nimmt und eine komplette Band schlecht redet, die nicht einmal vollständig anwesend war. Das ist mehr als Schwach und zeigt nur wieder einmal, das da ein Furz ganz tief quer sitzt.

  14. Andreas Steiner

    1. Ist das kein Review sondern ein Bericht
    2. Fällt dem aufmerksamen Leser auf, dass der Verfasser sich auf die Fans bezieht und keineswegs auf die Band
    3. Bandnamen hin oder her, bei Slayer muss man auch nicht davon ausgehen geschlachtet zu werden. Ein wenig mehr Rücksicht schadet nie, denn meist kann man einschätzen, wo der Kick landet.

  15. Kuku

    Und genau das ist doch der Punkt! Ein „Bericht“ über die Fans! Geht’s noch?! Das ist ja als würde man nach einem Pauli Spiel über zuviel Zeken klagen. Was für ein unnötiges Mitteilungsbedürfnis. Denn wenn auf einer Seite wo Konzertberichte stehen sollten soviel Aufwand betrieben wird sich über die Besucher zu beklagen, dann ist dies hier kein Stück besser als poisonfree. Und das ist mein Stichwort..schüss Stagoad.

  16. Benjamin Fischer

    Grundsätzlich sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man gerade bei einem solchen Paket mal was abbekommen kann, ja. Aber wenn jemand vorsätzlich (und das ist hier das Problem) in Andere reinfliegt, wird eine Grenze überschritten und allem Anschein nach sieht die Band das ja genauso.

  17. Patrick Siegmann

    Genau das ist der Punkt. Ich selber habe kein Problem damit, wenn es auf Shows zur Sache geht. Wenn ich nichts abbekommen möchte, stelle ich mich etwas weiter weg, aber wenn dann jemand absichtlich in die abseits stehende Menge springt und nicht in „seinem Bereich“ bleibt wo er sich austoben kann, sodass andere zu Schaden kommen, habe ich dafür kein Veständnis mehr. Das hat einfach nichts mehr mit „Gentleman’s Sports“ zutun, und dabei habe ich weder auf die Fans der Band, noch auf die Band selber abgezielt, sondern auf den Begriff „Gentleman“. Dass man sich deswegen gleich angepisst fühlt spricht aber wiederum auch nicht gerade für die Fans.. Und gegen Dead End Path habe ich nichts.

  18. dude

    lächerlich

  19. der der nich da war…

    …ärgert sich… hört sich nach ner lustigen show an!!! und wenn ihr mal nich immer alle so rumheulen würdet, hahahahah. aber cool, dass ihr meine band kennt und ja: GENTLEMEN`S SPORTS is durchaus ironisch zu verstehen. scheint jetzt auch bei Patrick angekommen zu sein. Wenn du n problem hast, komm nich auf Shows hierher, fertig. Rumgestanden hat Hamburg viel zu lang.

  20. Patrick Siegmann

    Ich habe kein Problem, wenn Leute vor der Bühne abgehen, das ist gewiss nicht nur in Hamburg so (und es war außerdem nicht die erste Show, auf der ich in Hamburg war, das nur so nebenbei). Wenn jedoch jemand unbeteiligtes, der nur die Musik hören möchte, dabei zu Schaden kommt, weil irgendjemand seine Kräfte nicht unter Kontrolle hat, dann hört der Spaß wirklich auf. Das hat nichts mit Hardcore zutun, GAR NICHTS! Mehr wollte ich nicht sagen mit meinem Bericht. Wenn das nicht in eure Köpfe reingeht tut es mir leid für euch..

  21. Horst

    Wenn du die Musik nur hören willst, dann stell dich doch mit dem iPod einfach das nächste Mal vor den Laden. Und es ist durchaus interessant das du behauptest, sowas gehöre nicht zum Hardcore. Anschend war es wohl wohl doch deine erste Show….
    Rumgeheule über ein uraltes Thema, welches Bestandteil des Ganzen ist, macht gehörr ja leider auch dazu. Deine Mühen jemanden hier zu bekehren, sind in der Flora besser aufgehoben.

  22. hanswurst

    in der flora is übrigens auch wieder randale… wer bei HTB und gone to waste war, hats vllt mitbekommen. da moshen mittlerweile die leute, die vor ner weile noch bei jedem mucks theater gemacht haben. ein glück, hardcore wird wieder asozial. und es geht bei leibe nich drum, wer am härtesten mosht oder den meissten leuten aufs maul haut, falls das jetzt dein gedanke is…. is einfach nur pressure release, wies bei BF 29 heisst und wer damit nich umgehen kann, sollte einfach vorm rechner sitzten bleiben und sich die mucke da geben. ausserdem sagste doch selbst, die DEP scheibe is eine der härtesten des jahres, wer da nur steht und zuhört, tut mir leid, denn offensichtlich kommen da keine emotionen an.

  23. Patrick Siegmann

    Anscheinend scheint ihr es ja immer noch nicht zu begreifen, also noch mal: Es geht nicht darum, dass die Leute moshen, da hat niemand was dagegen, auch ich nicht, solange keiner zu Schaden kommt und jeder auf sich und seine Umgebung aufpasst und Rücksicht nimmt. Es geht darum, dass es einfach nichts mit Hardcore zutun hat, wenn man Menschen in seiner Umgebung absichtlich Schaden zufügt und genau das ist am Freitag passiert.

    Und nur so nebenbei: Ich habe mit keinem Satz erwähnt, dass ich nicht auch mal auf Shows vor der Bühne mitmische. Allerdings nehme ich dabei Rücksicht auf meine Mitmenschen.

  24. Horst

    Alta, jetzt haben dir ein haufen leute was entgegengebracht, du pochst weiter auf „das gehört nicht hierher.“ In welcher hc-guideline findest du denn das? Steht auf Wikipedia „das ja, jenes nein“. Was definitiv NICHT dahin gehört, ist so ein polarisierender Krams, wie du ihn von dir gibst.
    Du oder der andere wurde rangenommen, es wurde geklärt das es nichts persönliches ist und Punkt. Und jetzt ist mal Feierabend mit diesem Müll, davon bekommt man ja Kopfschmerzen.
    Das Flora langsam zur Vernunft kommt, hatte ich vergessen 🙂
    Bleibt für dich wohl nur noch Staataoper.

    Und ja, jeder hat Begriffen worauf du hinaus willst und die antwort ist: stell das Szenepolizei-artiges Verhalten ein und höre auf Dinge wie „Das gehört nicht zum Hardcore“ rauszuhauen. Es gehört dazu, genau wie T-Shirts kaufen.
    Abgesehen davon nimmst du auch keine Rücksicht und nimmst den Namen einer HH Band in den Mund, die im Ganzen nichts mit der Sache zu tun hat. Also was soll der Scheiß?! Leider Gottes gehören solche Casper, die im Internet ihre Gemüt ausschütten ebenso dazu. Deal with it…Wir müssen’s auch.

  25. Jenz

    Ich war auch auf der Show und würde da ganz gern mal meine Meinung zum Bericht mitteilen.

    Zum einen fällt auf das mit keinem Wort erwähnt wird, dass die Leute ebenso bei Brutality will Prevail ins Publikum gesprungen sind und auch einige Beine und Fäuste Richtung Publikum geflogen sind. Musikalisch waren die auch eher mittelmäßig. Die Lobeshymnen kann ich nicht wirklich unterschreiben, unterschiedlichen Geschmäcker halt.

    Was dann bei DEP abging spottet jeglicher Beschreibung – sollte man denken wenn man nur den Bericht liest. Fakt ist: Es gab 3-4 Situationen bei denen die Aggression immer von einer Person ausging. Jedesmal weil er nicht absichtlich angesprungen wurde. Er steht am Pit in der ersten Reihe, mein Gott, wenn er es nicht abkann, dann soll er weiter hinter gehen. Es war immerhin genügend Platz. Dieselbe Person wollte sogar Leuten die geschlichtet haben aufs Maul geben und hat auch sinnlos rumgepöbelt.

    Kleiner Auszug gefällig? Folgende Aussagen wurden getroffen als wir dazwischen gegangen sind:

    „Ihr scheiss Edger, redet immer von Toleranz…“ (Auf nem Konzert bei dem Harms Way headlinen? really?)
    „Ihr mit euren Scheiss Bandshirts immer“ (Bands unterstützen, nein Danke?)
    „Hardcore ist so scheisse.“ (Auf ner Hardcoreshow?)

    Warum wird sowas nicht erwähnt? Warum wird hier nur davon gesprochen das Leute ins Publikum gesprungen sind? (Wir sind übrigens immernoch beim Hardcore) Warum wird der Aggressor denn nicht erwähnt? Freund vom Autor?

    Ich seh auch nicht wo die ganze Sache vorbildlich geklärt wurde. Fakt ist das eben der oben genannte Kerl bevor Harms Way angefangen haben eine Person angesprochen und ihr direkt den Finger gezeigt hat.

    Es waren auch noch genug andere Leute da, die weder gestorben noch verletzt sind und nicht massiv im Internet rumweinen.

    Meine Erfahrung ist auch das die Show in keinster Weise schlimmer war als andere Shows. Im Gegenteil ich hab genug Shows erlebt auf denen der „Gewaltfaktor“ wesentlich höher lag. Und das unabhängig von HH, sondern zum Teil auch im Osten.

    Dann noch völlig unnötig Gentlemen’s Sports einbauen macht es nicht besser. Das zeigt eher das der Bericht nur darauf abzielt Klicks zu erhaschen. Bild-Niveau, anyone?

    Und sollte der Bericht wirklich auf die Fans abzielen, dann herzlichen Glückwunsch. So schafft man, dann das Leute auch nicht mehr auf Shows gehen. Das ist wohl auch das ziel gewesen, anders kann ich zumindest den Bericht oder Review (weil englisch für Besprechung, Beurteilung, Kritik) nicht interpretieren.

    Zum Thema in den Staaten erste Reihe stehen und nix abbekommen, sei mal folgendes Video empfohlen:
    http://www.youtube.com/watch?v=jxGruSTjFug
    Übrigens die Band, die hier Hauptband war. Und da will mir jemand erzählen das er überrascht war, dass es härter abging?

    Naja,… just my 2 cent.

  26. Patrick Siegmann

    Ich merk schon, es hat wenig Sinn hier weiter zu diskutieren, da es sich eh nur im Kreis dreht. Ich bleibe bei meiner Meinung: Derartige Aktionen haben im Hardcore nichts zu suchen. Das ist in Deutschland genau so wie in den Staaten, das ist auf einer Harm’s Way-Show genau so wie auf einer Show von einer beliebigen, anderen Hardcore-Band.
    Wäre alles im Rahmen geblieben, das Violent-Dancing da wo es hingehört, nämlich in den Pit und nicht ins Publikum, hätte niemand etwas gesagt.

    Und wenn Hardcore darin besteht, in das unbeteiligte Publikum zu springen und anderen absichtlich Schaden zuzufügen, dann ist Hardcore wirklich scheiße.
    Gewalt und Machogehabe gehören in keine Musik und auch nicht in den Hardcore, wo es schon immer darum ging Freiräume zu wahren und tolerant zu sein. Jeder hat das Recht auf einer Show zu sein und diese genießen zu dürfen und dabei sollte er verdammt noch mal keine Angst haben müssen, zu schaden zu kommen.

  27. Jenz

    Hast du meinen Beitrag eigentlich gelesen?

    Ich hab einige Punkte angesprochen die du vollkommen ignorierst. Warum gehst du mit keiner Silbe auf (neue) Kritikpunkte ein. Wenn du hier einen derart plakativen Bericht schreibst, musst du damit leben das es „Gegenwind gibt“

    Das Tanzen war auch da wo es hingehört. Im Pit. Willst du einen Meter Schutzbereich zwischen 1. Reihe und Pit? Es wurde keiner angesprungen der im weiter hinten stand. Natürlich soll jeder Spaß haben und die Show genießen. Du hast es in deinem Bericht durchweg falsch dargestellt.

    Vielleicht magst du ja morgen nochmal ein paar Zeilen zu meinem Beitrag schreiben. Ich hab ja meine Zeit geopfert um eine konstruktive und ausführliche Kritik zu schreiben, da wäre es nur fair, wenn du auf mich eingehst.

  28. Patrick Siegmann

    Bei Brutality Will Prevail sind die Leute aber nicht so energisch ans Werk gegangen wie bei Dead End Path, dort wurde von bestimmten Personen, die meine ich bei Brutality Will Prevail nicht mal vor der Bühne waren, nämlich keinerlei Rücksicht mehr auf die Umgebung genommen. Es sind Flaschen zu Boden gefallen und wie schon oft gesagt auch Menschen zu Schaden gekommen. Der Rahmen wurde bei Dead End Path also wirklich etwas gesprengt.
    Ich stand bei der Szenerie nicht mal zwei Meter entfernt von demjenigen, der die volle Breitseite abbekommen hat und kann sagen, dass so etwas nicht in Ordnung ist. Klar, er stand nah am Pit, aber das waren in dem Moment alle, inklusive mir, die sich im Raum befanden. Er war nun leider der Unglückliche, der den Schaden abbekommen hat und er hat auf seine Art und Weise reagiert. Mag sein, dass er auch etwas in seiner Reaktion übertrieben hat, Fakt ist aber, und darum geht, dass derartiges Violent-Dancing, welches auf Personen außerhalb des Pits ausgeübt wird, nicht in Ordnung ist. Wenn ich mich im Pit befinde, dann weiß ich, dass ich auch etwas abbekomme, wenn ich aber außerhalb stehe, dann kann es sein, dass ich mal einen Ellenbogen abwehren muss, auch mal ein Bein, aber keine mit Absicht ausgeführte kampfsportähnliche Aktion, auf die ich einfach nicht vorbereitet bin.
    Dass die Sache dann mit einem Fingerzeig weiterging, lag wohl auch daran, dass vom „Kampfsportler“ keine Entschuldung direkt nach dem Vorfall kam, sondern da wurde erst mal schön weitergemosht.

    Und der Bericht zielt nicht auf Fans ab, weder von Dead End Path, noch von Gentleman’s Sports. Es gibt immer solche und solche. Ein Gentleman ist jemand der Rücksicht nimmt und von Rücksicht kann hier keine Rede sein.

  29. dude

    leute gehen ab auf shows. fakt. weiß jeder der auf shows geht. wer am pit steht weiß, gerade bei so einer show, dass die leute abgehen werden. der rahmen wurde gesprengt, wenn ich das schon lese….ey ganz ehrlich, wenn dein kumpel sowas nicht einstecken kann, hat er da einfach nix zu suchen in der ersten reihe. jeder der zu dieser show gegangen ist wusste was auf ihn zukommt: harte mucke und leute die dazu abgehen. wer da keinen bock drauf hat, stellt sich spätestens nach den ersten tönen, wo er sieht das leute abgehen, weiter nach hinten. und dass da absichtlich leute verletzt wurden stelle ich mal ganz stark in frage. wenn du, wie du behauptest, auch schon mal vor ner bühne abgegangen bist, weißt du evtl. dass man da nicht immer mitbekommt wo man gerade aneckt, es gibt leute die gehen da einfach mal steil. wenn sie das nicht tun würden wären sie wahrschenlich auch auf nem jennifer rostock konzert und nicht bei DEP…
    gerade bei dieser show wurde gar kein rahmen gesprengt, die einzigen, die damit nicht umgehen konnten waren du und dein jähzorniger freund.
    alle in dem raum stehen nah am pit? in welchem laden warst du denn? so klein ist das hafenklang nicht, verdreh mal keine tatsachen, wer nichts abbekommen wollte, hatte genug platz sich woanders hinzustellen. ihr seid herzlich eingeladen nächstes mal hinter mir zu stehen.
    die musik ist dazu gemacht, wie schon gesagt wurde, um was rauszulasssen, preussure oder was auch immer! wenn du was anderes behaupten willst hast du es nicht verstanden, sorry. das „we’re non-violent…“ vom sänger war auch m.M.n. nich auf die leute bezogen die abgehen, sondern auf denjenigen, der gleich seinen mann stehen musste und sich sofort mit den leuten anlegen wollte, die spaß bei der band hatten. jeder weiß dass DEP ne band sind, bei der (hart) getanzt wird.

    was solls, ich bin raus aus der sinnlosen diskussion. dein bericht grenzt an verdrehung der tatsachen und falschen anschuldigungen sowie einer falschen darstellung des abends. du disst leute öffentlich und deine behauptung „gentlemen’s sports“ wäre auf gentlemen und nich auf die band abgezielt is ja wohl mehr als fadenscheinig und lächerlich. viel erfolg weiterhin mit deiner berichterstattung, hast ja geschafft dass ne menge leute den sud lesen.

  30. hanswurst

    wer sich mit ner flasche dahin stellt, hat eh pech. bierflaschen haben im pit nix verloren, scheiss egal ob edge show oder nich!!! und wenn die zu bruch geht, pech gehabt. fakt is, dass die sinnlose gewalt und aggression auf shows zu 99% von den leuten ausgeht, die mim stock im arsch vorne stehen und nur drauf warten, was ausm pit abzubekommen, um sich dann aufspielen zu können, siehe dein anscheinend ziemlich beschränkter freund. wie schon von den andern hier gesagt: kommste damit nich klar, bleibste einfach zu hause. und erzähl nich immer so n quark von toleranz und blaaaa… hc is nich tolerant, auch wenn das alle gern hätten. ich kenn keine szene, die so intolerant is wie hc und das fängt, wenn du ma genauer nachdenkst, bei leuten wie DIR an, die sich über das verhalten von anderen mokieren.
    und trotzdem is das die einzige welt, in der ich mich wohlfühle und dass lass ich mir von meinungsmachern wie dir, PATRICK, nich verderben.
    ich bin raus hier…

  31. hanswurst

    obwohl, eins noch: vllt sollten sich die betreiber dieser seite mal gedanken machen, WEN sie zu welchen shows reviews schreiben lassen… vllt solltet ihr den typen hier das nächste mal zu touche amore oder so nem kram schicken. da isser besser aufgehoben, glaub ich.

  32. Mut Knut

    Puuuuuuuuunkt!

    Da bekommt man ja Brechreiz. Wenn man das liest bereut man ja schon fast, nicht härter zugeschlagen zu haben. Gehört nicht hierher?pffff….Was für ein Casper. Solch Texte und vor allem solch Leute sind eine Schande für den Hardcore.
    Mal abgesehen davon ging bei Hamrs Way nichts, weil die wie eine Laufende Dusche klangen. Grotten Sound

    Period

  33. Patrick Siegmann

    Nur noch mal zur Aufklärung: Ich kenne den Typen nicht, der an dem Abend was abbekommen hat. Und ich habe nie gesagt, dass ich nicht damit umgehen kann, wenn es auf Shows zur Sache geht. Lediglich wenn jemandem vorsätzlich Schmerzen zugefügt werden, der unbeteiligt am Pit war und der Verursacher sich nicht mal entschuldigt, weil es auf Hardcore-Shows ja angeblich selbstverständlich ist, anderen Schaden zuzufügen, hört der Spaß auf.

  34. Peter

    Kapiert. Ist und bleibt aber dein Problem.

  35. Patrick Siegmann

    Letzter Satz von mir: Ich hätte gar kein Problem damit, wenn sich der gute Verursacher gleich entschuldigt hätte oder etwas umsichtiger mit seinen Mitmenschen gewesen wäre. Jeder kann auf die Shows gehen, auf die er möchte und dort rumstehen oder moshen, ganz wie ihm beliebt, aber eben so, dass beide Parteien nicht geschädigt oder ihrer Freiräume beraubt werden. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, auch nicht in den Köpfen.

  36. tofu

    dann beraub doch die moshbanditen nich ihres moshfreiraums und geh weider. go hard or go home.

  37. slayer

    stageload ist halt kacke, haufen kinder die nix gebacken bekommen. ihr braucht mehr erfahrenere leute wie bei intro, allschools oder sonst welchen guten deutschen e-zines!

  38. Peter

    Hahahah, Allschools??? Da würde dieses Review doch perfekt reinpassen.

  39. nina

    Admin: Beleidigungen oder Ähnliches tolerieren wir nicht bei Stageload. Du kannst dir gerne eine andere Fanzine suchen, wenn du mit unserer Arbeit nicht zufrieden bist. Über vernünftige Kritik zu unseren Artikeln freuen wir uns sehr. Danke für dein Verständnis ^Hendrik

    ———————

    da sagst du ****** es schon wieder… der typ stand AM pit… selber schuld für ihn.jeder weiß wer im oder am pit steht bekommt halt mal was ab.mal mehr mal weniger, mal gar nix.
    und das ding mit der band die den abend gar nich gespielt hat aber anscheind 1 oder 2 von denen da war vllt auch alle…was ja auch scheiß egal is…hier zu erwähnen und schlecht machen zu wollen ist eine sauerei aller feinster art.aber dann noch sop tun als wär gar nicht die band gemeint…dann wieder doch.merkste wat du komischer kauz?!
    wie shcon gesagt wurde bleib lieber zuhause kauf dir dvd’s oder guck auf youtube oder sonst wo videos.da biste besser dran.dann brauchst du dich nicht über diese ganzen ‚brutalen idioten‘ aufregen die sich niht entschuldigen…

  40. Sebastian

    Alter, könnt ihr Leute nicht mal Ruhe geben? Der Bericht ist durchaus berechtigt, so wie manche sich in dieser Diskussion aufführen! Das ist kein Hardcore, das ist Kindergarten und den Hals nicht voll genug kriegen!

  41. slayer

    löscht doch wieder eure kommentare, wie letztens!!!

  42. Christopher

    @slayer, xmoshdudex,…

    Ihr merkt schon, dass ihr mit Hardcore im ursprünglichen Sinne in etwa soviel zu tun habt, wie euer einstudiertes Herumgehampel mit Kampfsport, oder? Vielleicht wärt ihr mit eurem Profilierungswahn bei ner Casting-Show besser aufgehoben, als auf Konzerten von Musikern die in der Regel versuchen mit ihrer Musik Inhalte zu vermitteln, die auch nur ansatzweise zu verstehen ihr aber offensichtlich nicht mehr so ganz in der Lage seid.

    Mit Mackertum, Homophobie und „survival of the strongest“-Gefasel verpisst euch doch bitte in ein besser zu eurer Attitüde passendes Genre wie Rechtsrock oder lernt Jumpstyle zu euren Windmills und geht auf Gabbaparties abhotten.

    hardcore was more than music… before it became fashion for bored kids.

  43. yo

    alter, welche gute argumentation! wer sagt was hc is und was nicht. du? deine nachgeplapperten phrasen kannste auch an die klowand in deinem lieblings juz schmieren… da nimmt sie dir vielleicht sogar noch jemand ab.

  44. Christopher

    Ich bin seit knapp 14 Jahren in der Szene unterwegs, habe jahrelang selbst Shows organisiert und pflege Kontakte zu diversen Menschen die auf Shows unterwegs waren als ich noch nicht mal krabbeln konnte und ob du es glaubst oder nicht, Hardcore hatte in der Tat mal ne Philosophie und hat es teilweise nachwievor. Schaff dir doch mal nen historisches Basiswissen, bevor du hier als Verfechter einer aktuellen Strömung den Heißluftfön machst und bittebittebitte wirf mir keine schlechte Argumentation vor mit einem Posting das außer Provokation keinen Inhalt hat. Danke.

  45. yo

    hui, und weil du schon so lange die fahne hochhälst bist du besser als andere? auch ich hab (ca genausolange wie du btw) schon shows gemacht, in bands gespielt, für (ja, gedruckte!!) fanzines geschrieben, shows besucht und und und. trotzdem möchte ich mir nicht anmaßen leute zu urteilen die ich nicht kenne.
    hc hat immer noch substanz und eine aussage. es war schon immer die stimme der angepissten unzufriedenen, und ob die leute heute new era caps und nikes tragen und hart abgehen oder mit nem dicken schlüsselbund am gürtel klimpern, vans sporten und lieber im schweinepogo durch die gegend hüpfen, für mich macht das keinen unterschied. (äußerlicher) individualismus ist tot und fashion codes kannst du jedem vorwerfen und mitläufertum sowie großmäuler gab es schon immer genauso wie es keine unity gibt oder gab. auch dass leute sich beim moshen entschuldigen hab ich ehrlichgesagt nur in den seltensten fällen erlebt… menschen haben nunmal differenzen und nicht jeder mag jeden wenn viele unterschiedliche menschen aufeinandertreffen, trotzdem haben die meißten irgendwie ihre daseinsberechtigung wenn sie auf shows gehen und bands supporten. hier mit begriffen wie homophobie oder mackertum durch die gegend zu werfen macht das ganze nicht besser und ist auch nur phrasendrescherei, unterstellung und eine art von selbstbestätigung.
    das problem ist einfach das viele sich selbst zu ernst nehmen und einen auf szenepolizei machen und nicht einfach mal mit nem augenzwinkern kids kids sein lassen können. hc verändert sich, genau wie alles und es ist einfach ätzend wenn man einer zeit hinterherheult, die auch nicht besser sondern nur anders gewesen ist. oder willst du mir sagen dass es schon cooler war als man sich an den nietenlederjacken im pit blutig gestoßen hat/ wurde? oder wenn in der flora mit cs-gas im pit rumgesprüht wird anstatt leute auf fehlverhalten anzusprechen?
    zum review/ zur show:
    bei harm’s way ging nichts weil die echt scheiße waren und n scheiß sound hatten. bei dead end path haben sich die leute bewegt und es hatten viele ihren spaß und solche szenen wir der eine „emotionale“ zwischenfall gibt es auf jeder zweiten show. im übrigen ging am meisten als alle das mikro wollten um „survival of the fit, only the strong survive“ mitschreien wollten, hat der stimmung keinen abbruch getan, im gegenteil. brutality will prevail fand ich maximal uninteresant.

  46. Klaus

    jemanden absichtlich umzunieten und sich nicht zu entschuldigen hat nichts mit einem „emotionalen zwischenfall“ zu tun….

  47. Jenz

    1. wurde niemand umgenietet. Zumindest bedeutet für mich umnieten nicht, dass halt ne Pulle Bier kaputt ging.
    2. wurde sich direkt bei dem Typ entschuldigt.

    Der Typ hat es nur nicht gerafft und wollte Stress. Wie ich schon sagte, den Abend anhand des Berichts und der Kommentare zu bewerten geht nicht.

  48. sachsen_paule

    leute wegen solchen leuten bin ich nach hamburg gezogen wenn ich leute dumm rum stehen sehn will fahr ich nach berlin or so … und wenn de n problem damit hast geh zu mutti und heul dich aus !!! pack dir deine oma und geh zur schlagerparade aus jetzt hier !!!

  49. alter…

    …christopher überschreitet mit seinen kommentaren grad ne grenze!!!!!!!! hier mit rechtsrock vergleichen zu kommen is das allerletzte und das du seit 14 jahren auf shows gehst und blaaaaaaaa und dann mit solchen kommentaren hier ankommst, is schon echt peinlich. wenn du der meinung bist, dass HC heutzutage kacke is, dann verpiss dich einfach aus der szene und mach was anderes. ich bin genauso lang unterwegs und kenn es zufällig ganz anders. mal die NYHC dokus gesehen? die footage is von anfang/mitte der neunziger, da seh ich keine unterschiede zu heute. so kenn ich das, so bin ich das gewohnt und so bleibt das für mich auch. und der spruch fashion for bored kids…. ich lach mich schlapp. das gilt bestimmt für den ein oder andern, aber die sind nach 1,2 jahren auch wieder weg und nicht, wie die meißten hier schon seit jahren dabei und AKTIV!!!!
    halt dich zurück mit so nem oralen dünnschiss. danke.

  50. Alex

    meine fresse.. als ob so eine diskussion hier zu irgendwas führen würde

    fakt ist, dass nach „hintenraus“ defintiv leute zu hart abgegangen sind und diese sich nicht nach vorne orientiert haben, damit entsprechend stress provozierten. es kann nicht sinn des ganzen sein, dass leute sich hinter pfeilern verstecken müssen bzw dann nur noch um die ecke von der bar aus ne show sehen können weil irgendwer unbedingt vollkontaktvandamme spielen muss

    der sich dann so echauffierende typ hat wohl trotzdem wie ich gehört habe ziemlich überreagiert bzw sah aus als ob er sich bei der veranstaltung verlaufen hat und dementsprechend überfordert mit der ganzen situation war, inkl seiner 3 freunde. trotzdem kann man echt n bisschen reflektierter an die thematik gehen als das hier von manchen dudes angegangen wird

    und da ungefähr 18x flora erwähnt wurde: in der flora kriegt auch immer noch jeder pfeffer oder n tonfa ab, der sich entsprechend respektlos und zu mackerig aufführt und mit einer konfrontation hierauf nicht umgehen kann – da hat sich nix geändert. n harter pit kann auch mit „respektvollem“ bzw „rücksichtsvollem“ umgang gegenüber dem restlichen publikum entstehen – siehe zb die erwähnte HTB show in der flora

    andere sache: ich hab ja schon keine ahnung warum ich hier gelandet bin, aber was hängt ihr bitte alle auf stageload ab?

  51. Claus

    ich frag mich, warum immer die selben klischees ausm hut gezaubert werden… wer hat denn hier homophobe kommentare abgeben? hab ich nix von gelesen, vllt bin ich blind. aber hier mit rechtsrock vergleichen zu kommen, is das allerletzte, vor allem wenn man die leute gar nich kennt… und alex hat recht, respekt gehört dazu, allerdings geht der bei mir grad flöten, wenn ich so manche kommentare hier lese. da will man dann doch einfach reinschlagen. whatever…
    warum wir hier rumhängen? stageload is doch das neue poisonfree, das darf man nich verpassen, wenn man up to date sein will haha… anscheinend ?!?

  52. Peter

    Immer wieder faszinierend wie Crowdkilling mit „kannst ja zuhause bleiben“ gerechfertigt wird.
    Man sollte Crowdkilling nicht mit Moshen gleichsetzen.

    1. Paradoxum:
    Da heisst es im Internet: geht doch einfach weiter nach hinten –> die New Era Kids ballern da in die Bar oder Merchstand rein. Vor der Bühne aber ein leeres Loch. Deshalb muss man ja mit Anlauf nach hinten *augenroll*

    2.Paradoxum:
    „Hardcore ist Hardcore, und nicht Soft“. Auch so’n Todschlargument. Allerdings frag ich mich dann, wieso die Jogginghosenträger ZickZack laufen, statt vor der Bühne einen Pulk zu bilden, wo man sich hin und herschubst, um sich schlägt, und rumtretet. Stattdessen halt ZickZack laufen, Treffer verteilen, selber nichts abbekommen.

    Wenn sich dann wer am Rand davon angefressen fühlt, und sich den packt ODER der ZickZack Läufer mal einen Tritt in die Wade abbekommt —> Schlägerei.
    Das auch der Hauptgrund für Rangeleien auf Shows! Dass das kaum einer checkt, und stattdessen lieber eine Grundsatz Diskussion vom Zaun bricht, ob moshen oder nicht *kopfschüttel*

    Wenn jetzt noch derjenige am Rand oder ZickZackläufer von einer Crew waren –> Eskalation. Man muss ja bedingungslos hinter seinen Leuten stehen. Das vllt wer aus der Crew übertrieben mosht, weil besoffenen..neeee daran denkt keiner.

    Ironischerweise sagen dann auch solche Leute man soll „im Internet nicht das Maul aufmachen“. Wie soll man denn mit denen reden, wenn die ZickZack laufen & angetrunken sind? 😉

    3. Paradoxum:
    Band sagt was von: „besucht die Shows, die touren sich den Hintern ab, auch wenn ihr die Band scho 100x gesehen habt, haltet die Szene am leben.“

    Wundern sich dann aber, dass einige keine Lust mehr haben getreten zu werden, und dann zuhause bleiben -oder YT kucken ( 😀 ).
    Da besucht der Casual-Hörer auch nur noch Vainstream & Persistence Tour.

    Moshen total zu verbieten, oder die Musik als Grund zunehmen überall(!) auf der Show in die Leute zu treten – ist beides Unsinn.

    Miteinander Moshen, nicht gegeneinander!

    Das Wort zum Sonntag.

  53. Tim

    Danke, Peter!

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