Thoughts Paint the Sky – Nicht Mal Mehr Wir Selbst

Redaktion
Lesermeinung
7

Thoughts Paint the Sky veröffentlichen mit „Nicht Mal Mehr Wir Selbst“ ihr neues Album auf dem Label Midsummer Records. In den letzten Jahren gab es immer mal wieder personelle Veränderungen in der Band. Nur Lead-Sänger Daniel ist von Anfang an dabei und musste mit den „Neuen“ einen guten Sound für dieses Album finden. Bemerkenswert bei Thoughts Paints the Sky sind die Akustikgitarren, welche kombiniert mit Bass und Schlagzeug sowie dem Gesang/Geschrei zu einer tollen Mischung aus Akustik, Screamo und Post-Hardcore wird.

Mit dem Track „Guten Appetit“ beginnt das Album und der Titel macht auch Appetit auf mehr. Er endet mit einem Loriot Skit, welches auch das zweite Stück „Klavier, Klavier“ einleitet. Der Song „Wunschkonzert“ ist, wie man bei dem Namen zwar vermuten könnte, kein Muff Potter Cover, dafür aber ein Song, welcher in Form eines tollen Videos bereits veröffentlicht wurde. Zu den Highlights der Platte gehört der Song „Lebewohl“, welcher mit radiotauglichen Melodien glänzt und eine tolle Atmosphäre schafft. Ein weiteres Highlight ist „Goldener Schritt“. Ein sehr kräftiger Song, der die perfekte Mischung aus emotionalem Gesang und Geschrei, sowie ruhigen und sehr lauten Instrumenten enthält. Last but not least gibt es mit „Gemälde“ einen wunderschönen, instrumentalen sowie tiefgängigen Abschluss. Mit siebeneinhalb Minuten ist dies auch der längste Song der Platte.

Nach gut fünfzig Minuten ist die Platte dann durch, ehe man sie wieder von vorne startet. „Nicht Mal Mehr Wir Selbst“ ist nämlich von dem Aufbau der Texte und der Melodien ein wenig komplexer um sofort zu wirken, so dass es ein paar mehr Durchläufe braucht, die sich aber in jedem Fall lohnen.

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