The Carrier, Dead Swans, Any Port In The Storm


Fotos und Bericht von The Carrier, Dead Swans, Any Port In The Storm in Hamburg vom 04.01.2010.

Hafenklang Hamburg, 04.01.10
The Carrier sind wieder in Europa unterwegs, wie jedes Jahr um diese Zeit. Hatten sie letztes Mal noch Killing The Dream mit dabei, so sind es dieses Jahr die Briten von den Dead Swans. Als dritte Band im Bunde treten die Lokalmatadore Any Port In The Storm aus Kiel an. Arena des Abends war der Hafenklang, gelegen in St. Pauli, Hamburg. Man hätte sich wohl keinen besseren Ort für diese Show an diesem winterlichen Abend vorstellen können. Draußen herrschten Minusgrade drinnen und versprachen die Bands eine feurige Show abzuliefern.Any Port In The Storm
Als Any Port In The Storm die Bühne betraten war der Hafenklang bereits gut gefüllt und so spielten die fünf Herren ohne große Schwierigkeiten ihr knapp über zwanzig Minuten langes Set bestehend aus fünf Songs runter. Von den eisigen Temperaturen außerhalb war kaum mehr etwas zu spüren, zwar schien das Publikum nicht sonderlich begeistert zu sein, bis auf ein paar muntere Anhänger dieser norddeutschen Jungs in den ersten Reihen, aber die Band legte eine durchaus solide Show hin. Man darf also gespannt sein, was man von dieser Band noch zu erwarten hat, oder ob sie wie so viele andere nach ein paar Monaten wieder in den ewigen Weiten des Internets verschwindet.Dead Swans
Schon zum zweiten Mal habe ich die Jungs von den Dead Swans live erlebt und ich bin ehrlich: So gut ich die Platten von ihnen auch finde, auch dieses Mal konnte mich ihre Performance nicht zu hundert Prozent überzeugen. Zwar spielten fast alle ihre großen Nummern, von „Lines Of Seperation“, über „20.07.07″ bis hin zu „Tent City“, aber erneut fehlte mir ein gewisses Etwas an Energie, welches das Feuer komplett auf das Publikum überspringen lässt. Trotz dessen, dass der Auftritt sehr routiniert wirkte, war er sehr solide und man merkte auch den Zuschauern an, dass sie zufrieden waren. Mehr konnte ich diesen knapp dreißigminütigen Set aber nicht abgewinnen. Schade, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal, bekanntlich sind alle guten Dinge ja drei.The Carrier
Die Bostoner von The Carrier hatten für mich an diesem Abend Premiere und nutzten diese Chance auch gleich um einen brandneuen Song zu spielen, welcher auf ihrem kommenden Album zu hören sein wird. Nichts gegen diese neue Nummer, welche durchaus auch live ihre Qualitäten hat, aber alte Kracher wie „Wasted“ oder „Alcatraz“ zündeten beim Publikum sofort und brachten die Menge im inzwischen rundvollen Hafenklang zum Kochen. „Hello Uncertainty“ von der No Love Can Save Me-EP setze dem ganzen Set die Krone auf und nach einer Dreiviertelstunde wurde die tobende Meute wieder in die Kälte Hamburgs entlassen um sich abzukühlen. Ein wirklich guter Abend endet mit der Hoffnung, das manche Band beim nächsten Mal vielleicht doch zu überzeugen weiß.

http://stageload.org/cms/wp-content/uploads/2010/01/040110_deadswans_pre.jpgFotos und Bericht von The Carrier, Dead Swans, Any Port In The Storm in Hamburg vom 04.01.2010. Hafenklang Hamburg, 04.01.10The Carrier sind wieder in Europa unterwegs, wie jedes Jahr um diese Zeit. Hatten sie letztes Mal noch Killing The Dream mit dabei, so sind es dieses Jahr die Briten von den Dead Swans. Als dritte Band im Bunde treten die Lokalmatadore Any Port In The Storm aus Kiel an. Arena des Abends war der Hafenklang, gelegen in St. Pauli, Hamburg. Man hätte sich wohl keinen besseren Ort für diese Show an diesem winterlichen Abend vorstellen können. Draußen herrschten Minusgrade drinnen und versprachen die Bands eine feurige Show abzuliefern.Any Port In The StormAls Any Port In The Storm die Bühne betraten war der Hafenklang bereits gut gefüllt und so spielten die fünf Herren ohne große Schwierigkeiten ihr knapp über zwanzig Minuten langes Set bestehend aus fünf Songs runter. Von den eisigen Temperaturen außerhalb war kaum mehr etwas zu spüren, zwar schien das Publikum nicht sonderlich begeistert zu sein, bis auf ein paar muntere Anhänger dieser norddeutschen Jungs in den ersten Reihen, aber die Band legte eine durchaus solide Show hin. Man darf also gespannt sein, was man von dieser Band noch zu erwarten hat, oder ob sie wie so viele andere nach ein paar Monaten wieder in den ewigen Weiten des Internets verschwindet.Dead SwansSchon zum zweiten Mal habe ich die Jungs von den Dead Swans live erlebt und ich bin ehrlich: So gut ich die Platten von ihnen auch finde, auch dieses Mal konnte mich ihre Performance nicht zu hundert Prozent überzeugen. Zwar spielten fast alle ihre großen Nummern, von „Lines Of Seperation“, über „20.07.07″ bis hin zu „Tent City“, aber erneut fehlte mir ein gewisses Etwas an Energie, welches das Feuer komplett auf das Publikum überspringen lässt. Trotz dessen, dass der Auftritt sehr routiniert wirkte, war er sehr solide und man merkte auch den Zuschauern an, dass sie zufrieden waren. Mehr konnte ich diesen knapp dreißigminütigen Set aber nicht abgewinnen. Schade, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal, bekanntlich sind alle guten Dinge ja drei.The CarrierDie Bostoner von The Carrier hatten für mich an diesem Abend Premiere und nutzten diese Chance auch gleich um einen brandneuen Song zu spielen, welcher auf ihrem kommenden Album zu hören sein wird. Nichts gegen diese neue Nummer, welche durchaus auch live ihre Qualitäten hat, aber alte Kracher wie „Wasted“ oder „Alcatraz“ zündeten beim Publikum sofort und brachten die Menge im inzwischen rundvollen Hafenklang zum Kochen. „Hello Uncertainty“ von der No Love Can Save Me-EP setze dem ganzen Set die Krone auf und nach einer Dreiviertelstunde wurde die tobende Meute wieder in die Kälte Hamburgs entlassen um sich abzukühlen. Ein wirklich guter Abend endet mit der Hoffnung, das manche Band beim nächsten Mal vielleicht doch zu überzeugen weiß.

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