Portugal. The Man – In The Mountain In The Cloud

Redaktion
Lesermeinung
6

Portugal. The Man veröffentlichen mit In The Mountain In The Cloud ihr bereits sechstes Album in nur sechs Jahren und das erste bei dem Majorlabel Atlantic Records. Hinzu kommt, dass das Quartett so gut wie ununterbrochen auf Tour ist und nur wenig Zeit zum aufnehmen bleibt. Irgendwie schaffen sie es trotzdem immer wieder.

Auf In The Mountain In The Cloud vereinen sich Elemente aus den älteren Alben mit neuen radiotauglicheren Elementen. Portugal. The Man vermischen unterschiedliche Musikrichtungen wie 70’s Rock, Progressive, Psychedelic, Folk, Gospel und Indie-Pop zu einem unverwechselbaren Sound.

Schon mit dem Opener So American machen die vier Exil-Alaskaner damit weiter, was sie am besten können. Instrumentelle Spielereien und harmonischer Gesang. Im Text heißt es: „If pain was a color to paint on you, your heart would be the color blue.” Es geht dann auch farbenfroh weiter. Got It All (This Can’t Be Living Now) ist die erste Single und der wohl radiotauglichste Song dieser Platte. In dem Song Everything You See (Kids Count Hallelujahs) sind zwischen den Gesangparts Trompeten zu hören. Der kürzeste Song des Albums Share With Me The Sun erinnert an älteres Portugal. The Man Material. Zum Abschluss folgt dann mit Sleep Forever der längste Track des Albums. Zu dem über sechsminütigem Song wurde ein gleichnamiger Kurzfilm produziert. In dem gut 13-minütigem Film, welcher außerdem noch den schon genannten Song Got It All beinhaltet, geht es um einen Hundeschlittenfahrer in den endlosen Weiten Alaskas. Anschauen kann man sich den Film hier.

Wie jedes Portugal. The Man Album braucht auch In The Mountain In The Cloud ein paar Durchläufe mehr, um sich in seiner bunten Vielfalt entfalten zu können. Es ist wirklich erstaunlich, dass die Band ein Album nach dem anderen auf einem so hohen Level aufnehmen kann.

Hinterlasse einen Kommentar