Have Heart (Last GER-Show), Rise and Fall, Shipwreck


Have Heart, Shipwreck, Rise and Fall Fotos im Underground in Köln vom 24.07.2009

Die letzte Have Heart Show in Deutschland – ausverkauft – Underground Köln – wenn das mal keine guten Voraussetzungen für einen vollen, engen aber dennoch spaßigen Abend sind!
Den Rahmen hierfür schafft das „Allschool Birthday Bash“, welches am 24. und 25. Juli stattfand. So ein Geburtstag muss amtlich gefeiert werden und an zwei Tagen teilten sich hierfür Bands wie Have Heart, Ritual, Carparthian, Rise and Fall oder Black Friday 29 die Bühne.
Ich war aus Zeitmangel nur Freitag zu später Uhrzeit vor Ort, so dass ich Glasses und Kingdom leider verpasste.
Nachdem ich mich während des Soundchecks von Shipwreck durch den schon jetzt überfüllten Raum vor die Bühne gequetscht hatte, suchte ich mir schnell einen hübschen Platz rechts vor der Bühne und machte dort die Bekanntschaft von 2-3 weiteren Photographen.
Shipwreck spielten ein solides Programm von neuen wie alten Schlagern und bei Songs wie „Mirage“ oder „Erebos“ wussten sich auch die kreischenden Anhänger vor der Bühne gekonnt einzubringen.
Der Sound war gut, die Band gut gelaunt und auch die Anzahl der Songs war passend, da ja noch etwas Energie für die nächsten zwei Bands aufgespart werden musste. Neue Energie konnte man nebst Luft und Getränken auch noch beim Stand der VeganFastFood-Crew erkaufen, die nämlich für diesen Abend herrlich leckere Gyros-Wraps zur Verfügung stellten (Kompliment!).
Weiter gings gegen 21:30 Uhr mit Rise and Fall und man merkte doch, dass der Laden so langsam eine leichte Platzinsuffizienz aufwies, die nur durch enges Zusammenrücken beseitigt werden konnte. Die Band wirkte meiner Meinung nach etwas müde und auch der Gitarrist wird mir komischerweise von Konzert zu Konzert unsympathischer (Hardcore hin oder her, vielleicht sollte er sein Gitarre-der-Menge-präsentieren demnächst mal Clubabhängig machen). Das Programm war dennoch lang genug, enthielt alle guten Songs und bei „Clawing“ wurde auch vor der Bühne bewiesen, dass das Publikum aktiver sein kann, als zunächst angenommen – Stagedives wurden häufiger, Headwalks wurden schmerzhafter und der ein oder andere erinnerte sich dann schlagartig doch noch an den Text des Titels.
Jetzt noch kurz ein bisschen Luft schnappen vor Have Heart...“ war durchaus ein vernünftiger aber schwer umzusetzender Gedanke, da die meisten Jungs und Mädels doch ihre guten Plätze behalten wollten und ein Raus- und Reinkommen nahezu unmöglich war. Relativ schnell waren dann auch Have Heart auf der Bühne, um ihren letzten Deutschland-Auftritt mit versammelter Menge zu zelebrieren. Für die meisten war es sicher nicht das erste Have Heart Konzert und wer sich an die Konzerte der letzten 2-3 Jahre erinnert, kennt ihn, den fast schon magischen Moment, wenn Patrick Flynn den ersten Ton ins Mikrophon – dieser Moment würde in einem Stummfilm schlichtweg mit dem Untertitel „AUSRASTEN!“ kommentiert. Dieser Moment wird sicher aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Pat denkt sich vermutlich: „Sind meine Texte echt so einfach, dass sie wirklich jeder mitgrölen kann?“, während sich auf den Gesichtern der Crew hinter der Bühne einfach nur ein breites Grinsen zeigt, der Mischer sich denkt, was passieren würde, wenn er jetzt mal den Mute-Knopf drücken würde und der wohlgesonnene Anhänger vor der Bühne weiß, dass der Hype um die Band zwar nicht immer schön, aber auch berechtigt war, da wenige Bands aus dem Hardcore-Bereich in den letzten Jahren live so überzeugt haben wie Have Heart.
Also zurück zur Ausgangssituation: Pat singt die ersten Töne ins Mikro, alle singen mit und jeder ist glücklich.
Da vergisst man auch schonmal schnell, wie verdammt eng es doch mittlerweile ist und man sich irgendwas überlegen muss, um die nächste gute Stunde mit so wenig Luft wie möglich auskommen muss. Die ganze Band wirkt sehr enthusiastisch und man merkt, dass es nicht nur dem Publikum reichlich Spaß bereitet, Songs wie „Unbreakable“, „Armed with a Mind“ oder „Machinist“ zu feiern. Have Heart, die sich entschieden haben, die Band aufzugeben, um anderen Dingen im Leben Vorrang zu gewähren, machen auch klar, dass es keine Reunion oder ähnliches geben wird. Zitat Pat: „We have something called Integrity. Don’t expect us, to come back in a year or two.
Als letztes Lied wurde wie gewohnt „Watch me Rise“ gespielt, worauf dann aber schließlich noch eine Zugabe folgte. Patrick wurde anschließend noch auf der Bühne von vielen „Fans“ umringt, umarmt, angefasst – hype.
Gutes Konzert, viele Leute, kleiner Club (der auch besser als Kniescheibenzertrümmerer bekannt ist) und gutes Essen – schöner Abend!

http://stageload.org/cms/wp-content/uploads/2009/07/haveheartlast.jpgHave Heart, Shipwreck, Rise and Fall Fotos im Underground in Köln vom 24.07.2009Die letzte Have Heart Show in Deutschland – ausverkauft – Underground Köln – wenn das mal keine guten Voraussetzungen für einen vollen, engen aber dennoch spaßigen Abend sind!Den Rahmen hierfür schafft das „Allschool Birthday Bash“, welches am 24. und 25. Juli stattfand. So ein Geburtstag muss amtlich gefeiert werden und an zwei Tagen teilten sich hierfür Bands wie Have Heart, Ritual, Carparthian, Rise and Fall oder Black Friday 29 die Bühne.Ich war aus Zeitmangel nur Freitag zu später Uhrzeit vor Ort, so dass ich Glasses und Kingdom leider verpasste.Nachdem ich mich während des Soundchecks von Shipwreck durch den schon jetzt überfüllten Raum vor die Bühne gequetscht hatte, suchte ich mir schnell einen hübschen Platz rechts vor der Bühne und machte dort die Bekanntschaft von 2-3 weiteren Photographen.Shipwreck spielten ein solides Programm von neuen wie alten Schlagern und bei Songs wie „Mirage“ oder „Erebos“ wussten sich auch die kreischenden Anhänger vor der Bühne gekonnt einzubringen.Der Sound war gut, die Band gut gelaunt und auch die Anzahl der Songs war passend, da ja noch etwas Energie für die nächsten zwei Bands aufgespart werden musste. Neue Energie konnte man nebst Luft und Getränken auch noch beim Stand der VeganFastFood-Crew erkaufen, die nämlich für diesen Abend herrlich leckere Gyros-Wraps zur Verfügung stellten (Kompliment!).Weiter gings gegen 21:30 Uhr mit Rise and Fall und man merkte doch, dass der Laden so langsam eine leichte Platzinsuffizienz aufwies, die nur durch enges Zusammenrücken beseitigt werden konnte. Die Band wirkte meiner Meinung nach etwas müde und auch der Gitarrist wird mir komischerweise von Konzert zu Konzert unsympathischer (Hardcore hin oder her, vielleicht sollte er sein Gitarre-der-Menge-präsentieren demnächst mal Clubabhängig machen). Das Programm war dennoch lang genug, enthielt alle guten Songs und bei „Clawing“ wurde auch vor der Bühne bewiesen, dass das Publikum aktiver sein kann, als zunächst angenommen – Stagedives wurden häufiger, Headwalks wurden schmerzhafter und der ein oder andere erinnerte sich dann schlagartig doch noch an den Text des Titels.„Jetzt noch kurz ein bisschen Luft schnappen vor Have Heart...“ war durchaus ein vernünftiger aber schwer umzusetzender Gedanke, da die meisten Jungs und Mädels doch ihre guten Plätze behalten wollten und ein Raus- und Reinkommen nahezu unmöglich war. Relativ schnell waren dann auch Have Heart auf der Bühne, um ihren letzten Deutschland-Auftritt mit versammelter Menge zu zelebrieren. Für die meisten war es sicher nicht das erste Have Heart Konzert und wer sich an die Konzerte der letzten 2-3 Jahre erinnert, kennt ihn, den fast schon magischen Moment, wenn Patrick Flynn den ersten Ton ins Mikrophon – dieser Moment würde in einem Stummfilm schlichtweg mit dem Untertitel „AUSRASTEN!“ kommentiert. Dieser Moment wird sicher aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Pat denkt sich vermutlich: „Sind meine Texte echt so einfach, dass sie wirklich jeder mitgrölen kann?“, während sich auf den Gesichtern der Crew hinter der Bühne einfach nur ein breites Grinsen zeigt, der Mischer sich denkt, was passieren würde, wenn er jetzt mal den Mute-Knopf drücken würde und der wohlgesonnene Anhänger vor der Bühne weiß, dass der Hype um die Band zwar nicht immer schön, aber auch berechtigt war, da wenige Bands aus dem Hardcore-Bereich in den letzten Jahren live so überzeugt haben wie Have Heart.Also zurück zur Ausgangssituation: Pat singt die ersten Töne ins Mikro, alle singen mit und jeder ist glücklich.Da vergisst man auch schonmal schnell, wie verdammt eng es doch mittlerweile ist und man sich irgendwas überlegen muss, um die nächste gute Stunde mit so wenig Luft wie möglich auskommen muss. Die ganze Band wirkt sehr enthusiastisch und man merkt, dass es nicht nur dem Publikum reichlich Spaß bereitet, Songs wie „Unbreakable“, „Armed with a Mind“ oder „Machinist“ zu feiern. Have Heart, die sich entschieden haben, die Band aufzugeben, um anderen Dingen im Leben Vorrang zu gewähren, machen auch klar, dass es keine Reunion oder ähnliches geben wird. Zitat Pat: „We have something called Integrity. Don't expect us, to come back in a year or two.“Als letztes Lied wurde wie gewohnt „Watch me Rise“ gespielt, worauf dann aber schließlich noch eine Zugabe folgte. Patrick wurde anschließend noch auf der Bühne von vielen „Fans“ umringt, umarmt, angefasst – hype.Gutes Konzert, viele Leute, kleiner Club (der auch besser als Kniescheibenzertrümmerer bekannt ist) und gutes Essen – schöner Abend!

Kommentare

  3 kommentare

  1. Ines

    der have heart auftritt war einfach so gut <3

  2. markus

    fotos sind cool. war ein guter abend. finde die kritik an dem ach so engen raum ein wneig überzogen. normaler club wie ich finde und voellig ausreichend.

  3. moritz

    an markus: war doch gerade geil in dem kleinen raum oder? -viele haben have heart bestimmt oft nur in großen venues erlebt, so war das ein richtig geiler abschluss!

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