Pennywise – Never Gonna Die

Band Pennywise
Musikrichtung Punkrock
Redaktion
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Sehr viele Bands versuchen sich im Laufe ihrer Schaffenszeit x-mal neu zu erfinden und lassen ihre Fans bisweilen ganz schön leiden. Zum Glück gibt es auch einige, die sowas nicht nötig haben. Warum auch? Was einmal geil ist, wird es wohl auch 20 oder 30 Jahre später noch sein. Bad Religion, Nofx, Rancid, Lagwagon oder eben Pennywise machen es vor.

Zum 30-jährigen Bandjubiläum melden sich jetzt endlich auch die Kalifornier mal wieder zu Wort und veröffentlichen das erste neue Album, seit Jim Lindberg wieder zurück am Mikrophon ist. Klar gab es vor vier Jahren mit „Yesterdays“ schon ein Album nach Zoli Teglas, aber das war ja altes Zeug so gesehen.

Hier warten nun 14 frische Lieder von den Punkrock-Pionieren und die haben es durchaus in sich. Nicht besonders, nicht neu, nicht speziell, aber einfach gut. Vor allem klingen sie eben durch & durch nach Pennywise – und das will der Fan.

Mit frisch aufgeladenen Batterien ballern die vier Herren mit „Never Gonna Die“ und „American Lies“ auch gleich richtig schön und in hoher Geschwindigkeit los. Die unverkennbare Stimme, Fletcher Dragges Gitarrenspiel, Randy Bradburys Bassspiel und Byron MacMackins präzise Arbeit an den Drums bieten den bekannten und unvergleichlichen Sound, der Pennywise seit je her ausmacht

So spielen sich die alten Herren fast ohne Pause und ohne Luft zu holen von Hit zu Hit. Nach „Keep Moving On“ folgt die zweite Vorabsingle „Live While You Can“. Ein flottes Stück, das uns alle daran erinnern soll, dass wir das Leben leben und genießen sollten, so lange wir die Möglichkeit haben. Alt werden wir von selbst.

 

„We Set Fire“, „She Said“, „Can´t Be Ignored“: Pennywise dürfen sich wirklich damit brüsten, dass jeder Song ein echtes, unverkennbares Original ist. Das Ende kommt freilich relativ unspektakulär daher. Die schnelle Skatepunk-Nummer „Something New“ macht trotzdem noch einmal fix klar, dass man doch dringend die Repeattaste drücken sollte.

Jedem Fan der Bands sei dieses Album definitiv ans Herz gelegt. Pennywise waren zwar schon stärker, aber in die sehr gute Diskografie reiht sich „Never Gonna Die“ einwandfrei ein. Die Herren wissen eben, wie der Hase läuft – auch nach 30 Jahren hat sich daran nichts geändert.

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