Interview mit Superheaven

Interview mit Superheaven

Den Titel für die lauteste Band des Jahres dürften sich Superheaven mit ihrer Show im Frankfurter 11er Club gesichert haben. Für den der haarigsten stehen sie definitiv in der finalen Auswahl. Im Vorfeld des Konzerts hatten wir die Chance uns mit Taylor Madison über Namenswechsel, Leaks, Grunge und Basement zu unterhalten.

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Zunächst einmal das Offensichtliche: Ihr habt euren Namen geändert. Wieso?

Es gibt da eine andere Band, die den Namen „Daylight“ hat. Das wussten wir auch schon eine Weile.

Diese spanische Pop-Punk Band?

Ich will da gar nicht genau drauf eingehen, da ich nicht möchte dass Leute wütend auf sie sind. Die haben den Namen halt, es ist nicht ihr Fehler, dass wir uns entschieden haben unseren zu ändern. Wir wussten es wie gesagt und haben uns da erst einmal keine Gedanken gemacht, haben dann aber herausgefunden, dass sie die Rechte an dem Namen halten. Es war also nicht unwahrscheinlich, dass wir irgendwann gezwungen gewesen wären unseren zu ändern. Und da dachten wir uns, wir machen es besser jetzt, anstatt noch mehr Platten unter dem Namen raus zu bringen und noch mehr Merch zu produzieren. Es war also einfacher es genau jetzt zu tun. Die andere Band hat uns aber nicht mit rechtlichen Konsequenzen oder Ähnlichem gedroht.

Eine Standardfrage, aber in dem Zusammenhang muss man es ja fast fragen: Woher habt ihr den Namen „Superheaven“?

Das war einfach nur einer von vielen Namen, die wir auf der Liste hatten. Er hat jetzt keine tiefgründige Hintergrundgeschichte.

In dem Zusammenhang: Ist es in Zeiten von Social Media nicht eher schlecht, seinen Namen zu ändern? Oder hat das letztlich keine Auswirkungen auf gewisse Dinge?

Oh doch, hat es! Tatsächlich ist es tierisch nervig, wenn ich ehrlich bin. Das ist auch einer der Gründe weshalb wir uns letztlich für Superheaven entschieden haben. Wenn du nämlich den Namen „Daylight“ irgendwo im Internet suchst, findest du eine Millionen unterschiedliche Dinge. Wir wollten also einen Namen, der viel einfacher wiederzufinden ist. Wenn du nach „Superheaven“ suchst, findest du nichts anderes. Das war ein weiterer Grund dafür, dass wir uns für einen Namen entschieden haben, der so keinen bestimmten Sinn hat, weil es einfach nichts Anderes gibt, auf das man da zufällig stoßen könnte.

Was den tatsächlichen Namenswechsel angeht: Es war tatsächlich einfach nur anstrengend, das überall so durchzubekommen. Es ist ziemlich schwierig seinen Namen auf Facebook zu ändern. Du musst denen mailen und dann vergeht erst einmal eine gewisse Zeit, in der sie das irgendwie überprüfen und dem zustimmen müssen und erst dann wird er geändert. Da musst du warten. Und auch ansonsten musst du vieles ändern und dir ständig Sorgen machen, dass Leute nicht mitbekommen haben, dass du deinen Namen geändert hast. Einige haben das wirklich nicht gemerkt. Die denken sich dann: „Ich kenne diese Band nicht, der ich da folge.“ und löschen dich einfach.

Ihr hättet euren Namen einfach ändern und auf das nächste Release warten können. Jetzt habt ihr „Jar“ aber nochmal unter dem neuen Namen pressen lassen. Was war der Grund dafür?

Das hatte mehrere Gründe. Hauptsächlich den, dass es sich um unsere einzige LP handelt, die man dann auch auf Spotify und Co. findet. Außerdem wollten wir weiterhin Platten auf Tour mit dabei haben. Wir haben unseren Namen im April geändert und werden erst im Oktober neue Songs aufnehmen. Unser neues Album wird also nicht früher als ein Jahr nach dem Namenswechsel erscheinen. Ein anderer Grund ist, dass wir vor Kurzem bei einem neuen Label unterschrieben haben und die wollten die Platte nochmal pressen lassen. Es hat also ganz gut gepasst in dem Moment.

Du sagst es gerade: Ihr habt vor kurzem bei Side One Dummy unterschrieben. Ist es nicht irgendwie ein wenig komisch für euch auf einem anderen Label zu sein? Ihr und Run For Cover kommt irgendwie immer wie eine große und liebevolle Familie rüber.

Das ist wirklich etwas komisch. Es war eben einer dieser Momente, wo ein Manager sagt: „Wollt ihr euch nicht mit ein paar Labels treffen, während ihr in LA seid?“ Und wir dachten uns: Wieso nicht? Einfach mal umsehen was andere Leute zu sagen haben. Wir haben also mit Side One Dummy geredet und die waren wirklich cool. Dann ist eine ganze Weile nichts passiert und irgendwann sagte uns unser Manager, dass sie mit uns arbeiten wollen. An einem solchen Punkt musst du einfach die Vor- und Nachteile jeder Seite abwägen. Mehr als alles andere sind wir und Run For Cover einfach richtig dicke Freunde, sie sind ein großartiges Label. Ich denke nur, dass wir jetzt recht lange bei ihnen waren und einfach mal etwas Neues ausprobieren wollten. Hätten wir die neue Platte wieder bei Run For Cover raus gebracht, hätten wir genau gewusst was uns erwartet, was natürlich an sich nichts Schlechtes ist. Aber dieses Gefühl kannten wir jetzt seit drei oder vier Jahren.

Ihr hattet also Lust etwas Neues auszuprobieren?

Ja genau. Wir dachten uns wir könnten das jetzt weiterführen oder ein wenig Würze reinbringen. Wir sind jetzt keine übertrieben populäre Band. Es konnte also nicht schaden, etwas Neues zu machen, also haben wir uns letztlich dafür entschieden. Es gibt aber kein böses Blut zwischen uns und Run For Cover, sie sind immer noch richtig gute Freunde von uns.

Euer Album war eines von denen die sehr früh geleaked sind. Wie schwierig ist es heutzutage ein Album „richtig“ herauszubringen und immer noch genügend Platten zu verkaufen, gerade auch mit Spotify und Co. wo Leute die Musik immer und überall einfach so hören können?

Zunächst einmal glaube ich, dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem es sich einfach nicht mehr verhindern lässt, dass Alben leaken. Quasi jedes Album das raus geschickt wird um von der Presse rezensiert zu werden, landet irgendwann im Internet. Bei uns war’s dann nochmal ein ganzes Stück früher als es meistens der Fall ist, das war definitiv frustrierend. Ich denke aber auch dass Run For Cover eine ganz gute Art und Weise hat damit umzugehen, indem sie die Platten dann für fünf Dollar auf Bandcamp anbieten. Es hat so dann noch ganz gut funktioniert, auch wenn es wirklich nervt, ist es eben auch nicht zu verhindern. Ich hatte nur nicht gedacht, dass es so früh passiert. Es wäre schön, wenn Alben wirklich am geplanten Release-Date erscheinen würden, aber das kommt doch äußerst selten vor. Es war aber eben auch gut, dass Run For Cover vorgeplant hatten.

Nachdem „Jar“ rauskam – manche Bands haben das auch schon vorher gemacht – haben sich in letzter Zeit eine ganze Menge an Bands stark am Grunge orientiert und diese Wurzeln durchscheinen lassen. Denkst du, dass das ein normaler Prozess ist, in dem sich Musik natürlich weiterentwickelt oder gab es da einen gewissen Auslöser?

Bands wie Title Fight, Basement oder wir, die ja etwas mehr in die Richtung gehen, klingen ja zunächst einmal nicht gleich. Wir haben allerdings alle irgendwo die gleichen Einflüsse und hören eben viel die gleiche Musik. Es gibt da aber andere Bands bei denen es ziemlich offensichtlich ist, dass sie sich nicht ihre Einflüsse von der Musik holen, sondern sich denken: „Die Menschen mögen das. Lass das machen.“ Manche davon kopieren einfach nur andere Bands anstatt sich von ihnen inspirieren zu lassen. Es ist also irgendwie beides. Bands wie Title Fight oder Basement ziehen ihr eigenes Ding durch und klingen am Ende einfach so. Aber es gibt eben auch Bands, die unbedingt das 90er-Ding machen wollen und schamlos kopieren. Manchmal ist es also natürlich und manchmal wollen es Leute genau jetzt genau so tun.

Etwas anderes, was man häufiger ließt: Ihr weigert euch strikt, Songs von der „Sinking EP“ zu spielen. Gibt es dafür besondere Gründe oder einfach weil die Lieder so alt sind?

Die haben wir tatsächlich seit Jahren nicht gespielt. Wir können die Platte einfach nicht ausstehen. Genaugenommen ist es unsere Demo, das waren die ersten Lieder die wir je geschrieben haben. Jeder von uns denkt, dass die Lieder ziemlich scheiße sind. Damals wollten weder Jake noch ich Sänger in der Band sein. Wir wollten einen richtigen Sänger haben, konnten aber keinen finden. Tatsächlich sollte John Simmons von Balance & Composure bei uns singen. Er war dann aber zu beschäftigt mit seiner Band und hatte keine Zeit dafür. Also dachten wir uns wir singen halt fürs erste mal selbst. Keiner von uns wusste wie das geht, ich glaub das weiß auch heute noch keiner so richtig. Das ist gar nicht so einfach und keiner von uns ist wirklich der Sänger. Es hat ziemlich lange gedauert bis wir so weit waren Songs zu schreiben bei denen wir uns wohlfühlen und zu denen wir halbwegs singen können. Wir hassen diese alten Songs einfach und wir haben wirklich gar keinen Antrieb sie live zu spielen, was manche einfach nicht verstehen wollen. Ich kann ja nachvollziehen, dass die Leute denken wir sollten das spielen, was sie hören wollen, allerdings sind wir viel auf Tour, spielen viele Konzerte und manchmal habe ich da schon die Schnauze voll von den Songs, die ich tatsächlich gerne habe. Wenn ich jeden Abend Lieder spielen müsste, die ich hasse, dann wäre das etwas was mich dazu bringen würde, nicht mehr in einer Band sein zu wollen. Manchmal fragen uns Leute nach anderen Songs, die uns nicht so gefallen und wir spielen sie. Nur bloß nichts von dieser Platte. Da sind wir uns alle einig. Die Leute merken das allerdings so langsam und fragen glücklicherweise nicht mehr so häufig nach wie früher.

Ihr wart bei den letzten Basement-Shows dabei, seid mit ihnen getourt und scheint sehr gute Freunde zu sein. Was sagst du zu der sagen wir schnellen Rückkehr und wusstest du schon vorher Bescheid?

Wir stehen uns ziemlich nahe, ja. Ich will jetzt nicht sagen dass wir über alles Bescheid wissen, was in der Band so vor sich geht, aber wir sprechen ziemlich viel darüber. Als sie sich entschieden haben, die Amerika Shows zu spielen und sagten, dass sie uns natürlich dabei haben wollten, waren wir wirklich glücklich. Sie hätten sich quasi jeden dazu einladen können, fragten aber uns weil wir gut befreundet sind und wir jedes mal mit ihnen gespielt haben, wenn sie in die Staaten kamen. Wir wussten auch als sie ihren Hiatus bekannt gegeben haben, dass das keine permanente Sache ist, sondern dass ihr Sänger eben für eine gewisse Zeit zur Schule gehen musste und sie danach auch wieder live spielen wollten. Wir wussten also, dass es nur eine Frage der Zeit und des Wartens war. Als sie uns dann sagten, sie wollen wieder nach Amerika kommen, dachten wir uns: „Wird aber auch Zeit.“ Wir hatten also immer die Insider-Informationen.

Du warst jetzt schon ein paar mal in Europa. Was ist hier anders im Vergleich zu Amerika, vor allem was das Touren an sich angeht?
Du wirst hier definitiv besser verpflegt und generell kümmern sich die Leute mehr um dich. Für uns ist es dann aber auch wieder einfacher in den Staaten zu touren, einfach weil wir da unseren eigenen Zeitplan haben. Wir fahren selbst in Schichten und müssen keinen Fahrer anheuern, außerdem können wir unseren eigenen Van und vor allem unser eigenes Equipment verwenden. Das Schlimmste an Touren außerhalb der USA ist, dass ich Equipment verwenden muss, das nicht mir gehört. Du gewöhnst dich einfach an deine Geräte und bekommst da einfach auch einen bestimmten Sound heraus. Ich weiß nicht woran genau das in Europa liegt, aber die Sound-Typen können es absolut nicht ab, wenn du laut spielst. Tun sie in Amerika auch nicht, aber dort spielen wir fast doppelt so laut wie hier. Und trotzdem sagen dir die Leute hier: „Könnt ihr noch ein wenig runterdrehen?“ Nein, man! Das ist halb so laut wie wir normalerweise spielen. Wir kommen denen schon entgegen. Insgesamt ist zwar vieles am Touren unterschiedlich, die Shows selbst sind dann aber nicht wirklich unterschiedlich.

Eine letzte Frage: Was sind die „Next Big Things“ in den Staaten? Irgendwelche Bands die wir Europäer im Auge behalten sollten?

Die Band Ovlov, die gerade die Basement-Shows gespielt hat ist richtig gut. Die haben in meinen Augen das Potential richtig bekannt zu werden, bekommen sich aber nicht so richtig aufgerafft. Es wirkt immer so als ob sie sich am nächsten Tag trennen, aber am Ende entscheiden sie sich doch immer weiterzumachen. Sie haben bei den Shows auf jeden Fall vor einer ganzen Menge Leute gespielt und ich hatte das Gefühl, dass jeder, der sie gesehen hat absolut überzeugt war, dass sie richtig gut sind, obwohl sie vorher nie von ihnen gehört hatten. Die Songs sind richtig gut und das sind wirklich gute Typen. Dann gibt es da eine Band aus Atlanta, „Big Jesus“, die sind auch stark. Cloakroom auf Run For Cover bringen ein neues Album raus, das jetzt leider auf 2015 verschoben wurde. Das wird auch einer Menge Menschen gefallen. Pity Sex waren noch nicht hier oder? Ich glaube sie sollten mit Nothing kommen, aber die haben sich jetzt dazu entschieden etwas anderes zu machen.

The first thing which is pretty obvious: You’ve changed your name. What happened?

There is another band that has the name daylight. And we knew about it for a while.

That spanish Pop-Punk band?

I don’t like to specifically name which band that is, just because I don’t want people giving them a hard time. They just have the name, it’s not their fault that we changed it. We knew about it but didn’t worry about it for a while and then we found out that they basically own the rights to that name. So we would have had to change it eventually no matter what so we figured we might as well change it now than put out more records with that name and make more t-shirts with it and all that. It was just easier to do it now. It’s not like they’ve threatened us with legal action, we just found out about it and figured we better change the name now.

So, a really common question, but in that case it should be asked: Where does the name „Superheaven“ come from?

It’s just one of the many names that we had on a list of names. It doesn’t have any profound backstory.

In that light: Is it bad in times of social media etc. to change your name? Does it affect certain things?

Yeah, it does! It’s actually a huge pain in the ass to be honest. Part of the reason we wanted the name „Superheaven“ is because if you search „Daylight“ on any part of the internet a million different things come up. We wanted a name that was way easier to search for. If you look up „Superheaven“ nothing else comes up. So that’s another reason why we went with that name kind of without meaning cause there’s nothing else on the internet with that name. As far as actually changing the name it was definitely a pain because we have had all the stuff changed. It’s actually extremely hard to change your name on facebook. You have to e-mail them and then there’s a period where they assess the situation why you are changing it and then they have to aprove it and then change it. So we had to wait for that. And you have to change everything else. You have to worry about people being caught up on the fact that you changed the name, some people didn’t realise it. They thought: „I don’t know what that band is that I follow.“ So they just delete it.

You could have just changed the name waiting for the next release but you actually repressed „Jar“ under the new name. What was the intention behind that?

We did that for a couple of reasons. Mainly because it’s our only LP and as far as having stuff on spotify and stuff like that. We also didn’t want to be without records on Tour. We changed the name in April and we are not even recording new stuff until october. So our new record won’t be out until almost a year after we changed the name. Another thing had to do with the fact that we signed to a new label and they wanted to repress the record. So it just kind of worked out that way.

As you mentioned you recently signed to Side One Dummy. Was it weird to sign to another label? Because you guys and the Run For Cover Crew always seem to be that big and loving family.

It is a little weird. It was just that kind of thing where a manager says: „You guys want to meet with a couple of labels when you are in LA?“ And we said „Yeah, okay.“ To see what other people have to say. So we went and talked to them and they were really cool, Side One Dummy. Nothing really happened for a while and then our manger told us that they wanted to work with us and at that point you have to weigh the pros and cons of each side. More than anything, we’re still good friends with Run For Cover, they are a great label, but I think we’ve been on that label for a while and we just wanted to do something different. I feel like if we did another record with Run For Cover we knew what we were in for, not that that is a bad thing, but we’ve experienced that for three or four years.

So you were excited to start something new?

Yes. We thought „Okay, we could do this or switch it up.“ We’re not a massively popular band. It couldn’t hurt to just try something else. We just decided to do that. I don’t think there’s any hard feelings or ill will with us and Run For Cover, we’re still really good friends with them.

Your record was one of those which leaked really early. How difficult is it as of today to bring out a record the „proper way“ and still sell a lot of records with – you mentioned spotify – all that stuff where people can listen to anything anywhere?

I think at that point it’s inevitable that records are going to get leaked. Pretty much any record that’s being sent out to be reviewed by press is going to get leaked. Ours happened way earlier than most do, that was definitely frustrating. But I think Run For Cover has a good way of handeling leaks where they sell the record on bandcamp for five dollars. It worked out okay. It sucks but it’s inevitable. I expected it to happen just not that soon. That sucks but what are you gonna do? It would be nice if records came out on their planned release-date but it rarely happens. It was just good that Run For Cover had a plan for it.

Following the release of Jar – some bands did it even before – a lot of bands show those really grungy roots in their music. Do you think that’s a normal progress of music-genres evolving or is there something that has triggered that?

I think that bands like Title Fight or Basement or us that are going more in that direction don’t sound directly similar, but we all have similar influences. We listen to a lot of the same music and are into the same kind of thing. But there are other bands where it’s pretty obvious that they rather than draw influence from that are more like: „People like that. Let’s do that.“ Some of them are ripping bands of more rather than draw their influence from them. So I think it’s a little bit of both. There are certain bands like Basement or Title Fight that are doing there own thing where they just kind of sound that way. But there are definately bands out there that think „Oh, let’s do the nineties thing.“ and then just blamely rip off. I thinks sometimes it’s more of a natural thing and others just really want to do that for now.

Another thing you read a lot: You guys are not playing any of the songs of the „Sinking“ EP anymore. Is there some specific reason or just because it’s so old?

We haven’t played those for years. We just don’t like the record. It is technically our demo, those are the first songs we ever wrote. All of us think those songs suck. At that time neither Jake nor I wanted to be the singer in the band. We wanted to have a real singer, but we couldn’t find one. Actually John Simmons from Balance & Composure was supposed to be the singer of the band. But he was busy with his own band and wasn’t able to do it. So we guessed we will just sing for now. Neither one of us really knew how to sing, I don’t think even now. It is definately hard and neither one of us really is the singer. We’ve come a long way figuring out how to comfortabely write a song and sing to it. We just hate those songs and have no desire to play them. And people don’t seem to realize it. I get that people think that you should play what your fans want to play but at the same time: We tour a lot and play a lot of shows. I get sick of playing the songs that I like sometimes. To play songs that I actually hate every single night would make me not want to be in a band so we rather just play the songs that we want to play. There is times when people ask for songs I don’t really like that much, but we play them. But we just don’t play anything off that record. We all agreed on that because we really don’t like it. People used to aks for those songs a lot more, but now people have picked up on the fact that we refuse to play them.

You have been to the last Basement shows in Britain, toured with them and seem to be really good friends. What are your thoughts on their really quick comeback and did you know about it?

We are really close to them. I don’t want to say that we know everything that goes on with their band but we talk about it. As soon as they decided to do those American shows and said obviously we want you guys to do it we were just glad. They could have had anyone play those shows. They asked us because we are their good friends and we have played with them everytime they have come to America. We knew that when they announced their hiatus it wasn’t a permanent thing. We knew that their singer had to go to school for a certain amount of time and after that they wanted to play shows again. We always knew they were going to play again eventually. It was more of a waiting thing. They said they were coming back to america for those shows and we said: „Okay. It’s about time.“ We always had the inside tip of what was going on.

You have been to europe for a few times now. What is different here about the touring itself compared to America?

I think that people are definitely fed more and taken better care of in Europe. But it’s easier to tour in America for us because we are on our own schedule there. We drive ourselves, we don’t have to hire a driver, we just take turns driving. We are able to use our own Van and our own gear. The worst part of touring outside of the US is to use gear that isn’t my own, you just get used to using your own stuff and having it sound a certain way. I don’t know what it is about Europe, but the sound guys really don’t like it when you play loud. They don’t in America either but we play like two times as loud as we do here. And the sound guys are still like: „Can you guys turn down?“ Dude no! This is half the volume that we usually play on. We are taking it easy on you right now. There are a lot of differences, but there’s not that much difference about the actual shows itself.

Last question: What are the next big things in the States? Any bands we Europeans should keep an eye on?

The band Ovlov that just played those Basement shows, they are really good. I think that they have the potential to be a really popular band. But they just can’t get it together. It seems like they almost always break up and then they decide that they still want to be a band. They played in front of a lot of people on those Basement shows. I feel like everyone that watched them just thought „Wow. They are really good.“ after they have never heard of them. Their songs are good and they are really cool guys. There is a band from Atlanta called Big Jesus. They are really good as well. The band Cloakroom on Run For Cover are putting out a new record but I think it is not about to be released before 2015. A lot of people will be catching on their stuff too. Pity Sex hasn’t been over here have they? I think they were supposed to come with that band Nothing but then Nothing did something else instead.

Autor Sascha Schüler
Wohnort Magdeburg
Beruf Student
Dabei seit Juni 2010
Deine Aufgabe bei Stageload Reviews, Interviews
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