Sonntagsbrunch Teil 5 mit Swallow’s Rose, This Heals Nothing und Avalanche

Sonntagsbrunch Teil 5 mit Swallow’s Rose, This Heals Nothing und Avalanche

Stageload war und ist immer auch eine Bühne für kleinere Bands, die nicht in den großen Hallen spielen oder noch am Anfang ihres Weges stehen. In unserer Rubrik „Sonntagsbrunch“ geben wir drei Bands die Gelegenheit, sich selbst vorzustellen. Im fünften Brunch sind Swallow’s Rose, This Heals Nothing und Avalanche dabei.

Swallow’s Rose

Steckbrief:

Stilrichtung: Punk Rock
Label: Sbäm Records
Gegründet: 2012
Herkunft: Bodenmais
Mitglieder: Dominik (Gesang), Manuel (Gitarre), Fabian (Gitarre), Korbinian (Bass), Michael (Drums)

Kurzbiografie:

2012 wurde Swallow’s Rose als vierköpfige Punkrock Band gegründet. Schnell wurden eigene Songs geschrieben und die ersten Konzerte Ende 2012/Anfang 2013 veranstaltet. Das Songwriting wurde über die Jahre immer besser und so fanden sie zu ihrem Stil. Mittlerweile haben die Jungs über 100 Konzerte u. a. mit Bands wie Anti Flag, Millencolin, Me First and the Gimme Gimmes, Rantanplan oder Teenage Bottlerocket auf dem Buckel. 2018 wurde dann zum einen ihr Debüt-Album „Live, Love, Hate & Hope“ veröffentlicht und zum anderen wurde Fabi der neue Mann an der Lead-Gitarre.

Diskografie:

2018 „Live, Love, Hate & Hope“ (LP)

Was und/oder wer hat eure Band maßgeblich beeinflusst?

Am meisten beeinflussen uns die alltäglichen Dinge des Lebens, was sich auch in den Texten unserer Songs wiederspiegelt. Der Titel unseres Albums „Live, Love, Hate & Hope“ ist wohl das beste Beispiel dafür. Dass wir uns auch untereinander in der Band super verstehen und generell viel zusammen machen, hat den Werdegang maßgeblich beeinflusst. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, um zusammen eine super Zeit zu haben. Da wir im generellen sehr Musik-begeistert sind und so ziemlich alles gut finden was der Punkrock zu bieten hat, setzt sich unser Sound aus all den verschiedenen Sub-Genres wie Skate-Punk, Pop-Punk oder Hardcore zusammen.

Welche drei Platten sollten sich eurer Meinung nach in jedem Haushalt befinden?

Rancid – …And Out Come the Wolves

Rise Against – Revolutions per Minute

Social Distortion – White Light, White Heat, White Trash

Was war euer beeindruckendstes Konzert und warum?

Bis jetzt hat jede Show, die wir gespielt haben, unglaublichen Spaß gemacht. Oft sind es die kleinen Konzerte, die dann zu einem unglaublichen Abend führen. Das Konzert, dass uns jedoch auf ewig in Erinnerung bleiben wird, war die Release-Party unseres Debüt-Albums beim Sbäm-Fest in Wels, als wir mit Bands wie Anti Flag und Millencolin die Bühne teilen durften.

This Heals Nothing

Steckbrief

Stilrichtung: Post-Hardcore
Label: DIY
Gegründet: 2015
Herkunft: Bochum
Mitglieder: Paul (Vocals), Felix (Schlagzeug), Max (Gitarre), Edu (Gitarre), Ole (Bass)
Website: www.thishealsnothing.com

Kurzbiografie

Wir haben uns in unterschiedlichen Bands spielend kennen gelernt und jetzt spielen wir seit 2015 zusammen in einer Band. Das ist schön und kurz.

Diskografie

2017 – To Die Upon TheHandI Love (EP)
2018 – Part Of The Routine (EP)

Was und/oder wer hat eure Band maßgeblich beeinflusst?

Das Erlebte in erster Linie. Wieso wir uns anhören, wie wir uns anhören liegt vermutlich daran, dass wir aus ganz unterschiedlichen Musikgenres kommen. Mitlerweile gibt es aber gemeinsame Favoriten in der Musikbranche, auf die wir uns gar nicht erst einigen müssen. Klar sind Bands wie Touche Amore oder La Dispute, aber auch Bands wie Toe oder Chon einflussgebend. Im Van läuft alles mögliche, meist Lieder, zu denen wir eine gemeinsame Erinnerung teilen.

Welche drei Platten sollten sich eurer Meinung nach in jedem Haushalt befinden?

Fluch der Karibik-Soundtrack

Harry Potter-Soundtrack

Herr der Ringe-Soundtrack

Was war euer beeindruckendstes Konzert und warum?

Butzival 2018 und Butzival 2019. Dieses DIY Festival haut einen einfach um. Wenn die Booker jede Band mitsingen können und man sich nach der Show weinend in den Armen liegt, dann kann das nur das beeindruckendste Konzert bzw. Konzerte gewesen sein. Liebe an jeden Leser!

AVALANCHE

Silrichtung: Post-Hardcore
Label: /
Gegründet: 2016
Herkunft: Essen
Mitglieder:
 Nicolas Nannen (Vocals
), Tim Schneider (Gitarre), 
Marcel Schneider (Gitarre), 
Alexander Gottschalk (Bass
), Oliver Skrodzki (Drums

)

Kurzbiographie:


Energie. Lautstärke. Shouts. Clean Vocals. Das ist AVALANCHE. 
Unsere Debut-EP „Light and Chaos“ aus dem Jahr 2016 setzte den Grundstein für unsere musikalische Reise durch die lokale Musikszene in Essen. Im Jahr 2017 folgte mit „Katharsis“ unsere zweite EP. Ende 2017 setzten wir an den Vocals den notwendigen Impuls um uns musikalisch weiterentwickeln zu können, was mit der im Sommer 2018 erschienenen EP “AVALANCHE” musikalisch untermauert wurde.

Diskografie:


Light and Chaos (EP 2016)

Katharsis (EP 2017)

AVALANCHE (EP 2018)

Was und/oder wer hat eure Band maßgeblich beeinflusst?


Wir sind alle fünf sehr unterschiedliche Köpfe, kommen alle aus verschiedenen Stilrichtungen und bilden im Post-Hardcore die größte Schnittmenge. 
Man kann schon einen großen Einfluss der „Core“-Bands aus den frühen 2000er Jahren erkennen, dazu kommen aber noch ein großer Punkeinfluss sowie die ein oder andere Metalkomponente, die allerdings eher weniger in unserem Stil Einklang findet. 
Als Band ist diese Frage sehr schwer zu beantworten, ihr würdet wahrscheinlich von jedem von uns komplett unterschiedliche Künster genannt bekommen. 
Aber das ist es, was AVALANCHE ausmacht.

Welche drei Platten sollten sich eurer Meinung nach in jedem Haushalt befinden?



Das ist eine sehr schwere Frage, die ich (Alexander) jetzt nur für mich beantworten kann:

Slipknot – Iowa

Enter Shikari – Common Dreads

Heaven Shall Burn – Antigone

Was war euer beeindruckendstes Konzert und warum?

Da gibt es ganz klar zwei Favoriten! Wir haben im August 2018 kurz nach der Veröffentlichung unserer letzten EP „AVALANCHE“ im „Südrock“ einem sehr kleinen authentischen Laden in Essen gespielt. 
Als wir dort unsere zuvor veröffentlichte Single „Save Me“ spielten, wurden wir in der Bridge von einem laut mitsingenden Saal überrascht, der den Song komplett textsicher mit uns zu Ende gesungen hat. Das war ein purer Gänsehautmoment! Im Anschluss kamen BesucherInnen aus ganz NRW zu uns, die uns über unsere Single entdeckt haben und extra aus Köln kamen, um uns in Essen zu sehen. Für solche Erlebnisse, weißt du, warum du Musik machst. Das zweite Konzert war im Februar 2019 in Berlin. Hier wurden wir als einzige auswärtige Band eingeladen. Die Organisation des Abends war super, wir wurden vom ersten Augenblick an offen und herzlich aufgenommen. Hier hatten wir kurz zuvor unseren Song „Values“ veröffentlicht, bei dem die Menge ausgerastet ist.

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