Kodiak, Blackwaves, Endbringer


Fotos von Kodiak, Blackwaves, Endbringer im Cafe Corner Essen vom 03.04.09.

Es sollte ein schöner Freitagabend (3.4.) werden. Im Coffee Corner fand ein Underground-Konzert statt, auf welches ich mich schon die ganze Woche freute.
5 € Eintritt, und jeder Cent war es wert.

Endbringer

Endbringer

ENDBRINGER, eine junge Hardcorekombo aus Essen und umliegenden Städten, eröffneten den gestrigen Abend und waren auch die einzige Band mit Gesang.
Die Anfrage den Abend zu eröffnen kam von KODIAK und BLACKWAVES selbst, was nicht verwunderte, denn bei ENDBRINGER kriegt man ’ne gehörige Portion
Doom und Epik mitgeliefert, weitab des Mainstreams.
Und ENDBRINGER setzten sich daran den Abend mächtig zu eröffnen. Sänger Simon strahlte noch vor dem ersten Ton seiner Bandmembers pure Energie und
Spielfreude aus. Und diese wurde beim Opener TURNING COLD vom Rest der Band bestätigt – ein perfekter erster Song. Am Anfang gab es noch ein paar klitzekleine Fehler, die bei einer ersten Show nunmal passieren, doch diese wurden schnell behoben, und es wurde von der ersten bis zur letzten Minute abgerissen.
Eindeutiges Highlight des Abends, war der Song, der Jan gewidmet wurde, seines Zeichens Gitarrist von SCREAM YOUR NAMES OUT, welcher letztes Jahr tragisch im Alter von nur 20 Jahren verstorben ist. Was ENDBRINGER daraufhin entfachten, kann man in Reviewworten kaum wiedergeben. Auf die 150%, die ENDBRINGER für die ersten Songs aufwendete, kamen nochmal 1000%. Ich freue mich auf die Aufnahme des Songs.
Ihren ersten Gig beendeten die Essener mit einem weiteren Kracher ihrer 7“. Wenn TURNING COLD ein perfekter Opener ist, dann ist BRUISES ein perfekter letzter Song. Nach dieser knappen halben Stunde, ließ man mich mit offener Kinnlade zurück. Die Jungs haben eine große Zukunft vor sich.

Blackwaves

Blackwaves

Als nächstes kamen BLACKWAVES (BLCKWVS), die mit KODIAK tourten. Es wurde psychedelischer, doomiger Sludge geboten. Die Klangfragmente, ausgereizt aus allen möglichen Sounds, die man einer Gitarrenbox, Bassbox, Drums und Synths entlocken kann, ästhetisch zusammen zu verbinden ist sicher eine der Herausforderungen beim Sludge, doch diese meisterten BLCKWVS problemlos, und überraschende, aus dem nichts auftauchende Riffs, harte treibende 3/4 Takte,
rissen den Zuschauer immer aus der Trance, in die sie BLCKWVS vorher versetzten – UND an diesem Spiel scheinen die 4 Jungs von BLCKWVS ihren Gefallen zu haben. Ein rundum gutes Set, passend zu der Musik, professionelle Musiker, welche sich keinen Einflüßen veschließt. Hat mir sehr gut gefallen.

Doch was ich im Anschluss erlebte, hätte ich nie gedacht. KODIAK, im wahrsten Sinne des Wortes arktischer Doom, Musik, die die Seele berührt. Ich zitiere den Reviewer aus der Sounds Like Rubrik von KODIAKs Myspace Seite: „comparable to a long lonely haunting trip through the arctic.“ Doch das trifft nicht nur auf die CD zu. KODIAK ließen alle Lichter im Coffee Corner ausmachen, einzige Lichtquelle war ein Schreibtischlampe, und das war der Beginn der Reise durch die Arktis.

Kodiak

Kodiak

Die ersten 5 Minuten, eine Soundcollage aus dröhnenden Bässen und sanfter Gitarren- und Beckensounds, entführt einen auf das Schiff Richtung Nordpol.
Schloss man die Augen, hat man die weiten Schnee- und Eismassen förmlich gesehen, und dies ist sicher der musikalische Zweck den KODIAK verfolgen, und den sie bis zur Perfektion inszenierten. Rausgerissen aus dem fast schon dronigen Sound, wurde man durch plötzlichen Einstieg eines Schlagzeugtakts, und Riffs die Black Metal Fans Freude gemacht hätten. Ein wunderbares Konzerterlebnis, den Werdegang dieser Band werde ich weiter verfolgen.

Insgesamt ein sehr, sehr geiler Abend, 3 Bands die ihr Handwerk verstehen, eine freundliche Atmosphäre und ich kann jedem nur empfehlen diese 3 Bands auszuchecken.

Konzertbericht von Crasho

http://stageload.org/cms/wp-content/uploads/2009/04/endbringerpre.jpgFotos von Kodiak, Blackwaves, Endbringer im Cafe Corner Essen vom 03.04.09.Es sollte ein schöner Freitagabend (3.4.) werden. Im Coffee Corner fand ein Underground-Konzert statt, auf welches ich mich schon die ganze Woche freute.5 € Eintritt, und jeder Cent war es wert.http://stageload.org/wp-content/fotos/03042009-kodiak-blackwaves-endbringer/030409_endbringer_004.jpgENDBRINGER, eine junge Hardcorekombo aus Essen und umliegenden Städten, eröffneten den gestrigen Abend und waren auch die einzige Band mit Gesang.Die Anfrage den Abend zu eröffnen kam von KODIAK und BLACKWAVES selbst, was nicht verwunderte, denn bei ENDBRINGER kriegt man 'ne gehörige PortionDoom und Epik mitgeliefert, weitab des Mainstreams.Und ENDBRINGER setzten sich daran den Abend mächtig zu eröffnen. Sänger Simon strahlte noch vor dem ersten Ton seiner Bandmembers pure Energie undSpielfreude aus. Und diese wurde beim Opener TURNING COLD vom Rest der Band bestätigt - ein perfekter erster Song. Am Anfang gab es noch ein paar klitzekleine Fehler, die bei einer ersten Show nunmal passieren, doch diese wurden schnell behoben, und es wurde von der ersten bis zur letzten Minute abgerissen.Eindeutiges Highlight des Abends, war der Song, der Jan gewidmet wurde, seines Zeichens Gitarrist von SCREAM YOUR NAMES OUT, welcher letztes Jahr tragisch im Alter von nur 20 Jahren verstorben ist. Was ENDBRINGER daraufhin entfachten, kann man in Reviewworten kaum wiedergeben. Auf die 150%, die ENDBRINGER für die ersten Songs aufwendete, kamen nochmal 1000%. Ich freue mich auf die Aufnahme des Songs.Ihren ersten Gig beendeten die Essener mit einem weiteren Kracher ihrer 7''. Wenn TURNING COLD ein perfekter Opener ist, dann ist BRUISES ein perfekter letzter Song. Nach dieser knappen halben Stunde, ließ man mich mit offener Kinnlade zurück. Die Jungs haben eine große Zukunft vor sich.http://stageload.org/wp-content/fotos/03042009-kodiak-blackwaves-endbringer/030409_blackwaves_013.jpgAls nächstes kamen BLACKWAVES (BLCKWVS), die mit KODIAK tourten. Es wurde psychedelischer, doomiger Sludge geboten. Die Klangfragmente, ausgereizt aus allen möglichen Sounds, die man einer Gitarrenbox, Bassbox, Drums und Synths entlocken kann, ästhetisch zusammen zu verbinden ist sicher eine der Herausforderungen beim Sludge, doch diese meisterten BLCKWVS problemlos, und überraschende, aus dem nichts auftauchende Riffs, harte treibende 3/4 Takte,rissen den Zuschauer immer aus der Trance, in die sie BLCKWVS vorher versetzten - UND an diesem Spiel scheinen die 4 Jungs von BLCKWVS ihren Gefallen zu haben. Ein rundum gutes Set, passend zu der Musik, professionelle Musiker, welche sich keinen Einflüßen veschließt. Hat mir sehr gut gefallen.Doch was ich im Anschluss erlebte, hätte ich nie gedacht. KODIAK, im wahrsten Sinne des Wortes arktischer Doom, Musik, die die Seele berührt. Ich zitiere den Reviewer aus der Sounds Like Rubrik von KODIAKs Myspace Seite: "comparable to a long lonely haunting trip through the arctic." Doch das trifft nicht nur auf die CD zu. KODIAK ließen alle Lichter im Coffee Corner ausmachen, einzige Lichtquelle war ein Schreibtischlampe, und das war der Beginn der Reise durch die Arktis.http://stageload.org/wp-content/fotos/03042009-kodiak-blackwaves-endbringer/030409_kodiak_023.jpgDie ersten 5 Minuten, eine Soundcollage aus dröhnenden Bässen und sanfter Gitarren- und Beckensounds, entführt einen auf das Schiff Richtung Nordpol.Schloss man die Augen, hat man die weiten Schnee- und Eismassen förmlich gesehen, und dies ist sicher der musikalische Zweck den KODIAK verfolgen, und den sie bis zur Perfektion inszenierten. Rausgerissen aus dem fast schon dronigen Sound, wurde man durch plötzlichen Einstieg eines Schlagzeugtakts, und Riffs die Black Metal Fans Freude gemacht hätten. Ein wunderbares Konzerterlebnis, den Werdegang dieser Band werde ich weiter verfolgen.Insgesamt ein sehr, sehr geiler Abend, 3 Bands die ihr Handwerk verstehen, eine freundliche Atmosphäre und ich kann jedem nur empfehlen diese 3 Bands auszuchecken.Konzertbericht von Crasho
Autor Hendrik Myland
Wohnort Essen
Beruf VA-Kaufmann
Dabei seit 2008
Deine Aufgabe bei Stageload Gründer, IT

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